Beilage zum Rosenheimer Anzeiger
Dienstag, 10. Dezember 1918
ummer 285
Cokalnachrichten.
RNosenheim, 9. Dez.
der Allgem. Gewerbe-Verein No
theim hielt Freitagabend im Case Wend
. Mitglieder-Versammlung ab, welche in Anracht
der gegenwärtigen Verhältnisse außerentlich
stark besucht war.
rüßte die Anwesenden, inebesondere eine große
zahl aus dem Felde zurückgekehrter Mitglie.
mit dem Wunsche, ihre ganze Kraft jetz
der dem Handwerl wiomen zu wollen, das
durch die lange Dauer des Krieges so sehr
leiden halte, munterte die Anwesenden au
tatkräftigem neuen wirtschafllichen Leben u.
1 sodann zur Tagesordnung über. Der Acht
gentag i#t nach den Verordnungen des Reichs
les ab 6. d. M. in Kraft getreten. Es wur
1 hierüber den Handwerkomeistern diesbezüg
Je Ausschlüsse erleilt, insbesondere wegen de
nehallung der 48 Stunden Woche, Fesllegung
Arbeitszeit, Zuschlag von lleberstunden u.
An der sehr lebhasten
saigen Nachtstunden.
. sokati" betet-taten silimnusrlgmunctal
cknhnmhcEc-ln-1«I"T»c-Unss,u
nde, in dem es he üht, „dag die wochentliche Ma dsage und &
vbe dilszeit von 48
d daß bei einer Herabsetzung der Arbeits Fi
k5auf Kosten der Arbeitnehmer geht. Di
ittage paufe soll gleichheitlich um 12 Uhr “
en“ Hierauf kamen noch einige w reschaft
Fragen zur Auesprache, unter anderen der
itriltt des Allg. (Gewerbe ð
Bürgerrats Vercinigung, was auch von de
Tiammlung unter Neumung eines
it rages einstimmig beschlossen wurde. Nack
Herr 1. Vorstand
kar Koch eröffnete die Versammlung und
Simoen eingehaiten wird lersellturaste 2,
Vereins Rosenheim
namhaften,
Heimat zurück. Es gilt daher nunmehr auch für
diese Verufsgruppe wieder Arbeit und Verdienst
zu schafsen. Vor dem Kriege fanden schon Zehn
tausende beiderlei Geschlechts ihre Eristenz in
der Krankenpflege und dem Massage= und
Badesach. Während des Krieges sinb neue
Tausende in diesem Verus ausgebildet worden,
um den durch den Krieg gesteigerten Bedarf
an geeignetem Personal in Krankenanstalten u.
Lazaretten zu decken. In hingebungsvoller Auf
opferung hat dae Personal während der langen
Kriegsdauer Kranke und Verwundete gepflegt.
Tausende werden aber nach ihrer Enllassung aus
dem Heeresdienst brotlos sein, wenn nicht schnell
stens und in umfangreicher Weise für Beschäf
j tigung gesorgt wird. Vor allem muß erwartet
werden, daß die Heimkehrenden dieser Berufe
in den Provinz, Kreis und slädtischen Heil-*
Pilege und Badeanstalten sowohl als auch in
den Privatanstalten gleicher Arl restlos wieder
eingestellt werden. Daueben muß für geordnele
und möglichit umsassende Stellenvermitllung ge
sürge werden. Es üt daher dringend erwünscht,
raß die Leiter der öffentlichen Anstalten somohl
als auch die Besitzer der privaten An-Nalten
bei Bedarf an Personal sich an den Jen—
tral Stellen Nachweis fur das Kranlenpflege
radepersonal, Berlin W 57. Win
Teleson: Am Lätzow 2740
l wemen, der in der Lage itt, geeignetes Persoßc
dal in aus reichentem Maße zu vermitteln. Die
Vermittlung erfjolgt für Amstalten wie für Siel
jungsuchende vollstandig lonenlos. Militärischen
1 Le vbarelten, deren Sanilate »personal infolge der
Demobiiste 9 ei ulassen wird, siehl obiger
SEtlllemnachweis gleichsalls kostenlos zur Verfü
gung. Im Juleresse des stellenlosen Personalo
uird ersucht, von dem Stellen Nachweis aus
B1
rigung verschiedener Bereine -atnelenenbeiitem)bigen Gebrauch zu machen
loß 1. Vorsitzender mit Dankesworten an di
wesenden die sehr gut verlaufene Mitglieder
sammlung.
Sorgt für S8 en
rankenpflege, Massa u. Badeftrsonal.
Man schreibt uns: t dem Feor“
reiten der Demobilisierung kehrt auch da
aunkenpflege- , Massage= und Badepersonal, so
it es im Heeresdienst stand, wieder in oiealso für den verheirateten Beamten 500 Mik.
für das
. Kriegsteuerungszulagen f. Staals
jsbeamte und Arbeiter. Es ilehl in Aus
sicht, daß gleichwie in Preußen und im Reich
(auch in Vayern demnächst eine einmalige Kriegs
(leuerung: zulage an die Staalsbeamten und
Staatsarbeiler gewährt wird. Sie wird nach
Fseen gleichen Sätzen bemessen, wie die Zulage
vom September d. J. Der Mindensatz beträg!
"*!
Geschäftsempfeblung.
érlanbe mir einer sehr verebrl. Einwohner“
schalt von Nosenbeim und Umgebung melne
Hauszinmerei-Bauschreinerei
In erinnerung zu bringen.
mich in allen In obiges fach elnschläglgen
Arbenen, in und ausser dem Raufe, beltens
slehlend, schere ich del belster Rasfübrung
Preile zu. michatl süß,
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1000 Mk. bzw.
bemißt sich auf :7 B- H. des Hauptbezuges.
Die Zulage dürfte bei der berrschenden Jah
lungsmittelnot wohl nicht auf einmal ausbe-Fahlt
werden können, sondern wird in Natei
gewährt werden missen.
Städt. Arbeltsamt Nosenheim.
Ofene Stellen: Hier: 1 Stallschwei
zer, 1 Fuhrknecht, 4 Schmiede, 1 Schmiedhelfer.
5 Jahrradmechauiler- 22 Gkcitcomonteure
20 Hilsemonteure, 6 Schlosser, 1 Wagner,
15 Schuhmacher, 1 Trseur. 2 Ofensetzer, 2 Dach
decker, 8 Zimmerleute. 9 Maurer, 1 Erdarbei
ter. 4 Stall und Feldmägde, 5
Privatköchinnen, 5 Mädchen für alles, I, Mäd
chen neben der Frau, 9 ugeherinnen, 4 Wäscherinnen,
2 Putzfrauen. Auswär: 5 Fuhrluechte,
52 Feldkucchte, 6 Ochsenknechte, 1 Guts
gäriner, 1 Steinmetz, 1 Kunfsschlosser, 3 Ma
schinenschlosser, 1 Eisentreher, 5 Bauschlosser, 3
Waguer= 6 Schmiede, 3 Elektromonteure, 2 Müller,
2 Mühlenarbeiter, 53 Schreiner, 1 Holz
bearbeilungsmaschinist. 1 Friseur, 5 Schneider,
23 Schuhmacher, 1 Szaßenbauausseher, 3 Zementeure,
23 Maurer, 25 Zimmerleute, 1 Haf
ner, 2 Kaminkehrer, Errarbeiter und Taglöh
ner in großer Anzahl.
nomieköchin,
alles. * Privatlöchinnen, 12 Mädchen neber
der Frau, 2 Privatzimmermädchen, 1 bessere
Kindermädchen, 1 Kindemagd, 2 Gasthofköchin
nen, 1 Lehrmädchen.
Bumorisftisches.
(Hraubart: „Es ist ein
hübschen Vogel in einem Käsig zu halten.“
Dame: „„Ja, ein großer Jammer! Wie außer
ordentlüch entzudend würde er auf einem Hut
aussehen!“
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Finanzgebarung bei den Arbeiterräten.
Im Laufe einer äußerst stürmischen Geschäftsordnungsdebatte
wandie sich Dr. Züßheim=Nürnderg
scharf gegen rie VevorzuJung des
ordnung für den neuen bayerischen Landtag ist
veröffentlicht. In der Einleilung heißt es: Das
game bayerische Volk müsse an der Mitbellimmurg
der Verhaltnisse teiluchmen. Kein
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sein. Der neue
veue Verfassung
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noch grödvenverbände
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die Aninde
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) mit den Kriegs-Wahltag
zurückbtwwahl
Abgeord-2.
Januar 1919
ng keine Wahl
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des bis
eier der Pfälzer
n und durch seierischen
Landtag
nen, gleichen, ge.
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: am Orte ihres
nnlichen und
am Tage der
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gehörigleit bein,
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Ausübung
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n konnten, werzugelassen.
rten ist ohne Unwuahlberechtig:e
er im Seitpunft:
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Wahl.
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als Landes-!
wird das Land
Wahlkreise) enttre
sen eingeteilt.
len in Stimm-2500
bis 3500
eine Wählerind
vom d. Ja-1
zu jedermenns
Finsprüche gegen
zen nach Begim
ndebehorden an-.
ge.
z Parteien sind
18 bei dem Lan-Jeder
Wahlvor--1
durch Angabe
ein sonstiges
zins 180 — Bemung
und unter
der Stammkreise,
c besonders aufarf
nur in einem
einmal vorgesies
Namens ist
ölig, da ein Be.
itrelse aufgesteit
3. Mindestens 50 unteshtiten der Personen,
Trie den Wahlorschlag einrei
Bezeichnung eines Unierrichners als
Vertrauenemann.