Clemenceau — Deutschlands Schicksal
z
DER „TIGER
Sanndinduhäakananaıdaadnaindadhll
[HETTTEITTRT) [Tr] nr “alba mi ıllı
Die Kriegsreden Georges Clömenceaus
Herausgegeben
von
Oberst Bernhard Schwertfeger
ie Kriegsreden Clömenceaus werden hier In zuverlässiger Übersetzung zum
ersten Male in Deutschland bekannt. Sie erscheinen im redhlen Augenblick,
denn gerade Jetzt wird Im ganzen deutschen Volk und well über die Grenzen
Deutschlands hinaus die Frage leidenschaftlich erörtert, worauf die unglaublich harte
Behandlung Deutschlands durch Frankreich im letzten Grunde zurückzuführen ist.
Wenn es Frankreich gelungen ist, mit Hilfe seiner Verbündeten, troiz der
schweren Opfer, die es Jahre hindurch im Weltkrieg hat bringen müssen, dennoch
als Sieger aus dem Kampfe hervorzugehen, so verdankt es dos in erster Linie
der rücsichtslosen Taikrafi des französischen Ministerpräösidenten Cl&menceau, Er
übernahm die Zügel der Regierung im Spölherbst 1917 und hat es erreicht, das
ganze französische Volk mit der Zuversicht auf den Sieg zu erfüllen, die angesichts
der deuischen Offensive bedenklich ins Wanken geraten war. Clemenccau
hat die nationale Einheit geschaffen, alle Regung welchlidhen Nadıgebens talkräftig
unterdrückt und dadurch das Land dem Siege entgegengeführt.
Für Deutschland, das über einen gleichen Mann nicht verfügte, bedeutete
Clemenceau sein Schicksal, well er dazu berufen wurde, die Grundpfeiler des
Friedensvertrages von Versailles zu legen. Er hat sich diesem Werke mit einer
skrupellosen Nidhtachtung des historisch Gewordenen und der völkerredhilichen
Moral unterzogen, die das deutscdıe Volk aus seinem eigenen Munde kennen
lernen muß, um den elgenilihen Sinn des Friedensvertrages von Versallles zu
begreifen. Die Lektüre der Kriegsreden Clemenceaus erhellt manche Unklarheiten
und löst manchen Zweifel, um dessen Enträtselung sich das deutsche Volk gerade
jetzt in stumpfer Ergebung bemüht. Die Kenninfs der Kriegsreden Cl&menceaus
ist für feden Deutschen, jedenfalls für alle, denen es um die Erkenntnis
der wahren Gründe unseres heuligen Elends zu tun Ist, unentbehrlich.
Ladenpreis: 15 Mark / Kein Teuerungszuschlag!!
Deutsche Verlagsgesellschaft für Politik und Geschichte
m.b. H. / Berlin W 8 / Unter den Linden 17/18