106 Parteielend.
Blatt ist, das er sich hält, geschehe es auch nur der Todes= oder Geschäftsanzeigen
wegen. Die nationalliberale Stadt München wurde freisinnig, weil ihr gelesenstes Blatt
unter den Einfluß des Alljudentums geriet; wäre die Geschäftsleitung des Blattes in
nationalliberalen Händen geblieben, so wäre auch die Stadt nationalliberal geblieben.
Die Unreife des deutschen Volkes verrät sich aber keineswegs nur in der Ver“
kennung der Gefahren, die das Judentum in seiner Wirksamkeil en den Stellen
bedeutet, an denen es unmittelbar gegen die Belange des deutschen Volkes arbeitet,
sondern auch in der Verkennung der ebenso schädlichen mittelbaren Wirkung, die
es durch seine Lähmung der nationalen Spannkraft überall da ausübt, wo es si
an neutralen oder sogar nationalen Unternehmungen beteiligt. Diese lähmende Wir“
kung läßt sich im Auslande wie im Inlande verfolgen. Der Grad der Jurückhaltung
der neutralen germanischen Länder, deren natürliches Volksgefühl sie an unsere
Seite hätte führen müssen, lief gleich mit dem Einfluß des Judentums in jenen
Ländern. Die feindlichste Stellung nahm das holländische Volk an. In Holland ist
nicht nur der Einfluß des Judentums ein großer, sondern das Volk selbst ist wohl
das am stärksten mit jüdischem Blut durchtränkte unter den germanischen Stämmen:
man betrachte sich einmal die Kindergesichtsformen in den Hafenvierteln Amster“
dams. In Schweden gab es zu Beginn des Krieges beinahe so etwas wie eine
alldeutsche Bewegung. In Schweden liegen die Presse= und Parteiverhältnisse
ganz ähnlich wie bei uns; das Alldeutschtum konnte gegen das Alljudentum nicht
aufkommen und war bald unter eifriger Mitwirkung der Sendlinge des deutschen
Alljudentums (Warburg, Scheidemann!)) unterdrückt. Verhältnismäßig am freiesten
vom alljüdischen Einfluß ist noch das Volk der Schweizer, wenn er auch dort stark
im Wachsen ist. Demgemäß stellte sich der Schweizer verhältnismäßig noch am
freundlichsten zu uns.
Innerhalb des Reiches ist die Freimaurerei ein gutes Beispiel für die mittelbare
Einwirkung des Judentums auf die harmlosen reisen Deutschen. Die jüdise
geführte Freimaurerei des Auslandes stand bekanntlich an der Spitze aller Deut-“
schenhetzer. Innerhalb des Reiches werden viele Maurer, namentlich die der nies
deren Grade, vielleicht niemals ein deutschfeindliches Wort in der Loge gehört
haben, sondern sogar des Glaubens leben, durch ihre mannigfache Wohltätigkeit
ein Segen für die Nation zu sein. Aber hier sind die Lehren der weltumfassenden
Menschenliebe das Mittel, von der besonderen Liebe zum deutschen Menschen unmerkbar
abzulenken; die Freimaurerlogen und ihre Angehörigen bilden überal
in Deutschland Punkte starken stillen Widerstandes gegen alle Bestrebungen, die
man bei uns als „entschieden“ national zu bezeichnen pflegt.
Parteienreife der Rechten.
Offenkundiger als in den Logen tritt die lähmende Wirkung des beteiligten
Judentums in den nationalen deutschen Parteien, bei den Nationalliberalen und
den Konservativen zutage; auch das — in diesem Fall wohl mehr unbewußte —
Zusammenspiel des Judentums auf Seite und Gegenseite wird hier wieder deutlich.
Wo die Juden selbst die offene Führung haben wie in der Sozialdemokratie und
im Freisinn, skärken sie die Opposition gegen alles Nationale; wo sie in nationalen
Parteien nur einen mittelbaren Einfluß ausüben können, lähmen sie die Oppo“
sition gegen alles Unnationale.
Sozialdemokratie und Freisinn waren immer die einzigen Parteien, die der
Regierung entschlossen Opposition gemacht haben; das Zentrum tat das zwar