Full text : Rummelsburger Kreisblatt. 69. Jahrgang 1914 (69)

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3  d  kann  r  .  für  die  Belehrung  der  Jugendlichen  tun?
In  welcher  Weise  können  die  Jugendvereine,  ohne  ihre  Selbständigkelt  aufzugeben  '  -
derGespthstellmP  Jug  ,  ohne  ih  ständig  fäugeben,  sich  in  den  Dienst
Von  8  bis  10  Uhr  abends.
1.  Ein  Unterhaltungsabend  mit  Belehrung,  Grundidee:  Wie  werden  wir  tüchtige  Glieder  unseres  Gemeindewesens?

2.  Was  können  wir  jungen  Leute  dazu  beitragen,  unser  Jugendheim  recht  anheimelnd  zu  gestalten?
3.  Turnerische  Unterhaltungsspiele.
Bem:  Die  Stühle  werden  zur  Seite  geräumt,  oder,  wenn  ein  Spielplatz  in  der  Nähe  ist,  begeben
sich  die  jungen  Leute  dorthin.
Zweiter  Tag’

Von  12  bis  1  Uhr:  Besprechung  des  Bezirksjugendpflegers  und  des  Ortsausschusses  mit  den  Damen

und  Herren,  welche  die  weibliche  Jugendpflege  übernehmen  wollen  oder  schon  Übernommen  haben.

Von  3  bis  6  Uhr.
u.  Notwendigkeit  der  wetblichen  Jugendpflege.
.  In  welcher  Art  muß  weibliche  Jugendflege  betrieben  werden?
In  welcher  Wetse  kann  durch  Jugenpflege  ein  guter  edler  Verkehr  zwischen  der  männlichen  und  weiblichen
Jugend  angebahnt  werden.
Vorschläge  des  Bezirksjugendpflegers  über  den  weiteren  Ausbau  der  Jugendpflege  am  Ort.

Von  8  bis  9½  Uhr.  Beispiele  von  Unterbaltungsabenden  für  die  weibliche  Jugend.
Die  deutsche  Frau  als  die  Priesterin  deutscher  Art.  Vortrag,  Gesang  und  Vortrag  von  Geeichten.
.  Gesellschaftsspiele  und  Volkstänze.

Bem:  Von  3  bis  6  Uhr  an  jedem  Tag  llegt  Litteratur  über  Jugendpflege  aus.
Für  den  Krets  Rummelsburg  findet  der  Kurfus

am  15.  und  10.  Januar  1014  in  der  Stadt  Rummel-burg
im  Lokale  des  Derrn  Fritz  Wöhler  (Oommerscher  Dof)

statt.,  Z

Der  erste  Kursustag  ist  sowohl  für  männltche  als  auch  für  welbliche  Jugendpflege  bestimmt,  der  zweite
Tag  nur  für  weibliche  Jugendpflege.  Wer  also  einen  vollen  Ueberblick  erhalten  will  muß  an  beiden  Tagen  teilnehmen.

Ich  bringe  dies  hiermit  zur  Kenntnis  der  Kreiseingesessenen  und  lade  zur  Teinahme  ein.  Erwünscht
ist,  daß  neben  den  Lehrern  und  Lehrerinnen  auch  andere  Gemeindemitglieder  an  dem  Kursus  teilnehmen,  um
mögligst  viel  Anhängerschaft  und  Verständnis  für  die  Jugendpflege  zu  gewinnen.

Tagegelder  können  nicht  gewährt  werden.  Für  Zehrgelder  würden  erforderlichenfalls  in  erster  Linie  die
Gemeinden  einzutreten  haben.

Die  Herren  Guts-  und  Gemeindevorsteher  des  Kreises  werden  ersucht  dies  sogleich
in  Areichender  Weise  bekannt  zu  machen,  namentlich  sofort  die  Herren  Lehrer  zu  benachr
  gen.  .

Rummelsburg,  den  5.  Januar  1914.  Der  Landrat,  von  Trebra.

Unter  Bezugnahme  auf  §  160  der  Reichsversicherungsordnung  seze  ich  die  Ortspreise  der  Sachbezüge
welche  die  Versicherten  im  Kreise  Rummelsburg  Katt  des  Gehalts  oder  Lohnes  oder  neben  ihm  von  dem  Arbeitgeber
  oder  einem  Dritten  erhalten,  bei  der  Reichsversicherung  (Krankenversicherung,  Unfallversicherung,  Invaltdenund
  Hinterbltebenenversicherung  im  Durchschnttt  wie  folgt  fest:

a)  der  Versicherten  ohne  eigenen  Wirtschaftsbetrieb:
1.  völlig  freie  Station  der  verheirateten  Versicherten  nebst  Famtlle  900,00  Mk.
2.  völlig  frete  Station  der  unverheirateten  Betriebsbeamten,  Werkmeister,  und  anderen

Angestellten  in  ähnlich  gehobener  Stellung,  der  Handlungsgehilfen  und  Gehilfen

in  Apotheken,  der  Bühnen-  und  Orchestermitglteder  der  Lehrer  und  Erzieher  (soweit

letztere  überhaupt  versicherungspflichtig  sind)  und  der  Hausgewerbetreibenden  auf  600,00  Mk.

3.  völlig  freie  Statton  der  unverheirateten  andern  Gehtlfen  und  der  Gesellen  au  ·
4.  völltg  freie  Station  der  unverhetrateten  Arbeiter,  Lehrlinge  und  Dienstboten  (fauch
der  Hofgänger)

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a)  der  männlichen  auf  ...  ..  400,00  Mk.

6)  der  weiblichen  aiiffyg  350,00  Mk.

b)  der  Versicherten  mit  eigenem  Wirtschaftsbetrieb:
1.  freie  Wohnung  der  oberen  Beamten  (Oberinspektoren,  Mühlenmetster,  Betriebsleiter
und  Personen  in  ähnlich  gehobener  Stellung  af  200,.00  Mk.
2.  freie  Wohnung  der  anderen  Betriebsbeamten  und  Personen  in  ähnlicher  Stellung  auf  150,00  Mk.
3.  freie  Wohnung  der  anderen  Personen  attttttt  100,00  Mk.
4.  freie  Feuerung  der  Personen  unter  b  1  und  2  a  100.00  Mk.
5.  freie  Feuerung  der  Persenen  unter  b  3  auf  P0000  Mk.
6.  Milch  pro  Lttter  09090s10  Mr.