Metadata : Rosenheimer Anzeiger. 63. Jahrngang (63)

Rosenheimer  Ahazeiger

Dienstag,  28.  August  1917

 

Aumnmmer  126
4..  ——

„zollt  die  belgitche  Regierung  dem  erhab:-nen
  (O  anlen,  von  weichem  di  Votschaft  g#
ligen  im,  ilile  Ouldigung  und  spricht  iü###re  Dank-Uarteil
  für  U#s  b.  onder  Inlerestie  de:  Heirgen
  Valer##  fur  die  dura  den  Krieg  s  gransam
und  so  nu#trecht  geroffene  belgische  Nation  uns.
Die  bi#s  Rati.  u  und  die  belgische  Neierun)
werde  die  Vorsu.  si  und  den  Ape  u  des  Papstre
  il  Pröer  Ehrertituna  prüfen.  Diese  Sallader#n#b#n
  von  vorn  therein  schon  jeden  Wert
verloren;  durn  die  Eri.ärung  des  Rates  von
Klan#ern  in  ihnen  das  Urteil  bereils  ne.
Tprede#nR

r#

itzegstuen  goin  p

Hic  amerilanisise  Hilsc.
Nan  iruser  Melrungen  Uerichlet  der  Porier
„Herall“  eon  Nenori,  die  ameritanische  Nerun
  àn  ber  ile  mehr  ale  3½1  Transporldampier
vor.  ianan  u#l.af  der  Beginn  großer  ame-Frl#ppentransporte
  nach  Europa  un-Milielror
  leaehr.
u  Momanom  unter
Bormundss.
Insic  Slomo“  sind  zlle  Milglüeder
mmimuanom  auf  Reschlun  der  ein'terung
  unter  Bamundsckeaft  ge-Aluen
  ung  der  Vermundschaft  ülr  dem
n#n  werden.

Dar  d##a"b

    
 

 

nebhigen.
üelll.

„Seal  ul  #iir

d##  Rs  kung  des  N-  So#:ls.Krieges.

n  um  her  Reichs#inger  ilellie  der
re#  ellmarincmis  nach  eini
rtznunen  uber  die  Zarlen
im  Bẽ  u  besindlichen  U  Boote
zögelaufenen  erfien
rien  U  Bro915
ꝛg  gebalien  bhät
-  BUT-usw  itszfcrcr
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*  eiein  aller  Hampfer
langlanmen  Echi.
Verbandes  von

    
  

 

binderung  im  Gebrauche  der  Geschütze.  das  alles
seien  doch  Nachteile,  die  in  weitem  Maße  die  unleugbar
  vorhandenen  Vorteile  aufwiegen.  Naturgemäß
  werde  vorauosichtlich,  da  der  Seerer
lehr  geringer  werde  und  die  Tonnenzahl  immer
mehr  zusammenschrumpse,  allmähllIch  auch  eine
Abnahme  der  Versenkungen  in  die  Erscheinung
#reten.  Demgegenüber  weise  er  aber  auf  den
Umstand  Din,  der  häufig  nion  genug  Beachiung
sinde,  nämlich  den,  daf  sich  haufig  die  Verseniung
aud  nur  eines  Schifses  für  die  Entente  in  viel
schärferer  Form  fublber  mache,  als  ziu  Beginn
des  U.  Bootskrieges.

Municion  ober  Lebensmistel?

Kein  Mittel  darf  gescheut  werden,  um  das
siegreicke,  die  Zulunf!  der  Mittelmächle  ein  für
alle  Male  sichernde  Ende  des  Krieges  zu  erreicen.
  Und  alr  eins  der  besten  Mirttel  hierzu  hat
sich  im  Gegensatz  zu  all  den  flaumacherischen
Bedenklickteiten  mancher  Kreise  der  U.Bea
Krieg  erwiesen.  Das  bezeugen  die  Eröffnunzen,
die  der  Stellvertreter  des  Reichekanzlers.  Dr.
Lelfferich,  dem  Verireter  eines  führenden  Budapester
  Biatles  gemackt  hat.  Keinerlei  leickserlig:
  Annahmen  und  Erwartungen  haden  unsere
amtlicken  Steklen  zum  U.  Bot  Krieg  greiien
lassen,  sendern  „nüchterne“  Erwägungen.  Keinen
  utopii  süen  Hoffnunge:  hat  man  sich  liugeen

  Zusammendruch  Englams  in
metreren  Ma#ten  erwariet,  uber:  „der  Tag
muß  und  wird  lommen,  mo  Engtands  u  ·
fuhrmöglickkeit  so  weit  verringert  ist,  dan  ihm
der  Azem  ausgebt“.  Ueber  10  Millie  nen  Ten;
nen  verüpte  Engian  zu  Veainn  des  ver#ärlien
  U-Voot  Krirges  für  seine  Zufuhren.  Alle

Neu  auien.  allen  Schüferaum  mit  in  N  d###na

geilellt,  üat  England  seit  dem  1.  Februar  1917
doc  einen  Nettoalgang  des  für  eà  in  Beirgal
kommenden  Gesamtschi  issoraumes  von  rd.  3  Millionen
  Tonnen  erlitten.  und  gegen  rier  weitere
Millionen  dürfte  es  im  zweiten  Halkiahr  des
Krieges,  wie  mir  Sicherheit  zu  erwarten,  noch
verlicren.  „Die  Frag##  i  nicht,  ob  der  U-Vooi
LPrieg  wiri  sonder::  nur  not  ob  er  eininrt
Monate  frühr  oder  sräter  die  gewollte  Wirlung
  hai“.  Wolll  häit  England  mit  seinen
Nal-  tnzemittelvorräien  voraussick  tlich  b’s  zur
neuen  Erme  durch.  Des  ist  aber  nur  möglich
gewesen  aus  Kosten  t  Zufuhr  von  induiiriellen
  Ri  ohitaisen.  „Jedes  Schiff.  das  irgendwie
  für  die  Verfrachtung  von  Getreide  herangrzagen
  werden  lonme,  wurde  in  den  lehkten
zmei  Monaten  in  den  Dienn  der  Getreiderufuhr
  genelm.  Dar  kan.  nicht  so  weiter  geben,
wenn  nid.  1  die  Dersorgung  mit  Munitiohn  und
miz  Kohnoffen,  die  jüur  die  britische  Juunrie  unemi
  ebrrlick  fled.  gejährdet  werden  soll“:  sagt
der  englische  Uiteritaatssettetär  des  Kriegserndi
  rungsamtes,  Kapitän  Vatzuri.  Und  er  hat
(Reckt.  Wir  spüren  es  an  unserer  Weitfronl.  Unsere
  gzlwaltigen  Erfalge  in  der  flandrischen  Ab--nelirich
  ladk!  ha##en  wir  zum  guten  Teil  der
Scnäcung  der  euglischen  Künungeinduftrie
dura  unseren  U—  Vo2  Krieg  zu  verdanken.
Essen  lönnen,  oder  schießen  können,  vor  dieie
Wali!  Lellen  wir  Eagland.  Munirions-  DÖder
Ledensmittelhunger,  mit  einem  von  beiden,  maci
  en  wir  Eagland  den  (Garaus.  Englend  mag
wählen.  Ob  heute,  ab  morge.  ,  ob  eri  n#algeraumer
  Zeil,  wir  werden  durc  halte  1,  wie
werden  siegen!

Obe  nuere  Vell.

In  der  Samstagesitzung  den  Hauptaus#ianises
des  Reichlages  nahm  der  Reichslanzle:  fz  Gelege
  nheit  über  die  Rich  liinien  der  inneren  Polir  zu
sprecken.  Er  gina  darei  van  der  Bernsung  der
neuen  Männer  in  die  Rlichsregiernag  aus:  er

  

 

 

     

tranen  der  Porleien  giniesen.  Um  die  Zusammenarbeit
  zwischen  der  Reichsleitung  und  ven
Paxtcien  enger  zu  gestalten,  hare  er  eine  weitere
  Einrichtung  ine  Auge  gefaßt.  Er  erörterte
tiesr  Angelegenheil  bereite  miit  den  Führern  der
leichslagsfraltionen  und  mit  den  stimmberechtigten
  Mitgliedern  des  Bunkesrates.  Er  könne
imn  uickrheit  auf  die  Zustimmung  der  verbündeten

  Neegierungen  rechnen.  Es  handelte  sich  um  die
Erric--tung  ciner  frreien  Kommistion  brim  Reichslanzler
  zunäd.:  für  einen  ganz  bestimmten  Eindelzided,
  nämlich  für  die  Beratung  der  Antwort
auf  Tie  päpftliche  Friedenenote.  In  diese  Kommissirn
  sollen  von  den  fünf  grosen  Fraklionet.
des  Meid-#ag  siebr  n  Milglieder  delegiert  werden,
  (und  zuar  je  zwei  bom  Zentrum  und  der
ESozlaldemokratie,  je  einer  von  den  Konservativen,
  den  Nali#nallikeralen  und  der  Fortschritll.
Voll'partei).  Elenso  soll  der  Bundrerat  sieben
Mitglieder  in  die  Kommißion  delegieren.  Der
Reichkanzler  führt  den  Vorsitz.  Die  Kommission
sei  als  vollkommen  freie  gedacht  und  unternehe
desbald  nickt  der  Geschäftsordnung  des  Reichstages.
  sei  nidt  aufzufassen  als  Verlretung
der  Budesregierungen  und  Fraltione,  von  denen
  ihr:  Mitglieder  delegiert  sind,  sondern  als
freie  Arkeit  Sgemeeiniiat  von  Personen.  die  sachinndig
  nd  zu  polirischer  Arbeit  leruf-  sind  und
politiser  es  Vertrauen  giniehen.  Die  Einrichtung
sei  zunckchit  als  ein  Veriuch  ardacht,  aus  dessen
Praris  man  weiter  lernen  wolle,  ob  die  Kom
mission  brizubehallen,  wie  sie  ausiugestallen  und
wie  ibre  ncndigien  zu  umgrenzen  sei.  Der
neis-kanger  hoffe,  die  Kommission  für  den
näöd-itcn  dienstog  zum  erĩten  Wiale  zuiammen
rusen  zu  können.  Im  w'eiieren  Berlaufe  seinet
Erklarungen  i#lellte  der  Reigsltanzier  feĩt,  daß
von  einer  Versch  leppung  der  preuseischen  Wahl
red-isvorlage  lein:  Rere  sein  lonne.  Im  Reiche
seien  es  vor  aliem  die  ungeheure  Frage  der
Friedensbedinungen,  der  llebergangswirtschaft
und  der  KReick  Finanzresorm.  die  ihbn  ganz  i#l
Aninruck  nähmen.  Es  sei  daler  notwendig  dai.
der  Riicslanzler  einen  händigen  Vertreler  habo.
In  der  Anoiprache  galen  die  Parieien  ilre
ullimmu:  1  zur  Mitarkeil  en  der  Durc  füh.
runn  dir  I  kLIokIclunc  s

Ist-Mich-  Mast

Vochoinnch«undtaqs-.

AMUMiittmshustqjhnnckkratutsk
cesik«L-1.sIs-pd«’unst  kpruudcntcnxktükw
fen  Hertlng  itatt.  dem  sämliche  Minister  mit
Ausnalme  re:  elfranttin  Merehrsminzisters  beiwohnten.
  Man  #-  ar  anne#men,  daß  sig  die  Ve
ratungen  u.  u.  miu  der  Frage  der  Einbernfung
des  Landlage  beschäflialen  ti  für  Samslag,
den  29.  Seplembe#r  in  Aussiqt  gimommen  il.

Eisenbahnuturisreform.

 

Sie

 

 

 

Zuischen  den  Vertetern  der  deutschen  Eisenlahnverualtungen
  sind  di:  Veratungen  über  de
abgesckh!  lossen.
Zusiimmun  der  ein-Ver
  tunder

  Neu-Personentarifreform

  voklfländig
Zurzeit  ilche  ner  nech  din
zelnen  Verwaitung  'n  aus.  Mit  diesen
gen  sin  und  gleichzellig  alle  Fragm  d
regelung  des  Gepäflarises.  des  Sch
ihiage:  und  sonnmer  X.  brifönderung  en  einhr  eitlit  ch
für  das  aruje  Neich  Jeregelt  Uriprün  J.ich  sollte
die  it  orm  am  1.  Jan#  ar  lommende  n  Jahtres
ei-  igefüͤhrt  wercen.  Dem  üehen  jedrid  Zroße
Schwierigfeiten  entsegen.  so  daß  mit  Nusicht
hieraus  mit  der  Einführung  bis  zum  1.  Avril
gewartel  werden  wird.  Man  hofii  aud  bis  zu
diesem  Zeilpumt.  die  virlen  Millionen  nener
Fahrkarlen  hergestelit  zu  haben.  Auck  die  Einjuhrung
  der  erhörten  Fahrlarteniener,  de  zum
1.  Jannar  erfolgen  sollte,  wird  um  ebenfail:
bis  zum  1.  April  verschohen  werden.

  
 

des  Deutschen  Reiches  wird  voraussichtlich  in  der
ersten  Septemberwoche  vekössentlicht  werden.
Als  erster  Zeichnung#tag  i  der  19.  September
in  Aussict  genommen.  Die  zeichnungsfrift
erstreit  sich  auf  etw  4  Wochen.  Es  werden
wieder  dir  beiden  alten  TD#en  beiebulten  6
Prezent  Kriegsanleih:  und  4  1/  am
sable  Reichsschatgzanwei  ungen.  s  der  Porrng
für  bride  Anleihen  wird  dem  ker  sechilen  Kriegsauleihe
  entiprechen.
Rüdcktritt  des  Unterstaatsselretärs
v.  Stumm?

Unterstaatssetretär  v.  Suumm  im  Auswärti
gen  Amt  hat  nach  Verliner  Blättermelbdungen
einen  längeren  Urlaub  angetreien.  Wäbrend  ein
Blalt  behaupiet,  über  Herrn  v.  Stumms  spätere
Kerwendung  sei  noch  keine  Entscheidung  geirys
sen,  will  cin  anderes  wissen,  er  werde  nach  Ab
lauf  seines  Urlaubs  niclt  mehr  in  das  Answär
lige  Amt  zurückkelren;  nach  derselben  Quelle
soll  #Herr  v.  Stumm  der  Verfasser  des  viel
erörterten  Artikels  der  „  Norddeutschen  Allgemeinen
  Kilung“  sein,  worin  gegen  die  belanmen
Veröffenilichungen  des  ehemaligen  amerilanischen
  Botschafters  Gerard  in  einer  wenig  glücl.
*  Weise  Stellung  genommen  wurde.
demolratischer  Parreitag.

Der  Norstand  der  Sozialdemotratischen  Nar
lei  Deumischlaube  beruft  jeht  den  Parleilag  auf
den  14.  Oklober  nach  Würzburg  ein.  Den  Be
richt  des  Parieivorstandes  wird  Abgeordneler
Ebert  erĩlatten,  den  Bericht  der  Reichstagefral
tion  Abgeordneter  Dr.  David.  Scheidemann
wird  über  die  nachiten  Ausfgaben  der
sprechen.

⁊  *
Sozial

Pariei

 

Müöns##s##r  Bensis  Fesltzs

Hünchen.  25.  Anauil.  Labalpolongisen  i-Müncken
  sind  die  neueilen  Ericheinuraen  der
Grofet  tadt.  Dieser  Tag:  biitte  ein  Tatgigeie,  iifl

in  der  Weimnraß  da  bier  das  Cinkressen  einer
Semurg  holldudisd###n  Tab.  15  lelant!  ge  beten.
Der  Ersolg  war  großurtig  zwei  Taze  lam!
klanden  in  langer  Schlange  Mätner,  Frauen-Lebrlunten
  und  andere  Tabakinteresse.ten  vor
der  Ladenture.  Augenkliliä  verlaust  die  belannte,
  Danuplniederiage  der  öfterr.  Tabal#reuie
von  Dall  Armi  in  der  gleichen  Straß:  frisch
ceinsetroffenen  österr.  Naucktabak.  Da  in  der
Urang  womöglick  no#h  ärger.  Ein  Pol  zit  mun
den  ganzen  Tag  vor  dem  Laden  Ste  llung  nelrmen
  und  Ordnung  hallen  Unter  den  sid  Aufsftellenden,
  die  si  aue  allen  Acvöfferungsichichten
zusammemczen.  Ja###r  eien  Tei  nehmer  de-Feitgezteerienites
  für  din  Körig  sahen  wir  aus
dem  Dom  sick  in  schwarzer  Wichs  und  Jnlinder

—

 

Sem  Zuge  der  Wartensen  ansckließen.

.s-  Mist-Wem
Mühldorf.  26.  Aug.  Die  Veerdigung  ber
73  jährigen  Hausbesitzerzgattin  Anna  kztachl

lumde  behördliche  siseits  inLhiiert.  Die  Staal#-mwaltschaft
  bat  die  Leiche  beschlagnahmt.  Der
Tod  der  Frau,  die  fi#  vergangenen  D  cnstag  bei
der  Junbrücke  ine  Wasser  geitärzt,  nackdem  ie
vorgeblick  versucht  haben  soll.  sich  an  der  Brücke
zu  eilöngen.  soll  nicht  danz  freimillig  gewesen
sein.  Ti:  Vr  ollsitimme  rigte  t  sich  gegen  den  Ehemann
  der  gebrechlichen  Frau.

Densber3,  20  Augu.  Durähen:  Kohlen.
itaubexplosion  wurde  in  der  hiesigen  Geube  der
verleiratete  55  jahr.  Hauer  (Georg  Probst  mit
seinem  Schlepper,  dem  33,  jährigen  verkeiralelen
Friedrich  Frul,  gelene  Beim  Reltungswer!
bußte  der  Vergmann  Niies  Schnienbaumer.,  ein

 

 

  

   

 

 
 
 
 

·-  ecrwierzgleit,  I.  Bootsanbabe  erreickt.  Vas  er  eritrebe,  nämsich  die  Be-  Die  “.  eutscke  Kriegsa  nleih  e·  Fainilienwater  miei  neien  alnenn.  durch  Si#d-ASsenesainnuum
  umeichen.  die  geemeilige  Be.  rufung  von  Männern,  di'  das  voile  Ver-  Der  Prospelt  über  die  siebente  Kriegsanleih:  almen  giftiger  C  ieln  Leben  ein.
Ve  ke-  "(  b  se  9  an  be;  onn  halie  er  52  „  deinee  iu  3  unnd  start  gemacht?  Ach,  an  die  Unituschung,  wenn  New.
zeschrieb  Dol#or  Erfeitus  hatte  #rüntw.-#ict.  die  ihn  ansänglic)  so  bitter  gepackt,  daß  er  :  nilmen  lam?  Ach,
n  elndamen  ensc  en.  und  um  boten  sie  sich  in  der  Aue  s«  iimloiiil  gekommen  war,  daß  es  lein  Wieder  dann  2  *  leichtes  in,  zu  er-Noman.
  rib  Sauter#  ergendwo,  waren  den  ganzen  Tag  üüber  zu-  seben  geworden,  dachte  er  laum  mehr.  Das  fahre  1  e.r  Lorheit  zurechtge  dacht.
al,  non  F  ua  asv.  sammen,  lachten,  sprachen,  aßen,  saben  üch  andere,  das,  was  viel,  viel  bitterer  war,  w.#  Er  #irn  n  n  Korams  Auten  Zu
ar  em  un  reim  u  .«  un,  lachten,  lachten  glücklich,  drückten  sich  beim  in  ihm  fraß  und  ihn  elend  machie,  uberwucherte  seben  Fnu  nurde  er  alles  lesen,  was
.-.-  Abschied  die  Vönde  und  redeten  von  einem  alles,  #  Wi  %  und  siußie.  —
Wiedorrseher  Warum  ing  er  nicht?  Weshalb  saß  er  *  ien  Gurtenweg  zurück,  eili
ii  e  Wihang  stöhnte,  beugte  sich  noch  weiter  Ling  ich  h  L  n  Wartenweg  zurtte  ag
#un  u  1  els.  hier  noch?  unb:„„  Er  jah  die  Frühblüher  nicht
rlxM  oor  und  stützte  seinen  Kopf,  in  dem  das  Bohren  *  u  efimuter  erwarten?  1  **  #ü
rs-  i#o,  ier  daat  ris  zund  Dammern  immer  flörker  wurde,  in  beide  Ach,  i  kaonben  un  gernenn  *.
lennes  belemelnn,  oim  3.  u  "nu„  r  i.  ande  geradeau;  ge-Hai
  *  febeb  et  sich  auch  auf  do-  Wicderlehen  s###s  in  !  Ferne-„„die

  lemeirden  Vluren  um
ter  und  ½%  dag  Rün  des
pen  der  Apiel—

ut  eines  bluhenden
und  sfab  doch  nich:

  
  
 

 

**!“  *!.nft  u.  jon:
den  vwr  immmer  medir  .Sic  war:  ein  doll
vor

½W  i  er  u  einer  Gartenbant,  dle
hb-  E  eim  etnmen  lungen  Grun  einer  Kliederhra
  heud  ve#steent  in.  Nu  schweren  Beweaungen
  nahm  er  Plat  uno  beugte  den  Overkor:;
  R  w'’n  vor.

Lane#sum  fönd  er  sich  zu  einem  nagenden

(brubeln  zurenht.  Er  dachte:  Die  Reise  allein
#lt  er  nunit.  Deun  de  halb  so  ausnelussen
lie  ftl:  zu  sein,  ware  nindith.

Uno  tindssch  ist
Pah!  Sich

MRottrauit
lehen  zu  börse

nichl.  haco  Bi
uu=  uigene  o

mure  isl.  Und  euel  it  Nottraut  niht
Nuer,  aber  .  ..  vieneicht.  ..  den  Maler.
fenen?  Ja,  den  Muier!  Ja,  ja,  den  Malers

Nun  muste  er.

Aber  der  sieht  doch  nicht  neben  dem  Bilde,
dachte  er  weiter,  seine  plötliche  Erkenntnie
für  lacherlich  hauend.  Den  sieht  sie  ja  harnicht!
Aber  konnic  er  nicht  kommen?  Gewiß,  er
fam

Miso  deshalb  die  Freude!  Nun,  und  das
übrige  war  sehr  einfa  Wenn  man  sich  so
freute,  mit  einem  Menschen  zusammensein  zu
durfjen,  dann  hatte  man  ihn  gern.  Dann#
wollte  das  Vermuten  nicht  weiter

Aber  immer  wieder  setzte  es  an:
dann  .  .  .  Und  endlich  dachte  er's
nicht,  sondern  sagte  es  vor  sich  hin,  ole
wollte  er's  ganz  gewiß  haben:  „Dann  liebt
man  ihn!“

Und  als  sich  diese  Worte  nach  einem  letzten
Sträuben  über  seine  Lippen  gerungen  haucen,
war  cs  ihm,  als  wenn  etwas  in  ihm  zerbräche
mit  einem  wehen,  klagenden  Laut.  Nun
konnte  nichts  mebr  *ie  Nun  mußte  selbst
der  Frühling  sterbe

Aber  der  Eachte-  und  schaffte  weiter  und
um  koste  mit  seinem  Wehen  den  einsamen,
müden  Träumer  auf  der  Bank  hinter  dem
Fliederbusch.

Wo  war  dessen  sonnenfrohes  Lächeln  gebll.

  —..  das  noch  auf  seinem  Gesicht  gelegen.
e  auf  der  Anhöhe  stand  und  zu  Tal
ah?

Wo  das  glücklichmachende  Erwarten  im

 

ihn  fast  Jahre  bindurch  getragen

mit  ihr  gefreut,  nun  mochte  es  nicht  mehr.
Der  Tag  haite  ihm  seine  schenft-  Blüte  nicht
geschenkt,  ibm  nur  zur  Enttäuschung  eine  sein
ganzes  Leben  vernichtende  Erkenntus  gegeben.
un  gles  andere  war  ihm  nun  schal  und  gleichült


sõ  Bie  aber,  wenn  seine  Erkenntnie  falsch
war?

Daran  hatte  er  noch  gar  nicht  gedacht.
Konnte  er  sich  nicht  irren?  Konnte  die  Freude
Rottrauts  nicht  einen  anderen  Grund  gehabt
haben?

Er  nannte  sich  einen  Toren,  daß  er  sich
hatte  von  Vermutungen  zu  Voden  wersen
lassen,  richtete  sich  ouf  und  erhob  fi

t  war  es  bald  Mittag.  Wlich.  er  sofort
nach  Westrup  zurückging,  erreichte  er  den
Zweiuhrzug  noch,  war  gegen  vier  in  Berlin

Da  stockte  sein  Denken.  Was  dann  ?  Wo
ollte  er  Rottraut  und  Erselius  suchen?  In  der
usstellung?  d  würden  sie  längst  nicht  mehr
sein.  Wo  dan
Da  dachte  Woligang  plötzlich  an  Eleonore
und  atmete  erleichtert  auf.  Er  brauchte  nur  zu

 

ihr  zu  cehen.  Sie  mußte  wissen,  wo  er  sie  fand.

 

 

#!  lum  eulgeg
d,  ich  habe  #mn  ein  Fruh.
Kommen  Sie,  Sie  werden

 

stüct;
hungrig  lin
r  Hungrig?
loren  an
er  war  hungrig  Hungrig  nach  Wahr-Biese
  Begehren  tötete  jedes  leibliche  Be- 



Er  lächelte  die  Alte  verheit.


dürknis

„RNein,  nein!“=  wehrte  er  dann  hastig  ab.
„Ich  .  uich  Ich  muß  sofort  zurück.“,

zer  nein!  Keinen  Bissen!“

Er  hörte  nicht  mehr  auf  ihre  Einwande,
nahen  im  Flur  Hut  und  Stock  und  trug
Marlene  auf,  sie  möchte  ihn  bei  seiner  Muer
entschuldigen  und  ihr  sagen,  er  wurde  ihr
über  seine  unvorhergesehene  Rüqkehr  brieslich
Auiklärung  geben.

Dann  hafleie  er  die  Treppe  mit  .einem
Satßze  hinab.  stürmie  durch  den  Vorgarten  und
schloß  die  Psorte  nicht.  —

Fortsetzung  solgt.