Philol. 201 — 207 55
dächtniss’. Anfang: “Bombast, der noch vor wenig Jahren’ (14
Zeilen). Bl.7 "Gedanken bey einer schlaflosen Nacht’ (über das
Sinngedicht von Destouches “Cy git’, 4 Zeilen). Bl.6 und 7 sind
Abschriften von einer andern Hand, BIl.7 ist mit einem 'K’
unterschrieben. Dazu Bl.8 (war Achenw. 195 No.478): Ueber
Vergleichung der Gewichte, besonders über Leipziger Gewicht und
Mass (eigenhändig).
Philol.203a 9 Bl., hoch 21, breit 17 cm. Um 1800.
“Sammlung von Kästner’schen Sinngedichten’: 63 Stück wohl
nach gelegentlichen Abschriften von zwei Händen zusammengetragen.
Von ihnen sind nur 25—30 Stücke gedruckt in "A. G. Kästner’s zum
Theil noch ungedruckte Sinngedichte und Einfälle. Erste Sammlung’
(1800). Die Abschrift bietet zahlreiche Abweichungen vom Text
des Druckes. Von den ungedruckten Stücken betreffen No.»
Friedrich d. Gr., No.12 Voltaire, No.8 Rousseau, No.61 Ranler,
No.14 F. W. Gotter, No.15 J. D. Michaelis, No.19 J. A. Dieze, No.23
(0.D. H.?) Beckmann. 28. Mai 1821 in einer Göttinger Auction
erkauft. (Vorn liegt eine Tabelle der gedruckten Stücke.)
Philol.203i 5 Bl., hoch 38, breit 21 cm. 19. und
18. Jahrh.
Bl.1 Brief und Gedicht (Scherz) unterzeichnet J. B. S. et V., und
Bl.3 Gedicht von M. Lunzner, kath. Pfarrer zu Altisheim bei Donauwörth;
Beides offenbar ausgeschossen aus den Bewerbungsgedichten
(auf Klopstock’s Tod) um einen Preis von 40 Louisdor 1809.
Bl.4 Geburtstagsgedicht auf einen Herrn Martin in schlesischem
Dialekt, verfasst von "Koahl ann Beer (Karl und Peter?), geschrieben
im Hoinwalde’ (Hainwald bei Liegnitz?) 12. Juli 1774; erwähnt wird
Gulprich (Goldberg); Einleitung von 4 Zeilen “Herr Merttin hot ann
grusse Freede’, dann 16 Strophen zu 8 Zeilen “Mei Voater woar a
schlaichter Moan’.
Philol.204 4 Bde. zu 164, 144, 177 und 138 Seiten,
hoch 32, breit 20!/), em. 1818.
Klopstock’s Messiah translated from the German into English
blank verse by G.H. Egestorff, fellow of the patriotic society at
Hamburg; subrector at the academy at Goldensee (Lauenburg) A.
d.1818. Der Text weicht im Anfang und sonst an vielen Stellen
ab von dem Hamburg 1821 erschienenen Druck dieser Übersetzung.
Die im folgenden namhaft gemachten Stücke finden sich nicht im
Druck. Bd.1 S.1 Zwei Briefe des Verfassers, Goldensee Jan. und
Febr. 1820, die Schenkung des Werkes an die Bibliothek betreffend;
S.5b Angaben über den Verfasser von seiner Hand. Bd.4 8. 136 b
Angaben über die Entstehung der Übersetzung; S8.137b Übersetzung
einer Ode von Schubart auf die Messiade (Werke IV, Stuttg. 1839.
S.140); 8.138 Übersetzung der Inschriften auf Klopstock’ s Grabstein.
Philol.207 4Bl. ın 4°. 1804.
Kurze Inhaltsangabe des Gedichts von Georg Thym “Thedel von
Wallmoden’, wohl für eine Zeitschrift; unterzeichnet: J. Chr. L. Niemeyer
zu Dedeleben 1804.