Full text : Rosenheimer Anzeiger. 63. Jahrngang (63)

ufffek  1.
—

#######  an#em

Sonnkaß,  §.  April  751r

 

densrerhandlungen  erfolgt  ist.  Aber  nicht  von
Hutcher  Seite  an  England,  sondern  von  engischer
  Seite  über  Oesterreich-  ungem,  an
Bentschl

Vie  Se  ombrge  Zeitung“  sueues
aus  Genf:  Blätter  bringen  noch  unbestimmte
  Tilegrammme  aus  London,  nach  denem
die  in  Lonlon  tatende  Komgerenz  der  engli.
schen  Dominions  sich  in  bedingter  Form  für
eine  baldige  Beendigung  des  Krieges  ausge.
sprochen  haben  soll.

Der  „Manchester  Guardian“  schreibt:  Amevikas
  Eintritt  in  den  Krieg  ändert  vorläufig  die
Lage  nicht.  Aber  die  Beteiligung  Amerikas
werd  der  Entente  etwaige  Besprechungen  über
einen  Frieden  moglicher  machen.

Der  Beuch  mil  —

Wilsons  Kriegsantrag  vom
Kongreß  angena#ommen-Berlin,

  6.  April.  Beide  Häuser  des  ametrikanischen
  Kongresses  haben  nun  den  KRriegsrustands.
  Antrag  des  Präsidenten  Wilson  angenommen.
  Nachdem  sich  am  Donnerstag  der
Senat  für  den  Antrag  entschieden  hat,  ist  das
Repräsentantenhaus  am  Karfzeitag  jenem  Vei
spiele  gefolgt.  Reuter  berichtet:  Das  Repräsen.
lantenhaus  hat  den  Kriegsantrag  angenommen.
Der  Vorsitzende  des  Ausschusses  für  auswärtige
Angelegenbeiten  Flood,  eröffnete  die  Aussprache
über  die  Kriegsrefolution,  indem  er  erllärte:
„Wir  sollten  entschlossen  unseren  Platz  an  der
Seite  der  Entente  nehmen,  die  den  Kampf  für
die  Menichheit  führe.  Unsere  Macht  soll  so
rermehrt  werden,  darx  ein  völliger  Sieg  ihre
Anstrengungen  krönt:;  der  preußische  Militarismus
  soll  zerschmeltert  werden.“

Wilson  hat  sein  Fiel  erreicht.  Der  Mann,
der  sich  der  Welt  als  ehrlicher  Friedensmakle
anbot,  zieht  nun
Hinein  und  ladet  die
Ausbreitung  und  Verlängerung  des  ungeheuren
  Mordens  auf  sich.  it  Wilsons  Politik
haben  wir  Deutsche  längst  Abrechnung  gehalten.
Nach  uns  wird  die  Geschichte  ihr  Urteil  über
diesen  traurigen  Nachfahren  Washingtons  fälden.
  Es  wird  vernichtend  lauten.

Abbruch  der  diplomatischen
Beziehungen  zwischen  Wien  und
Washington.

Wien,  6.  April.  Wie  die  Blätter  vernehimen,
  wurde  der  österreichisch  ungarische  Botschafter
  in  Washington,  Graf  Tarnowski,  an.
gewiesen,  die  diplomatischen  Beziehungen  zu  den
(Vereinigten  Staaten  von  Amerika  abzubrechen
und  für  die  Botschaft  und  die  Konsulate  die
Pässe  zu  verlangen,  wenn  der  Kongreß  den  An.
trag  Wilsons  ratifiziert,  daß  der  Kriegszustand
zurschen  Teutschland  und  Amerika  bstehe.  Das

„Fremdenblat!“  sieht  in  diesem  Vorgeben  Oesterreich
  Ungarns  einen  Schritt,  welcher  angesichts

Ddes  unlbslichen  Bündnisses  und  der  in  über.
ragender  Weise  besiegelten  Wassenbrüderschaft
bzwischen  Oenerreich-Ungarn  und  dem  Deutschen
Reiche  als  selbstverständlich  erscheinen  und  auch
mohl  den  allgemeinen  Erwartungen  entsprechen
würde.

Die  amerilanischen  Schreckmittel.

Berlin,  6.  April.  Ueber  Madrid  lam  die
Meldung,  durch  den  Einiritt  Amerikas  in  den
Krieg  jeien  nunmehr  über  300  U  Bootrerstörer
Tun  Versand  freigeworden,  die  auf  Nechnung  der
englischen  Regierung  auf  amerikanischen  Werften
  gebaut  worden  seien.  Man  wird  gut  tun,
sich  durch  diese  Angaben  nicht  bange  machen  zu
lassen.  Es  handelt  sich  bei  diesen  A.  Bootzersto-=rern
  um  Schiffe,  die  schon  längst  in  Bau  genom.

 

Land  in  den  Weltlrieg
Schuld  für  eine  weilers

men  worden  sind.  Die  ersten  biefer  Boote  waren
aber  so  zerbr  bei  ihrer  Abnahme
von  den  Bestelsern  di  Perartgul-  worden  warem
  Später  it  sie  wohl  etwas  besser  geworden
aber  en  noch  immer  alles  andere  eher  als
eine  ernste  Bedrohung  unserer  U-  Boote  dar.  Naturgemäß
  musser  die  Boote  sehr  leicht  gebaut
werden,  das  bedrutet  aber  zugleich,  daß  sie  nur
lnn  t  bleiben  müssen.  Gegen  die  Ablieferung
  dieser  U.  Bootszerstörer  hatten  w#r  seinerreit
  Verwahrung  eingelegt,  nicht  so  sehr.  wegen
der  drohenden  Gesahr,  als  weil  es  sich  immerhin
  um  Kriegsfahrzeuge  handelte.  Im  übrigen
kann  nur  wiederholt  werden,  daß  die  Teilnahme
Amerilas  an  der  Seekriegführung  voraussichtlich
für  absehbare  Zeit  sich  in  bescheidenen  G
balten  dürfte.  Wahrscheinlich  werden  die  Amerikaner
  sich  darauf  beschränken,  einige  Torpedo.
bootzerstörer  und  einige  ältere  #eine  Kreuzer
(moderne  Kreurer  besitzt  die  amerikanische  Mabrine
  nicht)  in  Dienst  eu  stellen.  Voraussichtlich
jwrd  aber  die  amerikanische  Rotte  nicht  eimmal  in
age  sein,  eine  sogenannte  Konvoiierung  von
—  lesr  vorzunehmen.
Amerikas  Geld  für  den  Krieg.

Amsterdan,  6.  April.  „Daily  Telegraph“
meldet  aus  Washington:  Die  demokratischen
Führer  des  Repräsentantenhauses  erwarten  die
iescnreibung  von  neuen  Steuern  u.  Kriegskrediten
  im  Betrage  von  3  Milliarden  Donl
ror  Jahresende.  Walrscheinlich  werden  die
Einsuhrzölle  stufenweise  erhöht  und  die  Einkommensteuer
  eingeführt.  Der  durch  Kriegs.

—

die  Alliierten  erzielte  Geminn  wird  begunt
Vermutüich  werden  Frankreich  u.  Rußland
  sofort  durch  Uebernahme  von  Obliga.
tionen  im  Betrage  von  je  500  Millionen  Dollars
  unterstützt,  außerdem  dürfte  Frankreich  ein
beträchtliches  Geldgeschenk  angeboten  werden.

Fusseee  für  die  amerikanische  Regierung  und

werden.

Auf  den  Weg  ins  Sperrgebiet.

Haag,  April.  Laut  „Evening  World“
sind  seit  April  13  beuaffneie  amerikanische
Handelsschiffe  auf  der  Fahrt  in  das  enropdische
Sperrgebiet.

"#  "
Besslicher  K##e##ch####.
Die  Räumung  von  Reims.
Köln.  6.  April.  Nach  dur  „Köln.  Zeilung“
melden  Pariser  Blätter,  daß  die  Stadt  Reims
infolge  der  heftigen:  Veschießung  der  letzten  Tage

mohner  verlassen  auf  Aufforderung  des  Bür.
germeisters  die  Stadt.  Die  Kranken,  Greise  und
Kinder  wurden  in  Militärantomobilen  ash
Epernay  gebracht.  Am  Montag  ffelen  29

e  Verluste  an  der
Westfront.

Granaten  in  die  Stadt.
Schwere  englische
"6

Berlin,  6.  April.  Der  englische  #o
auf  Henin  und  Croiselles  am  Morgen  d
April  wurde  von  mehr  als  einer  Dision  7
geführt.  Der  Angriff  war  durch  schwere  Artillerie
  vorbereitet  und  wurde  blutig  abgewicsen.
Bei  einem  zweiten  Angrliff,  den  die  Engländer
mit  massierter  Infanterie  versuchten,  erlitter.
sie  allerschrerste  Verluste,  vornehmlich  durch  Mar
schinengewehrfeuer.  Die  englischen  Toten,  die
geschätzt.  Auch  die  gemachten  Gefangenen  br
richten  von  der  Größe  der  erlittenen  Bermste.

"·  "  "

Mlgemeines  vom  sitleg.
Der  englische  Mannschaftsmangel.
7onden,  6.  April.  Lord  Derby  teilte  im

Oberhaus  mit,  daß  weitgehende  schurfe  Maßnun

  gänrlich  geraumt  wird.  Die  letzten  Ein.

-
allein  bei  Henin  liegen,  werden  auf  1200  Manm

nahmen  zu  erwarten  seien,  um  die  Armee  mit
den  nötigen  Mannschaften  zu  versorgen.  Im
Unterhaus  sand  gleichzeitig  die  Ste  ung
des  Iltcrdienstrlede  statt.  Bom  L##  er
UMärte  dabei,  die  Echchier  *  im  Mannschaftsersatz
  156  größer  waren  wie  jetzt.  Der
Grund  dafür  ist  der  verschärfte  U  B##ot  Krieg
leil  Lanowirtschaft  und  #b  jetzt  viele-Kräste
  in  Anspruch  nehmen  Arme  feblten
zu  Anfang  dieses  Jahres  100000  NRekruten.
Das  Gesetz  wurde  nnt  175  gegen  18  Stimmen
angenommen.
Die  englische  Einschränkung.
London,  6.  April.  Der  Leben-mittelkontrolleur
  veröffentlichte  eine  neue  Verordnung  über
Effentliche  Mahlzeiten,  die  Hotels,  Klubs,  Pensionen
  und  andere  öffentliche  Epeiseanstalten
betrifft.  Darin  wird  ein  fleischloser  Tag  festgeseht,
  für  London  der  Dienstag,  sonst  der  Mittnoch.
  Kartoffeln  dürfen  mr  an  Teschtoeen  Tagen
  und  Freitagen  vera  werden.  Die  Mrr.
vter

ordnung  bestimmt  E  .  :
zeit  zwei  1u  ir  (Unze

—

T+  Täglich
Mahlzeiten,  zu  jeder
etun  23  Gramm)  Brot,  ein  Siebentel  Unze
Zucler;  Fleisch:  zwei  Unzen  zum  Frühstuck,  fünf
Unzen  ur  Mittags-  wie  Abendmahlzeit;  außerdem
  täglich  zwmei  Unzen  Mehl  gewährt.  Das
Gewicht  des  Fleisches  soll  roh  und  mit  Knochen
berechnet  werden.

Einrussischer  Diplomat  in
Washington  ermordet.
Amsterdam,  6.  April.  Ein  hies.  Pressebn-.Wau
  meldet,  daß  der  Attachee  der  russischen
Botschast  in  Washington.  Graf  Borgsatowsty,
in  einem  Klub  in  Baltimore  tot  aufgefünden
murde.  Neben  ihm  lag  ein  Revolver.  der
ärttlichen  ntersuchung  lellte  sich  heraus,  daß
eeim  Mord  vorliegt.

 

Der  Kampf  zur  See.

134000  Tonnen  Schifssraum  versenkt.

WITB.  Berlin,  6.  April.  Seit  den  am  30.
Mär  reröffentlichten  U.  Bootserfolgen  sind  nach
den  bis  heute  eingegangenen  Sammelmeldungen
neiterhin  insgesamt  134000  Brutto  Registertonnen
  von  unseren  U.  Booten  versenkt  worden.

Der  Chrf  des  Admiralstabs  der  Marine.

Ein  englisches  Kommandoschiff
gLesunken.
aa  gßS  6.  April.  „Niederländisch  Telegraaf

/u  erfährt  von  unterrichteier  Seite,
daß  das  Kommanoschiff  der  Torpedobootflot.
tille  von  Dover,  „Tory“,  am  23.  März  fünf
Seemeilen  norduestlicht  vom  Kap  Grienez  korpediert
  worden  und  grsunken  ist.

„Tory“  gehört  der  „I.".  Klasse  an  und  ist
2  demselben-  „  wie  „Lawford“  und
„Louis“;  das  Schiff  mißt  807  Tonnen  und  ist
mit  drei  10.  Ztm.-Kanonen  und  vier  Torpedoclanzierrohren
  bestuckk.  "v

Ein  englischer  Minensucher
gesunken.

London,  6.  April.  Die  nanbaluur  mel.
det:  Ein  Minensucher  alten  Typs  ist  auf  eine
Mine  gelaufen  und  gesunken.  23  Mann  der
SBesatzung  werden  vermißt.

Tie  norwegischen  Schifsover  luste.
Christiania,  6.  April.  Laut  „Tidens
Tegn“  wurden  seit  1.  Februar  105  norwegische
Schiffe  von  zusammen  166  000  To.  versenkt.
Hievon  allein  im  März  64  Schiffe  mit  103.000
Tonnen.  Die  norwegische  Flotte  ging  seit  Neujahr
  um  149  Schiffe  mit  233  00)  To.  Gehalt
zurück.  Ferner  jielen  seit  anfangs  März  17

 

#

7!

—

ken  Stochodufer  in  der  Gegen

DVBord  wurden

norwegische  Tampfer  dem  Versuch,  Kohlen  und
Kols  aus  England  nach  Norwegen  zu  hulen,
zum  Opfer.  ç  .

#e  s

Tierussische  Niederlage  am  Stochod.

Petersburg,  6.  April.  Der  amtliche
Heeresbericht  meldet:  Am  3.  April  eröffnete
der  Feind  um  4  Uhr  morgens  starles  Artil.

bofs  Tscherwistsche.  e#relenin.  sowie  auf  die  Uebergänge
  über  den  Fluß.  Das  Feuer  wurde  zum
Teil  mit  chemischen  Bomben  ausgeführt.  Gleich
zeitig  lies  der  Feind  aus  der  Gegend  Gelenin-Borovno
  bis  zu  13  Gaswelken  ab.  Unter  dem
Schutze  des  Artillerieseners  gingen  die  Deutschen
  auf  der  Front  Toboly  Gelenin  zum  Angriff
  über  und  warsen  unfere  Truppen  zurück.
a-  Teil  der  Deutschen  stieß  bis  zu  den  Ulebergängen
  über  den  Stochod  in  der  Gegend  nord-TXstlich
  von  Gelenin  vor  und  brachie  dadurch
unsere  Truppen  des  linken  Flügels,  welche  den
Waffenplatz  verteidigten,  in  eine  schwierige  Lage.
  Angesichts  dieser  Lage  wurden  unsere  vom
Feinde  bedrängten  Truppen  auf  das  rechte  Sio-#bu
  zurückgeführt.  Mehrere  unserer  Aru
penteile  erlitten  große  Verluste.

E—  III  ..  ...’

ple  Masche  Zenit-Man

DieNevolutioniiidct
tiissisckseii  itseeflotis

Stockholm,  6.  April.  Nach  Meldungen  aus
„Petersburg  sind  bei  den  Unruhen  der  Olt
soeslotte  auf  dem  Linienschiff  „Paul  I.“  so
schurre  Beschädigungen  verursacht  worden,  daß
über  ein  Jahr  für  seine  Reparatur  notwendig
sein  wird.  Die  Matrosen  hatten  versucht,  das
Schiff  zu  versenken.  Bei  den  Kämpfen  an
die  sämtlichen  offizete  getö
tet.  Von  den  bei  Helsingsors  liegenden  Schif.
sen  wurde  die  „Poltawa“  ernstlich  beschadigt.
Die  Soldaten  versuchten  dort,  die  Panzerdecke
zu  sprengen.  Auf  dem  Linienschiff  „Slamwa“
m#urden  die  Kessel  von  den  Heizern  gründlich
zerstört.  Hier  ist  ebenfalls  eine  langwicrige  Beparatur
  notwendig.  !

Das  Schicksal  des  Joren-Kopenhagen,

  6.  April.  Eine  Petersbur
ger  Drahtmachricht  besagt,  nach  Meldungen  rufsischer
  Blätter  werden  der  Jar  und  oie  Zarin
in  den  nächsten  Tagen  nach  der  Peter  Pauls  Fekuus
  übergeführt,  wo  sie  interniert  werden  sol-Auch

  die  Grobsalstin  Maria  Pawlsowna,
2n  Mutter  der  Großfürsten  Cyrill  umd  Borie,
wird  dorthin  gebrarht  werden.

Ein  fehlgeschlagener  zaristischer
Putsch.

Stockholm,  6.  April.  Die  Blätter  bringen
erichte  über  einen  rechtzeitig  entdeckten  Versuch
  der  Anhänger  der  alten  Negierung,  eine
Gegenrevolution  ins  Werk  zu  seten.  Nach  dem
Vericht  der  „Rußtija  Wjedomosti“  war  die  Or.
gonisation  schon  weit  fortgeschritten.  Leiler  war
General  Tschebekin,  der  in  Lioland  eiwa  40  000
Mann  der  Gardereserve  und  zahlreiche  geflüchtete
  Anhänger  der  alten  Renierung  versam.
melt  hatte,  um  sie  gegen  Petersburg  zu  führen.
Auch  G  Groffürst  Voris  nahm  an  den  Vorbereitungen
  tätig  Anteil.  Das  Vorhaben  warde  je.
doch  entdeckt.  Großfürst  Boris  und  General
Uchebelin  flohen  nach  Riga.  Es  gelang,  den
General  zu  verhaften,  der  Grebfurk  konnte  noch
nicht  ausgefunden  werden.

 

Raman  von  Anna  Seyffert-Klinger.
(Nachdruck  verdeten.)

en  lemen  #iuen  drangte  sich  dem  Eng-#äner
  wieder  und  wieder  ein  füßes  Mädchenauf.
  zwei  blaue  Augen  lachten  ihn
tu“,  Wie  hatte  Iringard  ihn  doch
bezau  dursd  ihre  onng;  Heiterkeit,  durch

ihr  ei  zutrauliches  Wesen!

Im  Geiste  sah  er  del  Lereits  durch  die
bohen,  weiten  Räumeseines  väterlichen  Schlosses
schreiten,  und  sein  Herz  hatte  vor  stolzem  Glück
böher  geklopft,  wenn  er  sich  vergegenwärtigte,
wle  man  ihrer  bholden  Schönheit  huldigen,  wie
Les  de  um  sein  kostbares  Kleinod  deneiden
B  hötte  es  mit  den  Vorurteilen  des
aters,  mit  den  Lieblingeideenle  esleiver

Seen  Mutter  einen
—3  gegeben.  Aber  mit  welchem  ci  würde
er  gegen  all  sse  angerungen  haben,
wle  bald  2  sich  wohl  der  Umwille  seiner

in  hobe  Belrtbiung  o  verwandelt!

Dos  war  nmun  alles  vorbei.  Irma  ——
hatte  all  leine  ——  das  Glück  seiner  Zukunft
  pernichtet.

einem  tiefen  Seufzer  Hchteste  er
benen.  Befwachmnge.  auf  und  bliltte  verst  "*t.l
sich.  En,  pwot  nessig  Suice  um  n  ber-A
  er  allein

Nein.  am  Fenster  ständ
6  un  und  bline  14  den  düsteren  un
erillchen  #ebend  hi  newe.

Wie  lange  Zelt  r  verstrichen  ?  Wor
es  eine  1½  —  waren  s  nur  Minuten
—

worten,  da  er

Soeben  wollte  er  setner  Ungeduld  Ausdruck
geben,  als  am  Telephon  die  Klingel  ertönte


Gabriel  hatte  leise  bei  selnem  Her  angeklopft,
  da  er  ihn  schlafend  wähnte.  Cs  wurde
aber  sogleich  geöffnet,  und  der  Diener  sah,  daß
sein  Geviet##r  eifrig  geschrieben  hatte.  Cine
ganze  Anzaohl  loser.  beschriebener  Blätter
lag  auf  dem  Arbeitstisch,  Petolds  Augen  er-#chtenen
  rot  umrandet  von  der  anstrenßenden

t.

„Entschuldigen  Sie,  gnädiger  Herr,“  sagte
der  alte  Heneneird  and  me  im  ete
trage  des  Herrn  Howald.  d  Moory  iIsft
unten  und  wünscht  sein  Depot  rnnehnen
—  aber  um  Himmels  willen

u  —  .  Petzosds

„Kein  örst  d
bleiche  E###en  flüsterten  es  in  wersagenden  Ton
feine  schlanke  Gestolt  taumelte,  glitt  in  den
nächsten  Sessel  und  brach  dort  ohnmächicg  zuammen.


e
|8  Gabriel  den  Auerus  tat,  sxr'—□ufs  die

Züge  des  Bankiers  sich  jäh  veränvert,  Leichenlösse
  aibergeg,  seird  sein  7r  ,.  es  war,  als  habe
ihn  ei  1  .  Der

alte  Diener  war  mn  un  im  Den  er  u
Er  begriff  sofort,  daß  28
“m  und  von  seiner  rWt  Fls  *S5

Jöl.  *#
ch  selber  kaum  aufrecht  g

Weisem
—“2“#  4“
em  ·
*5¾½  #r  Sanlier  un  2

mit  ect  #
Kodem  er

 

seinen  Haänden  starb,  dann  zl  Uhn.  den  Diener,
die  ane,  Wucht  des  chweren“#  ücks.
ftcr  Irmgard  rief?  Ubers  woon  sie  un-““
  beunruht  gen:  E  #ich  auch
nur  um  leichte  Bewu  lwsiateit.  eine  —  der
Ueberanstrengung,  hande
In  den  ssihent  nen  rief  er  den
Namen  seines  Herrn,  und  ur  schlug  Petzold

zu  seiner,  eroßen  Vreud  e
blickte  Ahne"  Interesse,

um  6%
—i  2  zu  rege
„Gnädiger  Verr  kommen  Sie  zu  sich,“
Gabriel  unker  Trän  „Lord  Moory  Lunen
Sie  zu  sprechen,  lentk  nicht  wabr  Sie  können
ihn  heute  nicht  mehr  em  .  Ich  werde
ihn  bitten,  morgen  aleberbcran#n.  22

oory“  schien  den  Bankier
zu  Paren,  eine  fahle  Röte  überzog  sein
Gesi  as  wollte  der  Engländer!“  fragte

.  ¾  fast  stammelnd,  „fragte  er  nach  memer
o

GSndiger  Herr,  Moory  ist  mit  Herm

Ho  wan  in  Eit  sSs  immer,  es  handek  sich,

S  ich  vor#n  s  agte,  um  die  Herausgabe
nes

Senln  starrte  Prtzold  mit  erhan

  Blick  ins  1.  4%  veist

dem  Dl  ae  gcgen  kalte  Schauer  über  den

ien  ers###et  eime  Antwork  von

mahnte  er  zaghast,

a  t  err,“

unt  *  4½  nde  v  di
ernder  Han  ¾l

ensd

Fr
Burecus  ind  längst
„Dan##  känn  eh  e  o  nf
Mmsnvsliieineee

 

mitihineiniqsfe  Sage  doß  ich  morgen  vormittag
  um  zehn  für  ihn  zu  sprechen  bin.  Howald

  möchte  noch  auf  ein  paar  Minuten  zu  mir
berauskommen.“

Der  Dleuer  acchtete  den  Aufstrag  aus.

Moory  konnte  jedes  Wort  verstehen.  Unmutig
  erhob  er  sich.  „Ich  kann  den  Herrn
Bank  er  dicht  zwingen,  sich  mir  gefällig  zu  eEr.
welsen.  ist  seine  Schul,  wenn  Differenzen
zwischen  enlitehen.“

Howald  entgegnete  kein  Wort.  Mit  ausgesuchter
  Höflichkeit  gab  er  Moory  das  Geleit.
Frostig  verabschiedeten  sich  die  beiden  Herren.
Hann.  fuhr  der  Wagen  mit  dem  Engländer

do

Vonn  asam  kehrte  der  Buchhalter  in  das  Kongeniwiimnr

  zurück,  schwer  lastete  es  aus  seiner
eele

Doch  er  fand  keine  deiz  sich  seinen  Gedanken
  hinzugeben.  Gabriel  fragte  durchs
Kelepon  on,  ob  er  bereit  #ta  zum  Chef  zu

hoanh  beiahte,  und  tieg  die  Treppe  in
but.  Pasches  wa  nn8nie  -  t

mit  Twerr3  2
O25½5  os  §s  ihm  bekannt,
ben  derr  g-  der  en  J  gard  all  lene
merksam  5  er  atte,
zu  *  il  innl  es  J  e  chlle  n

u  un  r—  Fo  íνrν  und  sich  so

ILLI  le  Tu  ti
nesteril  t“#uszz#

——

 

—