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wandelt und meine Rechte beobachtet und sie tut.
(Buch Jesaja. Eezechiel.)
Zum dritten Stück: Der Geist des Herrn,
Jehovas, ruht auf mir, dieweil mich Jehova gesalbt
hat, frohe Botschaft zu bringen den Elenden,
mich gesandt hat, zu verbinden die Herzverwundeten,
Freiheit zu verkünden den Gefangenen und den
Gefesselten Offnung des Kerkers, zu verkünden ein
Gnadenjahr des Herrn und einen Tag der Vergeltung
unfres Gottes, zu trösten alle Trauernden,
daß er die Trauernden Zions beschenke, ihnen beschere
Freudenöl statt Trauer, Prachtgewand statt verzagten
Geistes; und man wird sie nennen Bäume
der Gerechtigkeit, Pflanzung Gottes, durch die er
sich verherrlicht. — Und an anderer Stelle: Siehe,
ich schaffe einen neuen Himmel und eine neue Erde,
daß man des Vorigen nicht mehr gedenken wird.
Man wird sich immerdar freuen und fröhlich sein
über dem, was ich schaffe. Denn siehe, ich will Jerusalem
schaffen zur Wonne und ihr Bolk zur Freude.
Und ich will jubeln über Jerusalem und frohlocken
über mein Volk, und soll nicht mehr darinnen gehört
werden die Stimme des Weinens noch die
Stimme des Klagens (Buch Zesaja).
Dies Reich einer dreifachen Herrlichkeit, diese
ganz und gar erneuerte Erde ist nicht gekommen.
Aber nun füge man hinzu den Gedanken, den
klarer als ein andrer Zesus verkündet hat: Das
Reich mit seiner Herrlichkeit kommt nicht über Nacht
und steht nicht plötzlich in Vollendung da. Es wächst
vielmehr von bescheidenem Anfang aus ganz langsam,
wie eine Pflanze wächst. Es kommt auf Flügeln
der Zeit in dem Tempo, das Gott gefällt.