Quintessent(ihiert
Weißer mit Quintera. Gtube Ch. 1, 300, zumeist:
Quinterön, m., —#; —es; in, k.; SInen.
essent(ilkErt, a.: auf die Quintessenz gebracht,
aufs höchste verfeinert: Kann rie Inkengruenz des
rohen Sloffes u. der quinkessentierten Feinheit des Auritoriums
größer sein? Uor3. 20, 209. Lessenz, k.;
—en: (s. Es.): Das Erement der Himmelskörrer gebört
nicht zu den [4] Elementen unsrer Erre, sondern ist
ein 5tes Element, rie qufnta essntia, woher noch unser
Ausrruck O. stammt, womit wir das Allerfeinste [u.
nam. den feinsten Auszug v. Etwas, der dessen innerstes
Wesen entbält] bez. W. 25, 382 2c. essenziert, a.:
quintessentiiert (s. d.). -étt, n., —(e)8; Se, —8;
-Klto, n.t, —#; —, -tti: s. Nonett; Quarteit 2c.;
Pentaphonium. idf (frz. kengt-), m., —; —s: s.
Dekade. iren: 1) intr. (haben): a) quinkelieren
(l. d.), in feinen Tönen musicieren. 9 S#chs G. 1,
22; 2, 53; Derf. (Wachern. 2, 7642) 2c.; Brant N.
7323 U. dazu Zarnche (s. QOuinterne). — b) s. quartieren
1. — 2) tr.: Gold-, Silberwaaren 2c. mit
dem Probestempel bezeichnen, vgl. punzieren.
Siclave (irz. kengtikläm), m., —s; —8; -iclaävus
(mlat.), m. /§ 24, 21: ein zur Verändrung der
Töne (um eine Quinte) dienender Theil am Waldhorn.
il: Q.-Schein od. qguintflis aspectus, s.
Quarrat-Sch. lis, m. I/S 24, 3, uv.]: ältrer
röm. Name für den Monat Zuli (s. d. u. Martius).
Zille, f.: s. Cinquille. in: 1) s. Quent. — 2)
(frz. kengteng), m., —s; —s: Mie-fil: die feinste und
dünnste Sorte der franz. Leinen, welche den Namen O-s
od. Quintas lwohl Drckf. U. Quintes] führen. Encoyhl.
f. Kauf, 58 3a, nach der Start Saint Q. od. Quentin.
Zinist ck-), m., —en, (s); —en: Name einer v.
einem Schneider Quintin im 16. Jahrh. gestifteten
Sekte. —o, n., —; —s: Golrgewicht an der
afrikan. Wenküste. olr, f.: —m: eine Grurpe v.
5 gleich langen Noten, die zusammen nur den Zeitwerth
haben, wie sonst 4 solcher Noten (vgl. Triole).
-ũpel, a.: 5fach 2c.: Q.-Allianz (s. A.), Bund
unter 3 Mächten; „Mächte, vgl. Pentarchie; Traktat
(ĩ. TX.) 2c. -uplicieren: 1) tr.: verfünffachen.
— 2) intr. (haben): eine Quintuxlik einreichen.
#-plicität, I.; 0: Fünffachheit. uplièren, tr.:
— quintuplicieren 1. uplik, f. ; -en: (Rechtsspr.)
Antwort auf die Quadruplik. uplieatiön, k.;
en: Quintuplicierung. Tuplum, n., —; la
[& 24, 2, n.): ein Fünffaches. -us, a.; m.
[& 24, 21: der öte; der öte Lehrer 2c.; auch röm.
Vorname (gw. abgekürzt: Q.). — Ouinze (irz.
kengh): = quindecim (s. d. u. va). — Onioquto,
m., —§; 0: Aus dem Kern lder Olpalme Elzis
zguinesnsis!] macht man eine Art Butter, welche in
Guiana Q. heißt. Olen 3, 660. — Quipil, m.,
—8; : kurzes leinenes Oberhemd der südamerik.
Indianerinnen. Scherzer Nat. 116. — Ouiplp)os
(peruan. k—-), pl.: Knotenschrift der alten Pernaner
u. die dazu dienenden bunten Schnüre. — Oniproquõ,
n., —s; —#: s. Qui 1. — Ouirapänga,
f.: = Guira panga. Jablonsky 863a. — Cnirat
(ar.), n., —e)s; -e, uv.: Karat (s. d.) in Agypten.
— Quiribini: in einem Feenmärchen, ein
Guitt 395
Zauberwort. w. 30, 242 u. 152. — Quirilièren,
intr. (haben): gquinkelieren, tirilieren 2c. Heine
Reis. 2, 90. — Ouirin-äl (lat.), m., —e); 0;
einer der 7 Hügel des alten Roms; heute auch:
der paͤpstl. Palast daselbst. Gutkow 3. 9, 81.
dlia, pl. (§ 24, 3. u.); -älfen, pl.: röm. Natie
nalfest des Quirinns. älis, a.: dem Quirinus
geweiht 2c.: Flämen (s. d.) q. Suti 2, 308;
Collis q., der guirinälische Hügel (s. Quirinal) 2c.
zus, m., uv.: 0 §8 24, 2): Name altrömischer
Golter, bes. des vergötterten Remulus. v. Ov. 2,
372 ff. (s. Ora 2). — Quiriquincho (lirikintscho),
m., —: —s: Der O., ein kleiner Dasspus [s. d. J.
Pppig Ch. 1, 274, vgl.: Das Gurtelthier, Quir—
qduincho Löla (Dasypus ed. Armadill). Globus 5,
7a; Ohen 7. 867 1c., s. Kachikame. — CQufr#-is
(lat.), m. [8 24, 3, -itis): Quirit: Una vertigo
Quiritem fäcit s„einmaliges Herumdrehen macht
einen Bürger“ — aus einem Sklaven, s. Persius 5,
761, ein vaar Werte, v. mitgebrachten, handwerksmäßigen
„.Zeugen“ beschworen machen den „Bürger“,
das echte Stimmvieh laus eingewanderten Irlänrern, in
Amerikall. Salon 2, 4238. ĩt, m., -en; -en: Ehrenname
der altröm. Bürger, z. B. in Ez. kollektiv.
V. Ov. 2, 371 ꝛe.; bes. in Mz.; auch verallgemeint;
zuw. auch spöttisch, z. B. von Einwohnern
des jetzigen Rom's: Während zerlumrte O-en ihr
Boecia fvielten. Uai3. 20, 2792c. — Quirquincho:
s. Quiriquincho. — Quis (lat., neutr. quid, s. d.;
sonstige Abwantlung wie v. qui, s. d. 1): wer?,
s. cur 1; Q. tulerit Gracchös (s. d.) 2c. que
(abgewandelt, wie quis): Jeder (vgl. quilibet),
z. B.: Süz d. fortüng fäber (s. d.); Q. suGs
patimür Jlanés, Jeder büßt sein Vergehn; Q.
præsũmitur (s. d.) 2c.; Pröximus (s. d.) sibi
a.: CQ. suörum verbörum Sptimus interpres,
Zeder ist seiner eignen Worte bester Ausleger 2c.
— Quisquflien (lat.), pl.: werthloses, unbrauchbares
Zeug; Plunder 2c.: Zu viel O.=Gelahrtheit.
Sürger 319b. — Ouitan-deira
(port. kitandsra), f.; —s: Obstbändlerin, in
Brasilien 2c. Globus 4, 47b. — Cuite (ipan. k—),
m., —#; —: Der Picador war in der äußersten Gefahr
gewesen, aber der Tato hatte ihn lver dem Stierl gerettet.
Man nennt dgl.: einen O. (Parierung, Abwendung)
machen. 138a. — Quktha (skald.), f.; —#: Q.,
eine Darstellung ungluckseliger Ereignisse. Kosenkranz
Psch. 301. — Guitt, a.: (s. Ss.) — gw. nur ais
prädikat., nicht als attrib. Ew.: los, ledig, frei v.
Etwas: Von Eiwas, Desselben, es q. sein, werden rc.;
auch bloß: Q. fein, nam.: so, daß keine Ansprüche
mehr gegen Einen erhrben werden können; Wir
sinr (mit einander) q., haben'gegenseitig Nichts mehr
an einander zu fordern 2c.; veraltend: Einen (rer
Schuld 2c.) Jq. zählen, erklären, schelten, erklären, daß
man mit seinen Ansprüchen befriedigt ist, keine
Fordrung mehr hat (O.-Scheltung), so auch
früher: quirten, jetzt gw.: quittieren (s. d. 1);
aber noch: Quittung (s. d.). — Aus lat. aniétus,
daher niedrd. quit, entsprechend im ältern Hochd.:
Hat Einer vielleicht einen Streit|u. wäre gern des
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