Metadata : Staatshandbuch für das Königreich Sachsen auf das Jahr 1914.

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92 Naturgeschichte. III nur durch Blütenstaub belegt werden, der aus den „tauben“, d. h. unfruchtbaren „Staubblüten“ stammt. Diese Arbeit verrichten Insekten, die durch die Blütenfarbe und den Honig im Blütengrunde angelockt werden. 5. Frucht. Die grünen, weißen oder bunten Früchte sind von verschiedener Jorm und oft von riesiger Größe (Derwendung?). Sie besitzen eine fleischige Wand, von der sich (meist) drei „Sapfen“ in das Innere erstrecken. Die Sapfen bestehen aus einer faserigen, klebrigen Masse, in der die zahlreichen Jamen eingebettet sind. (Derfolge die Keimung der „Kürbiskerne“:.) Dem Kürbis ähnelt in allen Stücken die überaus wichtige Gurke. Sie besitzt aber einfache Ranken und langgestreckte Früchte (Derwendung?). 14. Familie. Korbblütler. Die Sonnenblume oder Sonnenrose. Die Sonnenblume oder Lonnenrose ist überall in Gärten anzutreffen; denn wir erfreuen uns gern an ihren mächtigen „Blumen“, die sich mit strahlenden Sonnen vergleichen lassen (Uamel). 1. Stengel. Zus den Samen gehen schnell kräftige Pflanzen hervor (höhe?). Der oft armdicke Stengel fühlt sich wie alle grünen Teile rauh an und bildet eine weite Röhre (S. 90), die mit lockerem Marke angefüllt ist. 2. Blätter. Eine hohe Pflanze ist aber den Angriffen des Windes stark ausgesetzt, zumal wenn sie sehr große Blätter besitzt. Da die herzförmigen Blattflächen jedoch von langen Stielen getragen werden, weichen sie dem Anpralle des Windes leicht aus. Sie werden vom Winde auch nicht zerrissen; denn die starken Seitennerven bilden (wie beim Kürbisblatte) am Grunde fefte „Säume“. Betrachtet man eine Pflanze von oben, so sieht man, daß die Blätter gleichmäßig um den Stengel geordnet sind. Daher werden sie trotz ihrer Größe auch alle des Sonnenlichtes teilhaftig. Da nun die Sonnenstrahlen dann am wirksamsten sind, wenn sie einen Gegenstand möglichst senkrecht treffen (Beweis), neigen sich die Blätter mit der Spitze nach unten. 5. Wurzel. Die hohe Hflanze muß sicher im Boden verankert sein. Sie besitzt zwar eine Hauptwurzel, die senkrecht in die Erde hinabsteigt; die von ihr ausstrahlenden Jeitenwurzeln dagegen sind auffallend kurz. Dafür sind sie aber in sehr großer Sahl vorhanden und verzweigen sich so K stark, daß ein dichtes Wurzelgeflecht entsteht. "2½2ô A. Blütenstand. Stengel und sweige tragen am Ende je eine « große ,,Blume« die infolge ihrer Ichwere mehr oder weniger nickend ist. Q burch-— d n 2 .. skt Z wir sie der —. r*: 2 in * # * Länge nach, so —- sehen wir, daß auf dem scheiben— 5% 6. förmig erweiterten 5( W- Ende des Stengels, dem Blüten-Sonnenrose. Röhrenblüte und längsdurchschnittener Blütenstand. boden CBo.), sehr n R