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noch die HLand reichte mit den Worten „Nun
istes gut1“ Der lapsere, pflichtgelreue Ofsiziel
liegt auf einem Friedhof in fremder Erde.
Möge diese dem stummen Schläfer leicht sein!
Die Beerdigung fand mit allen militärischen
Ehren statt. Das Offizierskorps seines Jägeraenk
und der Brigadekommandeur legten
unter überaus ehrenden Nuchrusen am Grab#
Kränze nieder.
Beschlagnahme von Baumwolle u.
Wolle. Es ist eine neue Bekanntmachung erschienen,
die sich mit der Veräußerung und
Verarbeitung von Baumwolle, Baumwollabfällen
und Baumwollgespinsten befaßt, soweit es
sich nicht um Vorräte handelt, die nach dem
15. Juli 1915 aus dem Auslande eingeführt
sind. Nach dieser Bekanntmachung sind alle
Nichtverarbeiter (Händler usw.) von Baumwolle
und Baumwollabgängen genötigt, innerhalb
zwei Wochen ihre Bestände an Vaumwollspinnereien
oder sonstige Selbstverarbeiter zu
veräußern. Geschieht dies nicht, so sind nac
zwei Wochen Baumwolle und Baumwollal#
gänge bei ihnen beschlagnahmt. Vom 14. August.
an ist ferner das Verarbeiten von Baumwolle
und Baumwollabgängen verboten, wenn es sich
nicht um Aufträge der Herres= oder Marineverwaltung
handelt, deren Vorliegen nachgewiesen
werden muß, allerdings kömen die
Baumwollspinnereien noch in der Jeit vom 14.
August bis 4. September zu beliebiger Ver
wendung ihre Gespinste herstellen. Aber wäl.
rend dieser Zeit darf ihre Erzeugung insgesumt
(also einschliestlich der Heeres= und Marinrauf
trägen nur ein Drittel der Erzeugung ihre
gemöhnlichen Betriebsumfanges betragen. Die
mährend dieser Zeit hergestellten Gespinste sind!
eb nfalls beschlagnahmt, soweit sie nicht zur
Erfüllung von Aufträgen der Heeres= oder-Marineverwaliung
dienen. Eine neue Bekanntmachung
befaßt sich auch mit der Veräußerung?
und Verwendung von ungefärbter und gefärbter
reiner Schafwolle und der reinschufwollenen
Spinnstoffe, wie Kammzeug, Kämmlingen und
Wollabgängen. soweit es sich nicht um Vorrät.
handelt, die erll nach Erlaß der Bekannt
machung vom Auslande eingeführt werden.
Vom 14. August 1915 ab in danach jede Veräuß
zerung reiner Schafwolle und reinschafwolltner
Spinnstoffe zu anderen als zu Hrercszecken
verboten. Es ist zu beachten, daß die Anord
nungen der neuen Bekanntmachung sich nicht auf
die Wollen der dentschen Schafschur 1914°.15
beziehen, für welche die bei der Beschlagnahme
der Schafschur erlassenen Bestimmungen Anwendung
finden.
Verwendung von Benzol. Das seellvertretende
Generalkommando des 1. baycr. Armeekorps
veröffentlicht eine Belanntmachung
über die Verwendung von Benzol und Solveninaphtha,
sowie über die Höchstpreise für diese
Stofsfe. Die Bekanntmachung tritt am 15. Aug.
1915 in Kraft und an die Stelle der Bekann#tt
machung vom 5. Mai 1915.
Waldbeeren-Ernte. Nach sorstamtlichem
Gutachten tritt infolge der heurigen außergewöhnlich
warmen Witterung des Frühsom.
mers die Reife der Preijelbeeren elwas früher
als in anderen Jahren ein. Es murde deshalb
der 15. August 1215 als Erntetermin für
Preiselbeeren festgesetzt.
Der tapfere „Bum-Bum. Auswär
tige Blät#n berichten: Jahlreiche Münchener
haben iln gesehen, den Soldaten mit dem
Eisernen Kreu: und der Freubischen und der
bayerischen +2 * keitsmedaille, der sich „Bum
Bum“" nennt. Or ihm diesen Namen gab'-Sein
Oberst, belauxtete der Mann. Er erzählte:
Er stand in den Kämpfen in Lothringen
auf Poilen, als e#.nt 16 Mann starter
sranzösischer Vorpoten anrul se. Nasch entschlossen
verbarg er sich hinter einem Wassersall
und machte die 16 Mann unschädlich. Dafür
zeichnete ihn der Oberst mit dem Namen
„ Bum-Bum“ aus, überdies trug ihm das lapjere
Verhalten das Eiserne Kreuz ein. Durch
einen Granatschuß an der linken Hand verwundet,
kam er zunächst in das Lazarett in
Straßurg, dann nach Dieburg und wurde
schließlich nach Rosenheim beurlaubt. Sein Bruder
verlöstigte ihn natürlich mit Frenden. Mitie
Oktober fuhr er nach München, wo er vor dem
Krieg als Kinooperateur in Stellung war. Hier
begannen für ihn schöne Tage. Er wurde von
zahlreichen Familien eingeladen, denen er jeine
Taten rühmte und schaffte sich nicht weniger
als 12 „Bräute“ an. nn tapfere Krieger
sind auch bei den Mädchen beliebt. In der
Nacht zum Sonntag nahm ihn ein Kriminalschuhmemn
fest, dem Kassierinnen ihr Leid negen
des vielseitigen Liebhabers geklagt hatten.
In der Polizeidirektion gab der Verhaftete,
der Kinooperateur Josef Fenl aus Rosenheim,
schlieblich zu seine ganzen Heldentaten Geflunker
woren. Zeisl war nie beim Militär.
Die Auszeichnungen kaufte er sich in München.
Der Schwindler bestritt eine betrügerische Absicht;
er wollte lediglich als Held verehrt sein.
[Eefunden. Eine Brosche wurde gestern
gefunden; abzuholen im magistratischen Geschäftszimmer
Nr. 2.
MWetterbericht für Samstag, den 14. August:
*MHMt b zeltmelle
—— — —
#e# E «
--«—.«-Ver
Weltktsieg
Der Boricht. aus dem Grohen Hauptquari#er
war bis Nedaktionsschmuß um 3.15 Uhr noch
nicht eingetrosffen.
Die neue Kriegsanleihe.
Berlin, 18. Augufst. Bisher wurden solgen-¾!
Kriegs Kredite vom Reichstag bewilligt: Am
4. August 1914: 5 Milliarden, am 2. Dezem-5
Milliarden, am 10. März: 10 Milliarden.
Mit den neuen geforderten 10 Milliaroen ist
also die Summe von 30 Milliarden erreicht,
deren Größe man ermessen kann, wenn man sich
vergegenwärtigt, daß die gesamte Reichsschuld
vor Ausbruch des Krieges nur 5 Milliarden
Mark betrug. Von den bewilligten Krediten sind
durch die erste und zwmeite Kriegsanleihe rund
1312 Milliarden Mark aufgebracht worden. Die
dritte Kriegsanleihr, deren Ausgabe nicht mehr
lange auf sich warten lassen wird, muß und
wird dem Reiche einen neuen Strom von Milliarden
zuführen. ) 4
Auszeichnung.
Berlin, 13. August. Dem preuß. Kriegsminister
Generalleutnant Wild von Hohenborn
wurde der Orden Pour le merite verliehen.
Ein Kriegsrückblick.
Christiania, 13. Aug. In einem Rückblick
auf das erste Kriegsjahr sagt der Pariser
Berichterstatter der „Aften Posten“: Frankreichs
Kriegsausgaben Überschritten 24 Milliarden.
Alle Handels= und Warenumsätze gingen auf
die Hälfte zurück. Gleichzeitig gingen die Sleuererträgnisse
und die Staatseinnahmen um mindestens
306° zurück. Der Grundwerl der von
den Deutschen besetzten Gebiete Nord= und Ostfrankreichs
sei auf mindeslens 950/) Millionen
Krancs anzuschlagen. 78f0% der franzölischen
Kohlenproduttion erfolge in den von den Deutschen
besetzten Gebielen, ebenso 77f°0° der Metallproduktion,
70% der Stahlproduktion, 34
Proz. von Frankreichs Maschinenpserdekräfte befinden
sich in diesem Gebiet. 3 Millionen Personen
erhalten monatlich mindestens 160 Millionen
Francs Armenunterstützung durch den
Staat. — Trotzdem werde Joffre genau wie am
ersten Tage verhimmelt. Es sehe sogar aus,
als ob die deutsche Eisenmauer unerschütterlich
sei. Joffres Mitteilungen seien unheimlich gleich
lautend geworden. (.#
Die 7ersten Kriegsmonate 1915 für
Frankreich.
Kopenhagen, 12. Aug. Die sieben ersten
Monate des Jahres 1915 ergaben für Franl.
reich einen Ausfall an indirekten Sleuern und
Monopolen von 612 Millionen Frcs. gegen
das Vorjahr. Am slärlsten war der Nüähgang
im Juli. Es gingen 291 Millionen ein gegen
375 Millionen im Vorjahr. (3
Frankreichs, Englands, Rußlands
und Italiens Kriegsausgaben.
Haag, 12. Aug. Jin Monat Juli belrugen
die Kriegskoslen des Vierverbandes zusammen
6750 Millionen Francs, nämlich 2200) Millionen
für England, 1850 Millionen für Ruß
land, 1700 Millionen für Frankreich und 1000
Millionen für Jlalien. (3.)
Der Wunsch Frankreichs.
Poris, 13. Aug. „Echo de Paris“ läßt
nochmals den dringenden Wunsch an England
ergehen, seinen Einfluß beie Japan geltend zu
machen und auf einem Abschluß eines japanischrusischen
Bündnisses zu bestehen. (G.)
Die Oxpser der Zeppelinbesuche.
Amsterdam, 12. Aug. Nach einer Zusammenstellung
der Morning Post anläßlich des
jüngsten Zeppelinbesuches in England betragen
die englischen Gesamtverluste durch Zeppelinangriffe
bisher 70 Personen tot und 152 Personen
verletzt. (Z.)
Die deutschen Kriegepläne
in Rußland.
Berlin, 13. a g. Reuter meldet: Nach
einer Depesche aus Petersburg ist die Annahme,
daß die Deutschen nach der Eroberung Warchaus
ihre Streitkräfte sofort an die Westfront
werfen würden, durch die Ereignisse nicht
bestätigt worden. Der Feind entwickelt vielmehr
eine neue Ofsensive nach dem Innern Rußlands,
unterstützt von zahlreichen neuen Truppen. Die
Petersburger Blätter bezeichnen die Möglichkeit
eines weiteren Vormarsches in der Richtung auf
Petersburg. In Petersburg ist Panik ausgebrochen,
infolgedessen sah sich der russische Generalstab
genstigt, eine beruhigende Erklärung abaugelun.
— — — — — —-—
. — ——
VPetersburg vor der Räumung.
Berlin, 13. August. Neuter meldet: Die
Beamien bereilen sich vor, Petersburg zu verlassen.
(3.)
Die Russen müssen zur ülk.
Berlin, 13. Aug. Der „Berliner Lokalanzeiger“
meldot aus dem k. I. Kriegspressequarlier:
Westlich des Bug gelang es der deulschen
Garde, die russische Front zu durchbrechen, wodurch
vor der Armee Mackensens die vussische
Kront zum Zurücgehen gezwungen wurde.
Die Kämpfe am Kreuzberg.
Innebruck, 13. Aug. Ueber die Kämpfe
am Kreuzberg werden folgende Einzelheiten gelannt:
Um 4 Uhr früh grissen zwei nachis
Lerangeschlichene Bataillone der Italiener an.
Die Tiroler eröffneten ein gut gezieltes Feuer.
Die Jtaliener versuchten die vordersten Grälen
zu nehmen, wurden aber zweimal mit dem
Bujonett hinausgeworsen. Nach eineinhalbstünligem
Gefecht brachten die Tiroler zwei Malohmengewehre
in Stellung und süglen den An-Kreifern
für hterliche Verluste zu. Trotzdem lam
es zum Nahlampf, in welchem jedoch die Italiener
unterlagen, weil die Tiroler rechtzeitig
Handgranaten nachgeschoben erhielten. Später
Legann die italienische Artillerie mit 50 Geschützen
vergeblich zu feuern. Um 9 Uhr vormit
ig war der italienische Angriff zusammenge
rochen. Die Italiener hatten über 300 Tote,
miele Vermundete und Gefangene verloren. (.).
Diplomaten-Wechsel.
Wien, 13. Aug. Der hiesige griechische
endie wird in gleicher Eigenschaft nach Rom
rersetzt. An seine Stelle soll der gegenwärtige
Cresandte in Sofia nach Wien lommen. (.2.,
„'ißerute im italienischen Weinbau.
Lugano, 13. Aug. Die voraussichtliche
Einernte Jlaliens gestaltet sich in diesem Jahre
zil einem nationalen Unglück. Die Gesamternte
an Wein wird höchstens 21½) Millionen Hekto
liter betragen, gegenüber 43 Millionen im Vor
jabre, das schon nicht zu den günsiigsten &
lörte. Am schlimmsten betroffen ist Apuli
Laut Agenzia Italiana beträgt der
ausfall in Italien 10 12 Millionen Zentner,
die durch die Reserverorräte und die Einfuhr gedeckt
werden sollen. (JZ.,
Die rumänische Getreideausfuhr.
Verlin, 13. Aug. Nach einem Bularester
Telegramm ist vom 14. August ab das Getreideausfuhrverbot
für sämtliche Sorlen aufgehoben.
Ebenso unterliegt die Ausfuhr von Pelroleum
nunmehr leinem Verbot mehr. Die
Ladungen der über Predeal, Palanla und Vur
dujeni hinausgehenden Waggons werden von
Chemilern untersucht, weil die Ausfuhr von
Benzin auch weiterhin untersagt isl. (Z.)
Griechenlands heer und Soile.]
Ein Eingreifen in den Krieg würde in Grie.
chenland nicht sonderlich gelegen lommen, da
das Heer erst in seinem Aufbau begriffen iit.
Im Dezember 1913 wurde das königliche Dekret
ober die Neueinteilung und Vermehrung des
Kriechischen Heeres veröffentlicht. Die Arbeiten
zur Ausführung dieses Planes sind noch nich!
abgeschlossen und mußten sehr beschleunigt wor
den sein.
Die Neueinteilung und Vermehrung des grie—
chischen Sceres hat folgende Gestalt: Ganz Grie—
chenland ist in sechs „Armeelorvebesirke einge
teilt, in denen je eine bis dreis Dioisionen
stehen. Das erste Armeekorps sieht in Larissa.
das zweite in Athen, das dritte in Janina,
das vierte in Saloniki, das fünfte in Daoma,
das sechste in Rozani. Insgesamt verfügt das
griechische Heer über 11 Divisionen, von denen
das erste und zweite Armeekorps je eine hat,
die anderen je zwei mit Ausnahme des drilten
Armeekorps, das drei Divisionen hat. Jede
Division besleht aus drei Jufanterie- Regimen.
tern und einem Regiment Feldartillerie. Die
Jnfanterieregimenter sehzen sich aus drei Bataillonen
zu drei Kompagnien zmsammen, und
die Feldarkillerieregimenter aus drei Abteilungen
zu drei Batterien. Es kommen noch drei
Kavalleriebrigaden hinzu. Die Bewaffnung des
Heeres ist modern durchgeführt. Die Infanterie
hat ein 6,5 Millimeter-Repetiergewehr von
Mamnlicher, Modell 1903. Die Arlillerie hat
7,5 Zentimeter-Kanonen der französischen Fabrik
von Schneider in Crenzot. Außerdem sind
noch ältere Kruppgeschütze vertreten. Auch Maschinengewebre,
sind im Heere vertreten, und zwar
hat sowohl die Infanterie wie die Kavallerie
Maschinengewehre ufzuweisen, die von
Schwarzlose stammen. Die Bewaffnung der
Kavallerie setzt sich aus Lanzen und Karabiner
zusammen.
Die große Vollsvermehrung, welche der Ballankrieg
durch Gebietserwerbung für Griechenland
im Gefolge gehabt hat, prägt sich auch in
der Heeresvermehrung aus. Ob die
— — — — — — ——
Samstag, 14. August 1915
gaben haiten, dann werden wir weniger als eine
Mannschaften
aber schon im Krieg ihren Wert erweisen
##t dabin.
Die Zahlen über die Größe des griechischen
Heeres im Kriege sind gröhßlenleils übertrieben.
Wenn wir uns an die amtlichen yriechischen An- 4
halbe Million Soldaten annehmen lönnen. Der
Friedensstand w#rd im Kriege durch Aufstellung
von Reservedivistonen vermehrt, welche die
zweite Linie bilden. Die Kriegeomacht erster
Linie besteht aus rund 180 000 Mann, die
sich aus 132 Bataillonen, 16 Gsladrons und 77
Batterien zusammensetzen. Es sind 378 Geschütze
vorhanden, von ihnen sind 168 Schnellfeuergeschütze.
Außerdem bestehen 136 Maschinen.
gewehre. Die Neservetruppen der zweiten Linie
haben vielleicht eine äähnliche Größe. Endlich ist
noch eine dritte Linie, die Nationalgarde, vorhanden.
Wenig bedeutend ist die griechische Flotte.
Sie versügt über das Linienschiss „Sarlames“
von 19 500 Tonnen und über den Panzerkrenzer
„Awerofs“ von 10 200 Tonnen mit
vier 23.4-zentimeter= und acht 19 Zentimeter=Eeschützen,
ferner über 14 Torpedobyote, von
denen vier neueren Dalums sind, und einigen
anderen älteren Seefahrze ugen, die für den
heutigen Weltlrieg mit seinen modernsten Waf—
fjen ohne jede Bedeutung sind. (Z..
Ans dem BZezirksckksbialle.
Betreff: Beschäliiaung nen Kricgagetangenen in der
Lundwirlchaft.
Die den Gemeinden berei#s belannt gegebenen
Grundsätze für die Abgabe von Kriegsgesangenen
zu landwirtschaftlichen Arbeiten haben sol.
gende Aeuderung erfahren:
Der Arbeitgeber hat für jeden Gesangenen
eine bare Arbeitsvergütung zu leislen, oie zu bestehen
hat in entweder
1. einem Taglohnsatze von 30 Pfg.,
für den“ Werliag und jeden nicht durch
Krantheit arbeitsunfähigen Kriegsgesanneu
oder und dies wird mehr empfohlen,
um die Gesangenen zum Fleiße anzuspornen
—
2. in einer Allordvergutung nach einem
zwischen dem Bezirlsamte und dem Kommandoführer
als Vertreter der Kriegs.
sangenen zu vereinbarenden Tarisc, des.
sen Säge nicht unter folgende Veträge hinuntergehen
dürfen:
fur das Mähen von 1 Heltar Getteide
oder Oras 2.40
für das Binden von 1 Heltar Getreide
1,60 Mar
für ascinon erschltagen und Wiederzusi-
uiisonoiiiisinidGctkep
dcichiiquJ uoillileatl
Der Arbeitgeber muß Gesangene u. Wachmannschaften
verlöstigen und unterbringen.
Wenn er dieser Verpflichtung gemissenhaft nachkommt,
erhäll er hiefür von der Heeresverwallung
auf den Kopf laglich 60 Psg. Vergütung.
Stäbt. Arbeilsamt Noenhelm.
Offene Stellen: Hier: 1 Fuhrknecht, 1
Feldknecht, 1 Steinmetz, 1 Eleltromonteur, 1
Spengler, 6 Schlosser, 1 Schmied, 1 Säger,
5 Maurer, 4 Zimmerleute, 30 Erdarbeiter, 2
Laus burschen. Auswärts: 1 Stallschweizer,
15 Feldinechte, 6 Fuhrknechte, 1 Landschaftsgärtner,
7 Schiniede, 4 Wagner, 2 Spengler.
5 Schlosser, 1 Hammerschmied, muß schleifen
lönnen, 4 Salller. 3 Gangsäger, 1 Kreissäger,
5 Schreiner. 1 Bäcerschießer, 1 Müller und
Säger, 3 Metzger, 2 S huhmacher, 10 Maurer,
10 Zimmerlente, 60 Erdarbeiter, 1 Hausmeister,
2 Hausburschen, 25 Stall- und Feldmägde, 3
Hausmägde.
Verde-Verstelgerung.
Am Samstag, den 14. August I. Js.
vormittags 9 Uhr
werden im Groh'schen Anwesen in München-Laim
(Strahbenbahnhaltestelle: Fürstenriederstraße,
Liniec 29)
12 schwere Brauereipferde und 59 2 Jjährige
Pferde, welche der Landuirtschaftliche Kreisausschuß
von Oberbayern in Belgien gekauft
hat, ferner
21 Absatzfohlen versleigert.
Zur Versteigerung sind zugelassen oberbayerische
Landwirte und Gewerbetreibende
(ausgenommen Pferder'
ändler, welche nach dem gemeindeamtlichen
Zeugnisse im Augenblick der Versteigerung mindestens
ein Pferd an die Heeresverwaltung abgeliefert,
sich hiefür noch nicht anderweitig r
gede vuh und eines Pferdes für ihren Betrieb
bedürfen. (Zeugnis mitbringen!) 4
Die weileren Versteigerungsbedingungen werden
vor der Versteigerung am Versteigerungsplatze
belannigegeben.
Die Pferde müssen von den Erwerbern sof#rt
übernonmmen und abtransportlert werden. Halum
Auhindenamis#tung nd mitzuhringen.