Full text : Gesetz- und Verordnungs-Blatt für das Königreich Bayern. 1906. (33)

207

1246  5.  Mai.  Lyon.  Legaten,  auf  Verlangen  der  Deutsch.
ordensritter  einen  Priesterbruder  des
Deutschen  Ordens  zum  Bischofe  in
Preußen  zuweihenn.  C.  d.  Pr.  I.  68.

6.  Oktober.  Innocenz  IV.  befiehlt  demselben,  den  Predigerbruder
Warner  zum  Bischof  von  Pomesanien  oder
Ermland  zu  weiben.  Cod.  d.  Pr.  I.  70.  N.
Cod.  Pom.  d.  1.  u.  367.

7.  Septbr.  Innocenz  IV.  sendet  den  Exzbischof  Albert  als  Av.
Legaten  für  Rußland  zu  dem  dortigen  König  Daniel,
  um  die  Vereinigung  mit  Rom  zu  bewirken.
Raynald.  29.

25.  Oktober,  in  insula  Fulko,  Erzb.  von  Gnesen,  und  Heidenrich,  B.  von
tabri  (bei  Kulm,  bestimmen  als  Schiedsrichter  zwischen
Tiegenort)  Swantopolk  und  dem  Deutschen  Orden  die  Punkte
der  Einigung.  N.  Cod.  Pom.  d.  I.  376.  C.  d.
Pr.  I.  71.

19.  Nopbr.  Lvon.  Innotcenz  IV.  empftehlt  den  Erzbb.  v.  Preußen
und  Gnesen  den  nach  Preußen  gesandten  päpstl.
Legaten  Jacob,  Archidigconus  von  Lüttich.
  C.  d.  Pr.  I.  72.  #gl.  Rayn.  25.

22.  Nopbr.  Innccenz  IV.  bevollmächtigt  den  Archidiaconus
Jakob  von  Lüttich  zur  Beilegung  des  Krieges  an
der  Weichsel.  Raynald.  25.

1248  —  Die  Sachwalter  der  beiden  kriegenden  Parteien  zu
Lyon  vor  dem  mit  der  Untersuchung  beauftragten
Kardinal  Otto  von  Porto.

30.  Mai.  Innocenz  IV.  beauftragt  die  Bischöse  von  Camin,
Lebus  und  Kulm,  die  bis  dahin  zu  Lyon  verhandelte
  Streitsache  der  Zweckmäßigkeit  wegen  an
Ort  und  Stelle  zu  entscheiden  und  den  Urtheilsspruch,
  gegen  wen  er  auch  fallen  möge,  zu  erlassen.
  N.  C.  Pom.  d.  I.  386.

9.  Septbr.  Schmieds=  Swantopolk,  Herzog  von  Pommern,  erklärt,  sich
insel.  dem  Spruch  Fulko's  und  Heidenrichs  zu  sügen,
sobald  ihm  sein  Sohn  wiedergegeben  werde.  N.

Cod.  Pom.  d.  1I.  388.  C.  d.  Pr.  1I.  75.

12.  Septbr.  Kulm.  Swantopolk  erklärt,  daß  er  und  sein  Bruder
Sambor  zu  Schiedsrichtern  über  ihre  Streitsache
gewählt  haben  den  Nicolaus  und  Johannes  von
Kassubien  und  den  D.  O.  Landmeister  Heinrich
von  Wida.  N.  C.  Pom.  d.  I.  u.  389.  Luk.
Dav.  III.  Anh.  n.  6.