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des Lehrvortrags einer nun dahingeschwundenen Periode zu
betrachten sind, — ein Ton, der an Spittler allerdings uns
mehr auffällt, weil er mit der gewöhnlichen Mäßigung seines
Urtheils und mit der berechnenden Klugheit und Vorsicht seines
Charaktrers, wie mit der Würde, ja Feinbeit, die man
von seinem äußeren Benehmen rühmt, im Contrast steht.
Daß aber jener Flecken ungeachtet diese Vorträge der öffentlichen
Bekanntmachung nicht nur, sondern auch der Aufnahme
in die Ausgabe der sämmtlichen Werke nicht unwerth
seyen, dafür darf sich der Unterzeichnete (von anderen öffentlichen
Urtheilen, z. B. in der Hallischen Literatur-Zeitung 1829,
Nr. 58, abgesehen) auf das Zeugniß des berühmten Nachfolgers
Spittler's auf dem historischen Lehrstuhl, Heeren's, berufen,
der (in den Göttinger Gelehrten Anzeigen 1828, St.
461) namentlich in den Vorlesungen über die Geschichte der
Hierarchie „eine solche Reife der Behandlung“ findet, „daß
„sie zu dem Vorzüglichsten aus dem Nachlasse des vormali-„gen
großen Lehrers gehören, und er selbst gegen ihre Bekannt-„machung
schwerlich Einwendungen machen würde,“ und der
daher nicht zweifelt, „daß die Schrife sekbst in der Ausgabe
„der Werke des Verewigten ihren Platz fiuden werde.“
Wer aber auch durch solche Gründe und solche Autoritaͤt
sich nicht bestimmen lassen dürfte, von seinem verwerfenden
Urtheile abzugehen, der möge bedenken, daß jedenfalls den
nunmehrigen Herausgeber die Sünde der ersten Verdffentlichung
dieser Vorträge nicht trifft. Bekanntlich sind sie zuerst von
Gurlitt im Hamburg, und nach seinem Tode von dessen
Collegen Müller, in den Jahren 1824 — 1828, in einer
Reihe von Schul-Programmen, die aber zugleich auch in den
Buchhandel gelangten, zum Druck befördert worden. Theilweise
(nämlich die Vorlesungen über Pabstthum Nr. V.)
wurden sie später von Paulus in Heidelberg (1826) in einer