Full text : Reichs-Gesetzblatt. 1881. (15)

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la  sentence  rendue  à  la  Légation,
Consulat  ou  Agence  consulaire  dont
relève  le  protégé.

Quant.  aux  ex-protéges  dui  auraient
un  procès  commencé  avant  qdue  la
protection  eüt  cessée  pour  eux,  leur
affaire  sera  jugée  par  le  Tribunal
qdui  en  Gtait  Saisi.

Le  droit  de  protection  ne  pourra
étre  exercé  à  Tégard  des  personnes
poursuivies  pour  un  délit  ou  un
crime  avant  qwelles  n’aient  été  jugées
par  les  Autorités  du  pays,  et  dwelles
naient,  sil  y  a  #lieu,  accompli  leur
Peine.

ARTICIE  G.

La  protection  s'étend  sur  la  famille
du  protégé.  Sa  demeure  est  respectee.

I  est  entendu  qdue  la  famille  ne
se  compose  due  de  la  femme,  des
enfants  et  des  parents  mineurs  qui
habitent  sous  le  méme  toit.

La  protection  Mest  pas  héréditaire.
Une  seule  exception,  deja  établie
par  la  Convention  de  1863,  et  qui
ne  saurait  cCréer  un  précêédent,  est
maintenue  en  faveur  de  la  famille
Benchimol.

Cependant,  si  le  Sultan  du  Maroc
accordait  une  autre  exception,  chacune
  des  Puissances  contractantes
aurait  le  droit  de  réclamer  une  concession
  semblable.

ARTICIE  7.

Les  Représentants  étrangers  informeront
  par  écrit  le  Ministre  des

Reichs-Gesetzbl.  1881.


das  gefällte  Erkenntniß  sofort  der  Gesandtschaft,
  dem  Konsulate  oder  der
Konsularagentur,  welcher  der  Schutzgenosse
  untersteht,  mitgetheilt  werde.

Was  die  aus  dem  Schutze  Entlassenen
anbetrifft,  so  soll,  falls  eine  sie  betreffende
  Rechtssache  anhängig  gemacht
ist,  bevor  das  Schutzverhältniß  hinsichtlich
  ihrer  aufgehört  hat,  über  diese  Rechtssache
  durch  denjenigen  Gerichtshof  erkannt
  werden,  bei  welchem  dieselbe  anhängig
  gemacht  ist.

Das  Schutzrecht  darf  bezüglich  solcher
Personen,  welche  wegen  eines  Vergehens
oder  Verbrechens  gerichtlich  verfolgt
werden,  nicht  in  Anwendung  gebracht
werden,  bevor  dieselben  nicht  von  den
Landesbehörden  abgeurtheilt  worden  sind
und,  falls  verurtheilt,  ihre  Strafe  verbüßt
  haben.

Artikel  6.

Der  Schutz  erstreckt  sich  auf  die
Familie  des  Schutzgenossen.  Seine
Wohnung  ist  unverletzlich.  Als  zur
Familie  gehörig  gelten  die  Ehefrau,  die
Kinder  und  die  unter  demselben  Dache
wohnenden  minderjährigen  Verwandten.

Der  Schutz  ist  nicht  erblich.  Eine  einzige
  Ausnahme,  welche  schon  in  der
Konvention  von  1863  festgesetzt  ist  und
als  Präcedenzfall  nicht  betrachtet  werden
darf,  bleibt  zu  Gunsten  der  Familie
Benchimol  aufrecht  erhalten.

Sollte  indessen  der  Sultan  von  Marokko
  eine  andere  Ausnahme  gestatten,
so  soll  jede  der  vertragschließenden
Mächte  das  Recht  haben,  ein  gleiches
Zugeständniß  für  sich  zu  verlangen.

Artikel  7.

Die  fremden  Vertreter  sollen  den
Minister  der  auswärtigen  Angelegen-20