Zweites Blatt.
Rosenheimer
Der „Nosenhetmer Anzelger= erscheint täglich nachmillags 4 Uhr (mil Auenahme der SZonnund
Feierlage.) — Der Abonnemenis- Prels bekrägt oulerteljährlich 2 Mark 25 Pkenulg.
Menatlich 76 Plenng. Für Poslabonnenten: Justellgeübe Irel ins Gaus 14 Psenmig monatlich.
Sernsprecher: Verlag und Tedaklton No. 2, Inseraten-Ablellung No. B5
Anzeiger
Gaasenflein & Vogler, A. s.
Dir eimas#ige Peulelle im Anesgensetl koffet 15 Pl., die Velitgete im Nehlameteil 40 TI.
Die Annahme von Anteigen, Rekiamen und Beilagen ersolgt dere die
Nolcuhelm, München, Nürnberg, Berlin, Breslau, Cassel usw.
Schluß der Anzelgen.
Annoncen-Erpedttion
ac 12 MUhr Miiags.
Rosenheimer Tagblatt
Amtliches Bublikalions-Ordaus
Nummer 195 Nalholisch: Zephyrinus
Sonntag. 26. August 1917
Protestantisch: Samuel
J5 3. Jahraang
Zufammenbruch eines französischen Augriffs vor St. WGuertiu.
Vorstösse starker französischer Kräfte vor Verdu zwischen Malancourt und Bethincourt abgeschslegen.
Teuerungszulagen für die bayerischen Staatebeamten. — Der Kanyzler im Grossen Hauptquartier — Das italiemsche Ziel am
Isoyzo. — Die Papst ote. — Eme amerikanische Stimme über Kiieg und Frieder.
Die Relegslage.
Abenöbericht.
WII. Verlin, 23.
verliesen bei St.
Augu. In Flandern
Julien und sudlich der Straste
Vpern Menin ortliche Kampfe für uns erfolgreich.
Wesislich der Maag wurden die über die
Hohe 304 linaus angreisenden Franzosen unter
schweren Aerluilen abgesdlagen. vom Onen
nichts Neues.
"· " ".
VWr# Großes
25. Augus 1917.
Westlicher Kriegsschauplatz.
Front des
Kronprinzen Rupprecht v. Bayern.
Zm Zusammenhang mit Infanter#egefechten
entwickelten sich bei Dpern in einigen Abichnitten
wieder lebhafte Artilleriekampfe. die auch nacht#
über anh'elten.
Hauptquartier, den
Oeüulich von St. Julienstießz ein zur Säube
rung eines Engländernestes angesetzter Vorfioß
mit einem seindlichen Angriff zusammen. Nach
Zurudwmeisung des Gegners wurde das beabsich
ligte Umernehmen von uns ersfolgreich durchgefuhrt.
Veiderieit» der Straße Mern Menin ver
sud ten die Englander ernent. in unsere Siellungen
einzurringen. Am Nordwenrande des
Herenthage-Waldes druckten sie unsere Linie
elmas zuruf, im übrigen wurden sie verlustreitz
agewiesen. An mehreren Siellen scheiterslen
seie#dlicke Erkundungsvorttöße.
Starke Abteilungen des Gegners, die in den
späten Abendstunden gegen unsere Linie bei
Mens vorgingen, wurden nach zähem Nahkampf
in Tie Ausgangsstellungen zurükgetrieben. Sudlich
pon Vendhuille emrissen wir den Engländern
heute irüh durch überraschenden Sturm dus
von ihren gehaltene Gel Gehöft Gilemant.
.——-————Q——“
Nach leftiger Artillerievorbereitung, die in
S . Quemin und den umliegenden Dörfern mel)
rere Brände hervorrief, griffen die Franzosen ge
stern unsere Verteidigungsstellungen auf der
Suüdfrom der Sladt in einer Breite von eiwa.
3 km an. In schweren Kämpfen wurde der Feind
auf der ganzen Linie geworsen. Unsere dort
sechtenden Truppen befinden sich in restlosem Ve
sicn ihrer Stellungen.
Heeresgruppe Deutscher Kronprinz.
* Bei Verdun nahm die Gefechtstätigleit beiderseits
der Magas wieder zu. Westlich des Flusles
stießen die Franzosen morgens und abende
gegen unsere Stellungen am Forges-Bach zwi
schen Malancourt und Bethincourt mit starken
Kräften vor. Im wirlungsvollen Feuer unserer
Artillerie wurden beide Angrifse unter
schweremn Verlusten algeschlagen. Ebenso ergebniolos
bliebem ihre Versuche, auf dem ost-
licken User von 1enr
vorzurringen.
döhe aur dem Norden
Oestlicher Kriegsschauplatz
der «
hei Smorqon. n!
Tarmopal, zu ischen dem Prnih und der Motda
un. sowie am Ontys- Tal zeitweise auslebende
Artilleri"seuer. Vorfloße rufi#ler Lag kiu
mandos lei Vrody i#lbiler.
Der eriie Generalgnartieimeinnzer:
Ludendarff.
Läinge Dn. und
kie 11 AN.zo-Schlachk.
WIHB. Wien. 24.
lauthart:
Auodnil. Amtlich wird ver-„
Italienischer Mricgsschauplatz.
Die II. JNion-Schlackt dauert an. Nah ei
emem verbalmismasiin ruhigen Vormitlag 1###en
bald nach Mitlag neuerlid hefiige Kämupse.
Auf der Hochflage von Vain-Sicce Heili#en
geist richteten die Flaliener. unnnterrod
flärlungen beranziehend. wieder schwere Anugriise
gegen unsere Linie sudlich von Arh. Sie verm#an.
ten nirgende einen Erfolg zu erringen. Umere
lapferen Truppen, unter ihnen die jeit Laren
in schwerstem Kampfe ilehende Vraven der 105.
Landflurm-Division und das Anfa#nlerie Kor.
Nr. 41 behaupleten sich in allen Hraten.
italienmlhe
dem
Wiit beĩonderer Wucht grifs die
Armec abermals zwischen der Wippad und
Meere an. Nach mehrslündigem Artilleriese
aing um JUhr nachmillage tie feindlir
fanterie zu einheitliczim Massenanlurm u#r
Während die seindlichen Kolonnen am Norgflügel
stellenweise schon durch uniere Baiterie
niedergeschmertert wurden, kam es anderorls. uamemlich
zwischen Costanjevicu und der Kuse
sast überall zu undenlang währerden Nailkämpfen.
Dank ihrer über jedes Lob erhalenen
Tapferkeit und Ausdauer sllug'n unfere Karmn.
Verleiiger alle an Kraftausgebol wesentlick ube#-legenen
Angrisse der Graners siegreich zurn.
In unvergleick lic er Einigleit haben Sôllde aller
Gaue beider Staalen der Manarchie und 29.
niens Anteil uut dem iulzen Erfolg. W.###en #-
—.
gesiern die Juf.-Reg. Nr. 11, 47, 51, 2 und
63, die besonderen Kuhm ernieten, so werde?
morgen andere mit gleickm Opsermut an ibhre
Stelle treten.
DOas Norfeld unferer Kampflinie i mil ungesählten
italienischen Leichen bededt.
Der Chef des
*
der Icledensschtilt d.s Popsses.
Im Vatikan.
Wie die „Agenlur Inforknazioane mitteilt.
herrscht seit drei Tagen im vätilaniscken Stant-sselrelariat
eine außerordentliche Täligleit. Zahlreiche
umfsassende Telegramme trefjen sortwahrend
an die Adresse des Papiles und des Slaatsselretärs
ein. Benedilt XV. äuferte sich zurersicktlil
er als je zu seiner Umgebung. Der Kardinal-Staatssekretär
gab der Hoffuung Aurs
druck, daß der Herbst das Ende des Kriege:
sehen werde. Der Pap#t hatte in den letzten Tagen
mehrere längere Unterredungen mit Kar-Gencralsiuln.
*
C’#Den
dinal (Guüfpari, dem englichen
einer höleren neutralen Personlichten.
ildoi,nwom über die Persfk pdenr
Der bulgarische Mininerbräsiden
lawew äuferie zu eimem Nerteier 2 .A
n. u. sfolgndes „Mieelsn#che Uird gralurt.
der Pam mt den Aegilrungen der liiczuhre
den Slaaten Fl. binng genommen abr
von vornherein wissen wolien. ob die'e im allgemeinen
geneigt seien. seine Juil mide in Crnägung
zu ziehen. mi# beiriffl. glauh:
ich nich 1, daß der Hellde Vater eine ĩolche Fuh—
lungnahme notig gehabt haben sollie, denn er
WVar der Zustimmundg der Natihnen.
den Gesahren diese W b
lommen sidher. Dar Her
der Stite des Ta##—
lig Nater jich mehr an ki: Mensa .
kitthlJc«.1i·«21«ckun,·.ks!.Islztcrsisxkxiiuitd11.:-.Ps:
chtumalkuufqls:.1-mxi.c"·Mier
nung auf eine schroff abweisende Aulwe##t dorzubereiten.
Di: mutraten Sttaten huingegen zei
gen ein wirflife Wohlwollen. Die Mii. 1l.
mäcie werden auf den konteriten Boischlag des-Papftes
eine wurdige on geben ud zwar
jeder Staal gesondert. lann Ihien ledei
schon im vorau sagen. daß leiner der Stagten
der Mittelmät- sich in G. gen' aun zum Stand
punkt der Vundesgenossen stellen wird. Die
Gesandten und
—
War
iei1 lr
Türlei wird ebenfalls ihren Standpualt vertre.
len. und diesen werden sich sämtiicke Verbündete
zu eige'n machen. War Bulgarien beirefit, sa i#
die Note der Padsles uns gegenüber in lei·ier
NRid tung ungerecht. Der Vorschlag des Papftes
wünsck! einsack di. Valanfrage nach Recht und
Gerechtigleit zu lösen. Was den Frieden betrifft.
so iit cs sicher. daß niät bioĩ wir, sondern
auch unĩere Geoner den Frieden manschen. Wir
werden es sehr bedauern, wen er möa! so bald
eintriffl. wie wir mochten. Wir selen mit rubiger
lnoerfiidt dem Tage entgenen, wam die Cn-Fnte
einen Vermir- ltier suchten w. d. um den Frieden
anzubieten. Der Tag lahn ni## mehr weit
sain: denn
uic si die jn
den Entee. anlertichiisd
EW
er
r e 1i liichen
l-. —C·.:q
Vqu sl
: za zuriee! Auien
Nebel
lu e entietnt
5“n *- *
i1e wde. .
desenn. 1 hubern.
Oeslllcher Kriegsschauplaß.
dele
den Feind
die kurcian
im zahane
". nlbnPleer
burgs.
Pel. v
Nade #s M.4 der amiliten
lurrei k% m rin - nie w. *7 die russce
kegi#eemim. zi: Nerollerun ug 1: Terebu:g zu
erlärten 1 dab. rcie: Wurichentwurf
i dcr - c-1!—«U: die Nau-
Ranleamer und
ei-sann. E #inn. vPr"r die Cuis#ernung der-Foll:
rungrelcmente. nie zurzeit erne
G.ialzr im Hisblid Cur e ur GCegenrer e#nbilden.
besonders die ehe maligee (Hiuinder
icn und Agemien der (GSehe mp. lifei.#ernente
Prüfung der zuruageinenn. iz (Veneilungepflichligen
und Cinellung in die Front aller Zu Unleut
Vesfreilen. 3. Verbat der Nudtch: nad e
1• F1 „ fur die ganze Kuig#den#ner alle Ver—
jonen, die nit#t die besandere Erlauben- der Provineial-
und ottliche# Veborde- beitzen. Alle
dieĩe Wan nahme en u rden sorte * Aurfuhrung
berrad 1. 28 g ame: dirser Masregel lieat
auf der O#nd. Die prar ir scce Rigierung wiiß
sehr sie treanz aller Dillatmherrlichteit
W. njenig.
½
eesr ör
R nn
gJut. daß sie
in Petersbura auf einem Pulberfuffe sint. Die
Arb#i besikt eben in der Haupt—
flart ein salte: Ucber. Tewidt. de iedere 1 (esahr
benehl #iic Ibint: fn gegen die jenige Re-H#erung
# iß raucken“. Ulnter ie gendwelche#n“C
ilurt pdur den onsaf. ig n Teil
Voruanden modcte
der Venrlier#o eitserren. um vollin frei: Bahn
zu bekommen. 7