Contents : Deutschlands Schuld am Weltkriege.

Schaumburg-Lippische  Landeszeitung  (Nr.  48  vom  26.  2,  1921).

Dr.  H.  Matzku  schreibt  in  einer  4  Spalten  langen  Besprechung  u.  a.:

...  Die  Antwort  gibt  uns  in  erschöpfender  Weise  ein  weiteres  soeben  erscheinendes
Buch  des  ehemaligen  Generalstäblers  Oberst  Bernhard  Schwertfeger  ‚Der  Fehlspruch
v.  Versailles“...  Hören  wir  den  Verfasser  selbst,  der  sich  —  lange  Zeit  alleinstehend
im  Kampfe  um  eine  früh  erkannte  vaterländische  Notwendigkeit  —  die  beste  Kenntnis
dieses  Stoffes  erarbeitet  und  ein  Urteil  von  bestechender  Sachlichkeit  erworben  hat...

Der  Reichsbote  (Nr.  107  vom  5.  3.  1921)

Dr.  C.  Johannes  schreibt  in  einem  4  Spalten  langen  Aufsatze:

Gerade  in  diesen  Tagen,  wo  die  Verhandlungen  in  London  beginnen,  ist  ein  Buch
erschienen  (B.  S.  Der  Fehlspruch  v.  Versailles),  in  dem  die  Schuldfrage  am  Weltkriege
auf  Grund  der  belgischen  Dokumente  eingehend  chronologisch  untersucht  und  gezeigt
wird,  wie  sich  die  politische  Lage  In  der  Auffassung  der  belgischen  Diplomaten  darstellte...
  In  den  belgischen  Berichten  hat  Deutschland  einen  klassischen  Zeugen
seiner  Friedensliebe  und  seiner  Friedensbestrebungen  gefunden.

Werrabote,  Meiningen  (Nr.  82  vom  9.  4.  1921):

A.  Frankenfeld  schreibt  in  einem  mehrspaltiren  Aufsatze:

...Esist  damit  ein  ebenso  großes  historisches  wie  im  höchsten  Grade  politisches
Verdienst  Schwertfegers  —  und  jedes  deutschen  Forschers,  der  über  die  Ursachen  des
Weltkrieges  in  völliger  Objektivität  Klarheit  zu  schaffen  bestrebt  ist  —  durch  eine
scharfsinnige  auf  feindliches  Quellenmaterial  gestützte  Beweisführung,  den  völligen
Fehlspruch  von  Versailles  offen  zu  legen  und  damit  die  nach  Lloyd  Georges  Zeugnis
einzige  Grundlage  des  sogenannten  Vertrages  zu  erschüttern...

Wacht  im  Westen  (Nr.  I1  vom  19.  3,  1921):

Es  ist  sehr  zu  begrüßen,  daß  gerade  im  rechten  Augenblick  ein  Buch  erscheint,
dessen  Inhalt  geradezu  vernichtend  wirken  muß  auf  diejenigen,  die  sich  unterfangen
haben,  dem  deutschen  Volke  im  Augenblick  seiner  Wehrlosigkeit  die  alleinige  Kriegsschuld
  an  die  Rockschösse  zu  hängen...  Der  Verfasser  läßt  die  Berichterstattung  der
belgischen  Diplomaten  an  ihre  Regierung  für  Deutschlands  Schuldlosigkeit  am  Kriege
zeugen.  Und  fürwahr,  das  Ergebnis  der  Arbeit  ist  ein  tatsächlicher  Freispruch  für  das
deutsche  Volk.  Die  belgischen  Diplomaten  waren  scharfsinnige  Beobachter  auf  ihren
Auslandsposten.  Das  beweisen  ihre  Berichte  zur  Genüge.  Wie  und  durch  wen  der
Weltkrieg  vorbereitet  und  entfesselt  worden  ist,  alles  das  sagen  diese  Berichte  mit
einer  verblüffenden  Sachlichkeit.  Über  alles  geben  sie  wunderbare  Auskunft,  {iber
die  Fühlungnahme  Frankreichs  mit  Rußland  zu  einer  Zeit,  als  noch  der  deutsch-russische
  Rückversicherungsvertrag  bestand,  die  Unterhöhlung  der  deutsch-russischen  Beziehungen,
  das  endliche  Zustandekommen  eines  geheimen  russisch-französischen
Bündnisses,  die  positive  Mitwirkung  Englands,  die  Art  der  Ausführung  der  Einkreisungspolitik
  Eduards  VII.  und  endlich  die  Suche  nach  dem  Stein,  mit  dem  geworfen
werden  sollte.  Mit  dem  Buche  ‚Der  Fehlspruch  von  Versailles‘  gibt  Oberst  Schwertteger
  dem  deutschen  Volke  eine  Waffe  von  unschätzbarem  Werte  in  die  Hand.  Belgien
erhob  im  April  1919  gegen  die  Verwendung  seiner  Schriftstücke  Einspruch  mit  der  Begründung,
  daß  es  politische  Dokumente  von  höchster  Wichtigkeit  wären.  Wohlan!
Greifen  wir  zu!  Zerschlagen  wir  die  Lüge  von  der  Schuld  Deutschlands  am  Kriege!
Wir  stehen  an  unserer  Schicksalswende!

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