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Urkundlich unter Unserer Höchsteigenhändigen Unterschrift und beigedrucktem
Koöniglichen Insiegel. schrif 8
Gegeben Berlin, den 20. Dezember 1858.
(I. S.) Wilhelm, Prinz von Preußen, Regent.
v. d. Heydt. Simons.
Nachtrag
zu dem Statute der Bergisch-Märkischen Eisenbahngesellschaft.
. 1.
Zusätzlich zu §. 28. des Statuts wird bestimmt:
Den künftig auszugebenden Serien von Dividendenscheinen wird jedesmal
eine Anweisung zum Empfange der nächstfolgenden Serie nach dem anliegenden
Schema beigegeben. — Die Aushändigung der neuen Serie erfolgt
an den Präsentanten und gegen Ablieferung dieser Anweisung, sofern nicht hiergegen
von dem Inhaber der Aktie bei der Direbtion schriftlich Widerspruch
erhoben worden ist. — Im Falle eines solchen Widerspruchs geschieht die Aushändigung
an den Inhaber der Aktie. «
g. 2.
In Abänderung des F. 30. des Statuts wird bestimmt:
Angeblich verlorene oder vernichtete Dividendenscheine können weder aufgeboten,
noch amortisirt werden, jedoch soll demjenigen, welcher den Verlust
derselben vor Ablauf der Verjährungsfrist (ckr. 9. Z1. des Statuts) bei der
Direktion der Gesellschaft anmeldet und den stategehabten Besitz derselben durch
Vorzkigung der Aktie oder sonst in glaubhafter Weise nachweist, nach Ablauf
der Verjährungsfrist der Betrag der angemeldeten und bis dahin nicht realisirten
Dividendenscheine gegen Quittung ausgezahlt werden.
ONr. 4990.—1999. Ber-