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vereinigten Staaten stand, von den Amsterdamer Herren oͤffentlich
blamirt worden sey. Oeffentlich — war doch
nach allem dem, dessen man den Slatthalter so heilig versichert
haite, ganz unrichtig.
Während daß diese Angelegenbeit des Herzogs das ganze
Publikum beschäftigte, gab Herr van Lynden van Blytterswyk
den Amsterdamischen Deputirten im Haag mündlich
Nachricht, daß er vor einigen Tagen Sr. Hoheir erklärt habe,
weder den erbaltenen Auftrag nach Wien, noch irgend einen
andern ausländischen Auftrag annehmen zu können, so lange
der Herzog von Braunschweig seinen bisherigen Einfluß auf
die Geschäfte und auf die Gesinnungen des Prinzen behalte.
Er bat zugleich die Deputirten, ihren Kommittenten hievon
Nachricht zu geben. Wie man es hierauf von Seiten der
Stadt Amsterdam dahin einzuleiten gesucht, daß den bolländischen
Deputirten zur Versammlung der General-Staaten
aufgegeben werden moͤchte, letztere zu bewegen, den Herrn
van Londen befragen zu lassen, warum er vom Einflusse des
Herzogs so arg denke, so erfuhr man bald mit nicht geringem
Ersiaunen, daß Herr van Loynden weder seinen Namen, noch
sein Missiv an die General= Staaten genannt wissen wolle;
er habe, setzte er hinzu, bloß uns Amsterdamern den Weg
gewiesen. Da man sich wegen letzterer Worte nähere Erklärung
erbat, war seine Antwort, man sollte den Statthalter
durch eine förmliche Deputation von
Seiten der Stadt Amsterdam auf sein Kavaliers-Wort
fragen, ober den Herzog als Konsulenten
angenommen, und ob etwas darüber schriftlich
aufgesetzt worden. Mit dieser Konsulenten-Akte aber,
von der hier die Rede geworden, hatte es nach allen
den Nachrichtren, die Rendorp schon 4768 vom jüngeren Grefsier
F. Fagel erfahren, folgeude Bewandtniß.