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gänge im jungen Holz den Kiefernkulturen und sonst schädlich werden,
fängt man wie die großen Rüsselkäfer, auch oft mit diesen zusammen
unter Fangknüppeln, die man jedoch schon von Februar an den Sommer
über legen muß, noch sicherer jedoch kurz vor den Schwärmzeiten im
Frühjahr und Herbst auf kränkelnden Fangbäumen mit H. piniperda
oder b. typographus zusammen. Neuerdings ist besonders über die
Beschädigungen von h. ater an den Wurzeln junger Kiefern und
Fichten, von h. minor in Kieferstangen geklagt; ersteren sammle man
in Fanggräben, letzteren an Fangstangen.
In den Schonungen wird noch die Raupe des sehr kleinen Kiefernwicklers,
Tortrix büoliana, hellbraun mit glänzend schwarzem Kopf
und Nacken, durch Anfressen der Triebe in Schonungen im Mai bis
Juni, die sich dann umbiegen, aber meist wieder weiter wachsen, schädlich.
Der Fraß ist sofort an den auffallend gebogenen Maitrieben zu erkennen,
welche man bis Mitte Juni abbrechen und mit der darin
sitzenden schmutzig gelben nackten 18füßigen Raupe vernichten muß.
Mit ihr zusammen frißt oft in den Knospen 6—15 jhriger Kiefern
der Kiefernknospenwickler T. turionana, der dem vorigen sehr ähnelt;
die befallenen am Harzausfluß leicht kenntlichen Gipfelknospen sind im
April—Mai auszubrechen.
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Die Werre (Maulwurfsgrille, Reuterwurm).
Gryllus gryllotälpa.
Die Werre ist in Saatkämpen von Kiefern und Fichten, aber auch
an jungen Laubholzpflänzechen, in Garten und Feld außerordentlich
schädlich. Man erkennt sie an den zahlreichen einzeln absterbenden
Sämlingen und Pflänzchen, an den vielen federkiel= bis fingerdicken
Gangaufwürfen und an dem unterirdischen Zirpen (des Männchens)
Anfangs Juni. Das wirksamste Mittel ist das Aufsuchen und Ausheben
der Nester mit ihren 150—300 gelblich weißen Eiern von Anfang
Juni bis Anfang Juli in den Saatbeeten oder auf benachbarten
Rasenflächen, wo sie sich meist durch plätzeweises Welken des Grases
verrathen. Man verfolgt sorgsam die Gänge immer weiter, bis sie
spiralig nach unten gehen, wo man auf das etwa 10 em tief liegende
mit harter Erdkruste umgebene Nest kommt; auch das Wegfangen in
in den Gängen eingegrabenen Töpfen hat sich in Kämpen bewährt