Full text : Rosenheimer Anzeiger. 63. Jahrngang (63)

 

Der  „Rosenheimer  erscheint  lteglich  nachmlllags  4  Uhr  imlt  Ausnohme  der  Sonnund

  Felertage).  —  Der  onnementspreis  beträgt  olertelijöhrlich  Mark  Psennig,
mona#lich  Pfennig.  Für  Postabonnenten:  Zustellgeböhr  Irel  ins  Haus  14  lenulg  monatlich.

 

Fernsprecher:  Verlag  und  Nedabton  Nr.  73:  Injeraten-Abteilung  Nr.  235.

 

 

 

    

Rosenheimer  Tagblatt

  

eiger

Dle  einspaliige  Vetit  zeile  im  Anzeigentell  koser  10  Pf.,  die  Peiltgeile  um  Reklametell  30  Pf.  1
1.

 

Annahme  von  Amieigen.  NAeklummen  und  Beilagen  durch  die  Annoncen  Expedi#on  Haasenliein
  &  Vogler  A.G.  Rosenheim.  München.  Nürnberg,  Berlin  use- 



Schluß  ber  Anzeigen-Annhme  #  Uhr  minags.

Amtkliches  Publikations-Organ-Nummer

  29  ,  Katholisch:  Dorother.  Dienstsg.  6

Fbruar  1917  Prolestantisch:  Dorot##  III  63.  Jahrgang

Abbruch  der  diplomatischen  Bezichungen  wischen  Aumerika  u.  Drutschland.

Fine  drohende  Note  Wilsons  —  Die  europäischen  Neutralen  und  der  uneingeschränkte  11-Boot-Krieg.
Schiffe  in  Eugland  —  Eine  nene  schwere  Erplosion  im
Das  Zperrgebiet  im  Miltelmeer,

die  üries#ge.

WIh.  Großes  Hauptqauartier,  den

Zurück  altung  aller
Hafen  von  Archangelsk

Deuticle  CzSWz  erduusgeforb#  Lerden,  sie

u  verteidigen!

 

 

 

  

(bruar.
Westlicher  Kriegsschauplan.
Zront  des  General-Feldmarschalls
ronprinzen  Rupprecht  v.  Bayer  nn.

NfaSsen

 

—i.u—

“

 

Bei  umsichtigem  Froüweiter  war  der  Artil  m
rickampf  zwischen  Len,  und  Arras  und  von  te

 

 

erre  bis  zum  St.  iere  Vaatwalde  lebhafter
1  in  den  Vortagen.  Lordlich  der  Ancte  grif
dDie  Enzlander  unfer  Szellungen  nach  Trom
elicuer  um  Mitternach:  an.  ährend  nordlich

Au  Beancour:  die  Angrife  scheiterten,  gelang
„,  nahe  dem  Fluufer  einer  Abteilung.  in  un
erc  vordersten  Grüden  zu  dringen.

 

#tn

 

Frontdeutscher  Kronprinzg.

 
 
  
 
  
  
 
    
  
     
     
      
  

   

Donner#:  rinr
wurde  sofort  en  Aeiner
  Anleihe  ro
schrei  ten  um  Armee  4½%  K.

  

 
 

zu
erwogen.  um  die

 

 

Nordöstlich  von  Pont  a  Mousson  und  nordlich

 

 

    

genen  Verschworungen  zu
«-  "1bsr»c.x  der  diplomadie

  aus  ven

beid,utzen,

 

on  St.  Mihjel  waren  eigene  Erkundungsvorahße
  erfolgreich.
Oestlicher  Kriegsschanplag.

Front  des  Generalfeldmarschalls
Prinzen  Leopold  von  Hayern.

dem  Kongreß  d#oon  Milteilung
gemacht.
Dem  dentichen  Bats-after  Grasen

 

 

Bei  Käm  fen,  die  sich  vormittags  tron  karBernsdorff  seien  die  Passe  aing  stellt
„c  Kälte  a  n  der  Ag  entwickelten,  wurden  meh
re  russische  Angriiie  abgewiesen.  woeden.

der

Heeresfront  de3z  Heneraloder  ####
Erzherzog  Joserh.

An  Der  amerikanische  Botschoster
Gerardselangewiesenwordendemsch
laod  zu  veerlassen.

Eilue  Bestätigung  dieser  Neldung
liegt  in  Berlin  an  amtlicher  Stelle

d  bei  der

SKeetesgruppe  des  General-Ketdmarschalks
  v.  Madensen.

die  L  derändert.  s  .
die  Lage  unve  *  noch  nicht  vor,  jedoch  wird  ihre
"  Mazedonische  Front.  sichtigkeit  nicht  bezweifelt.
Außer  Feuerüberfällen  bei  Mona##lir  sowie  r  „  „
rischen  Vardar  und  Doiran  See  nichls  Wesent.  Wils  Abb  n
hes.  Wilsons  ruch-Note.
*  Washington,  4.  Febr.  (Reuter).  Wilson

Der  eiste  Generalquartiermeister:ônsei  Botschaft  an  den  Kongreß
Ludendorff.  an  die  amerikanische  Nole  an  Deutschland  vom
18.  April  nach  der  Torpedierung  der  „Susser“.
an  Deutschlands  Amwort  hierauf  vom  3.  Mai
und  an  die  Antwort  Amerikas  vom  8.  Mai,  in
der  die  deutscken  Zusicherungen  angenommen
wurden.  Wisson  sagte,  Deuischland  habe  diese
Note  nicht  beantwortet.  Hierauf  zitierte  Wio
aus  dem  deutsch.  en  Memorandum  vom  31.
nuar  und  sagte
Angesicht  *-  Erklärung,  die  plötzlich  und
.  ohneoorhtrtqc«lndeutum1IkgutbusclckicAklrok
Ubbruch  der  A#piomakschen  Pbe-  7  sählich  die  seierlichen  Versicherungen,  die  in  der
deunschen  Note  vom  4.  Mai
Fehungen  zwischen  den  Bereintulen  e  e  ai  gegeben  wurden,  zu

rüchieht,  bleibt  der  Regierung  der  Vereinigten
Ttaaten  leine  andere  Wahl,  die  sich  mit  der
Slaalen  von  Rorbamerlia  and  1Würde  und  der  Ehre  der  Vereinigten  Staaten
Deulichland  ç  bereinbaren“  liebh;  als  den  Weg  einzuschlagen.
den  sie  in  ihrer  Note  vom  8.  April  jũ  ben  Fall
WIB.  Berlin,  1.  Febr.  Renter  T  eankündigt,  salls  Deutschland  seine  U.Bobtemevldei:
  Die  Negierung  der  Ver-  i  4h  sicht  ausgehen.  kr  Ich  beauftragte
deshalb  Lansing,  Graf  Bernstorff  mitzuteilen,
iaigten  Staaten  von  Amerika  habe  daß  die  diplomatischen  Beziehungen  zu  Deutsch-Ven
  Abbruch  der  d#plomatischen  Be.  land  abgebrochen  sind,  daß  der  amerikanische
#iehungen  mit  Dentsqhland  ausge.  otschafter  in.  in  Berlin  sofort  abberufen  wird,  und
proch'?.  Päsidr'nt  Wilso#  habe  werden.

—  —
Abenbbericht.
WIB.  Berlin,  J.  Febr.  Zwischen  Ancre  und
vomme  lebhafte  Artillerielätigkeil.
oonderen  Ereignisse.

Son  leine

 

 

 

raf  Verimtorf:  die  Pate  ausgehändigt

 

 

ciuicher:

lischen  Beziehungen  #n:
könnten.“

Demard
Trodieses  unerwar:c#en  Vorge:
deulschen  NRegierung  und  dieses  pl  i
ledauerliceen  W  derruses  ihler  umere:  Regieag
  und  diese?  plöthlichken,  lief  bed  crlichen
Widerruses  ihrer  unierer  Regierung  gegebenen
erlicherungen  in  einem  Augenblick  der  #irtt
en  Spannung  in  den  zusschen  den  be
gierungen  bestehenden  Beziehungen  weigere  ich
mich  zu  glauben,  daß  die  deurchen  Vehorten  lal.

 

 

.

  

Amerila  an  Euglands  Seile.
Verlin,  3.  Febr.
.  1  nach  Reu
krrsedunen
hat  sich

—
7

eVeri
en
Ne-  tor  VUreldieit
ter  Meild

        
  
     
   
 
  
   
 
 
    
  

 

&  lh  das  zu  tun  beabsichligen,  wozu  sie  sich.w  ie  us  der
«  «1115bck«nntaeqchhabenlcrccthqlhulk  I.  und

4  bringe  es  nicht  uber  mich.  zu  glauken.  das  .a  ruees  har.
se  auf  die  alte  Freundsschaft  der  beien  Voller  i  ten  Wornoder
  auf  ihre  feierliche  Verpflichiung  teine  Nuck  c5  verungs  und
sichkt  nehmen  und  in  mutwiiliger  Dutiubtus  Secket,  leine
eines  unbarmherzeigen  Fiotienproglanzms  ame  eciigiiiche  Kriegs
rilanische  Schiffe  und  Memckenieden  vernich  gegen,  die  Slle.
ten  werden.  Nur  u#irliten  N*  ae  Toten  uuf  diese  S
von  ihrer  Seite  lonnen  mick  dar  Nu-  “  Stohung  die

 
 
 

Wein  mein  eingewurzeltes  Vertra.  Dn  wurde  aus
sonnenheit  und  ihre  lluge  Uumitn
licher  Wesse  als  unbegrundet  le.
wenn  amerikanische  Schiffe  oder  1
in  achtloĩer  Uebertretung  des  Vi  lertechtes  und
er  Gebote  der  Menischlichiein  e#fe#:  keren  E

  

 

   

—  —

England  zu  faorderr- 



 

 

 
 
 
   
  
    
    
     

deran  so  werde  ich  den  Kongrer  #n  Er.  9

machtigung  ersuchen,  die  Mittei  zu  1  e#n  Wilsonen  Be  en  gegen  Deutich
loimen,  die  notwendig  sind,  urn  uniere  Seeleuile  iland  Worwürse  eilben.  die  zua  den  ehen.
und  Bürger  bei  der  Verfolgung  ihrer  fried  um  une  #u  herulren.  die  wir  aber  der  Sache
liden  und  legitimen  Unternehmungen  aui  dem  mnillen  lur,  zur##eiten  muren.  oet  Noie
offenen  Mcere  zu  schünen.  Ja,  laun  nicht  weni  vom  .  Muar  1%  1.  bho:  sich  fur  den

  

ger  tun.  Ich  nehme  er  als  ausgemecht  an,  daß  Fall  der  Fort#eng  der  Seerauber.
alle  neutrale  Negierungen  densellen  Aeg  ein  l#i#l  voe  Freihent  des  rotbehalten.
schlagen  werden.  Das  weiß  Prastdemn  W  es  ist  daher
eine  lal#ac  liche  Unmahrei:.  men  er  von  einem

Wir  wunschen  leinen  lriegerüchen  Konfluu  Bruch  unserer  miagen  ##rict  achdem  Eng
mit  der  deuischen  Regierung.  Wir  sind  aufrich  sono  sen  Lear  brallen,  son

tige  Freunde  des  deutschen  Voiles
schen  ernstlich  den  Frieden  mit  der

 

nari:  hai.  Im  ubrigen
#in,  daß  Wolte  Und  Be

und  wün.
Regierung.

 

dern  sogar  vielfallig  v#.

der  nd  wir  Un..  dart  denn

  

  

u  erhalten.  die  sein  Sprach  organ  iit.  Wir  wer  sweise  gedennder  den  #egeleglen  Willen  des
den  nich##  ##uben.  daß  sie  unse  seindlich  gefimm]Prasidenten  leme  große  Beremung  mehr  haben
iit,  außer,  we  es  so  weit  iommt,  daß  #rir###me.  e  Me.  ällei.  den  Trade#  ifon
glauben  müssen,  vroshe  nichte  an  1  de.t  Aupenthi,  mo  C.iihn#o  r  n  unsen
deres,  als  eine  —  :  ———.  di  n  nee  Unterielli  erscheinen
zeifelhasten  Rechte  uniere#  #  ##n  e  nahme

leine  egoistischen  Absicht  «
uralten  Okunokatzcn  unseres  #  I.  ·  ,
bcnunfctcchtausoretlsslmrm  i  uund

unbelästigtes  Leben  zu  schußrut.  Das  ind  Grund##  5
lagen  des  Friedens,  nicht  des  Krieges.  Moge
Col:  es  sügen,  dai  wir  nicke!  durch  Alte  vorsähz.
laller  Ungerechtigleil  von  Seilen  der  Regierung

 

 

chhfiassund  don  inbeie  ·
RxdmmqkuclwwkoJuJurmolestioquk
ousclqklutnusvttsu.1i:k::.:  »in-n  Uhu
sons  ist  der  bunrege  Veweis  da  diei#er

ipH  W