Full text: Vorgeschichte des Waffenstillstandes.

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Seite 3 zu 2: Innerhalb 2 bis 3 Monaten. Die Räumung muß abschnitt- 
weise erfolgen. 
Seite 4 zu 3: Wenn die Grenze sofort ausgebaut wird ja. 
Seite 4 zu 1: Nein. 
gez. Ludendorff. 
10 Uhr nachmittags. 11 Oktober 1918. 
Nr. 44. 
Besprechung 
am 12. Oktober 1918. 
Auszug. 
Anwesend: 
Der Herr Reichskanzler, 
Exzellenz von Payer, 
» Graf Rödern! 
"* von Krause, 
» Freiherr vonStein, 
» Dr. Solf, 
Ritter von Mann 
» Rüdlin, 
»Groeber, 
» Erzberger, 
Friedberg, zugleich als Vertreter der nationalliberalen 
Partei, 
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Unterstaatssekretär z. DO. Wahnschaffe, 
» Lewald, 
» von Stumm, 
Oberst von Haeften, 
Ministerialdirektor Deutelmoser. 
Oberst von Haeften teilt den Wunsch des Feldmarschalls mit, daß die 
Voraussetzung ausgesprochen wird, daß auch die Alliierten Amerikas sich auf die 
14 Punkte festlegen. Er sieht darin eine Rückversicherung gegen weitergehende Entente- 
vorschläge. 
Oberst von Haeften erwähnt, daß Feldmarschall von Hindenburg in der 
Nacht nochmals habe bitten lassen, den von ihm empfohlenen Zusatz mit einzufügen. 
Die Staatssekretäre von Krause und Graf Rödern befürworten das, ebenso der Staats- 
sekretär Erzberger. 
Oberst von Haeften schlägt folgende Fassung vor: „Die deutsche Re- 
gierung nimmt an, daß auch die anderen Regierungen der Alliierten sich auf den Boden 
der Kundgebung des Präsidenten stellen. Die Staatsfekretäre Solf, von Krause, Erz- 
berger erklären dies für annehmbar. 
..Exzellenz Solf verliest nochmals den Text der Note mit dem Jusatz 
der O. H. L.
	        
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