Full text : Wegweiser für Ländliche Wohlfahrts- und Heimatpflege.

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auchioe=  behält  sich  der  Kreis  das  Vorkaufsrecht  und  das  Recht  der
iaung  der  Spho  rE  cn.  leicher  Weise  sollen  auf  Leeignet

on  enen  Domänen  ständ  EN]]  des  Esl  und  land-**d

  chaftliche  Arbeiter  Siair  werden.  —  Falls  der  Versuch  gelingt,
soll  er  auch  auf  die  Londgemeinden  ausgedehnt  werden.  ie  Gewährung
  der  Türleb##  soll  in  der  Weise  rE  die  betreffende
Genneinke  dem  Kreise  gegenüber  für  das  Dar  lein,  ieit  en  muß.  Die
Gemeinden  werden  voraussichtlich  diese  Bürgschaft  f  ange  ũbernehmen,
  als  der  betreffende  Anbauer  seine  #Mblictrarft  hauptsächlich
in  der  Gemeinde  verwertet.  Sollte  daher  die  Grmeinde  aus  Grürden,
welche  die  Kreisverwaltung  nicht  billigen  kann,  ihre  Bürgschaft  zurü

ziehen,  so  soll  unter  Umständen  ausnahmsweise  dem  Ansiedler  das  t
tehn  trotdem  belassen  werden.

Seither  hat  eine  Reihe  von  Kreisen  in  Östpreußen,  Kreis
Königsberg  (Nm.)  und  Landkreis  Dortmund  Veschiifse  in  aleicher
Richtung  gefaßt.  (Land  XV,  S.  329,  448,  471,  495.)  Der  Land
kreis  Dortmund,  der  den  Angestellten  der  aausonpnte  und
den  Kreisstraßenarbeitern  Arbeiterrentengüter  geben  will,  verfährt
  nach  dem  Erlaß  vom  8.  Jannar  1907,  nach  dem  kleine
Remengüter  in  einer  Mindestgröße  von  12,50  a  gebildet  werden
können.  (Vergl.  Abschnitt:  Innere  Kolonisation.)

Erwähnt  wurde  bei  dem  aus  Zriekn  mitgeteilten  Vorgehen
schon  die  Heranziehung  der  Gelder  der  Landesversicherungsanstalten.
  Diese  haben  für  die  Förderung  des  Arbeiterwohnungswesens
  einen  großen  Teil  ihrer  gesommelten  Kapitalien  verwandt.
  In  allen  Fällen,  bei  denen  die  Arbeiter  den  Besitz  der
Häuser  erwerben,  werden  sie  dadurch  auch  seßhaft  und  heimisch.
Leider  steht  sest,  daß  die  Landarbeiter  bei  diesem  Zweig  der  Fürsorge
  der  sicher  lten  bisher  nur  wenig  berückseeot.
  sind.  Von  den  bis  Ende  1905  für  dirie
Zwecke  hergegebenen  140  Millionen  Mk.  fal
noch  nicht  3  auf  %  Mibe  n  Mi  la  ben
(Siehe  Literatur  und  Land  XVI,  S.  4.)  Für  die  Verwendung
der  Gelder  der  lten  zum  Zwecke  der  Arbeiteransiedelung
  durch  den  Bau'  von  Wohnängen  sind  solgende
Wege  eingeschlagen:

1.  0  824  5**n  à  gGere

Die  f  geben  unmittelbar  an  die
Baugeldbedürftigen  selbst  ein  Darlehn,  sie  geben
Einzelhvypotheken  aus.  Dazu  haben  sich  bisher  solgende
Anstalten  verstanden:  Rheinprovinz,  Hannover,  Brandenburg,
Thüringen,  Sachsen-Anhalt,  Württemberg,  Baden,  Hessen-Nassau,
Westfalen.  Unterfranken  und  Pfalz.  Will  ein  Arbeiter  ein  Baudarlehn
  erhalten,  so  hat  er  einen  entsprechenden  Antrag  an  die
attandigen  Kontrollämter  oder  an  die  Landesversicherung  zu
richten

Den  Anträgen  sind  beispielsweise  bei  der  Landes-Versicherungs
anftalt  Merseburg  beizufügen:  1.  Die  laufende  Ouittungskarte,  2.  die
polizeilich  genchmigte  Bauzeichnung  g.  3.  der  Bäukesdenanschleo.  4.  Ab.
schrift  des  Grunpbuchblattes.  5.  Anszug  aus  der  Grund=  und  eventl.

Sohneey,  Wegwelser.  11