Metadata : Archiv für öffentliches Recht.Vierzehnter Band. (14)

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über  dieser  Thatsache  wäre  es  unzulässig,  zu  argumentiren:  wenn
das  Bürgerliche  Gesetzbuch  annähme,  das  Bergrecht  gehöre  nicht
zum  bürgerlichen  Rechte,  so  hätte  es  dasselbe  im  Einführungsgesetze
  gar  nicht  zu  erwähnen  brauchen,  ja  gar  nicht  erwähnen
dürfen;  da  es  aber  dort  ausdrücklich  erwähnt  ist,  müsse  doch  die
Zugehörigkeit  an  sich  zugegeben  werden.  Im  Gegentheil:  mit
dieser  Erwähnung  ist  lediglich  die  Kontroverse,  ob  ein  Theil  des
Bergrechts  zum  bürgerlichen  Rechte  gehöre  oder  nicht,  im  verneinenden
  Sinne  entschieden.  Was  aber  die  Motive  dazu  anlangt,
so  steht  an  der  angezogenen  Stelle  keineswegs  zur  Frage,  ob  das
Bergrecht  zum  bürgerlichen  oder  zum  öffentlichen  Rechte  gehöre;
sondern  es  handelt  sich  dort  vielmehr  um  eine  Beschreibung  derjenigen
  Vorschriften,  welche  Art.  67  Einf.-G.  z.  B.  G.-B.  mit  dem
Ausdrucke  „Bergrecht“  gemeint  hat.  Der  Artikel  rechnet  mit
der  Thatsache,  dass  ein  grosser  Theil  des  Bergrechts  von  Vielen
zum  Privatrecht  gerechnet  wird,  und  will  diesen  Komplex  von
Vorschriften  als  von  der  Regelung  durch  das  Bürgerliche  Gesetzbuch
  ausgeschlossen  bezeichnen.  Wenn  hierbei  dieser  Komplex
  möglichen  Zweifeln  gegenüber  durch  Aufzählung  von  Einzelheiten
  näher  bezeichnet  wird,  so  sollte  und  konnte  damit
einer  Beantwortung  der  —  an  einer  anderen,  oben  im  Wortlaute
  mitgetheilten  Stelle  der  Motive  entschiedenen  —  Frage,
ob  überhaupt  ein  trennbarer  Theil  des  Bergrechts  wirklich  Privatrecht
  ist  oder  nicht,  durchaus  nicht  vorgegriffen  werden.  Die
Motive  stehen  also  weder  mit  sich  selbst  noch  mit  der  hier  vertretenen
  Ansicht  des  Staatssekretärs  des  Reichsjustizamts  in
Widerspruch.

Diese  Ansicht  ist  aber  nicht  blos  eine  theoretische  Lehrmeinung
  der  juristischen  Methodologie,  sondern  es  ist  im  Interesse
  der  Sache  selbst  und  zur  Vermeidung  von  Verwirrung
dringend  geboten,  von  derselben  in  der  Gesetzgebung  die  praktische
  Nutzanwendung  zu  machen  und  sie  konsequent  durchzuführen,
  indem  man  das  Bergrecht  nicht  mit  dem  bürgerlichen