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Geset= und Perordnungs-Blatt
für das
Königreich Bayern.
Nr. 8.
München, den 8. Februar 1908.
Inhalt:
Königlich Allerhöchste Verordunng vom 5. Februar 1908, betreffend die Polizeistunde. — Bekauntmachung
vom 6. Februar 1908, die Polizeistunde betreffend. — Bekanutmachung vom 27. Jannar 1908,
Ausgabe von Schuldverschreibungen auf den Inhaber betreffend.
Königlich Allerhöchste Verordnung, betreffend die Polizeistunde.
Im Namen Seiner Maoajestät des Königs.
Luitpold,
von Gottes Gnaden Böniglicher Prinz von HBayern,
* Negent.
Wir finden Uns bewogen, auf Grund des § 365 RStGB. und des Art. 2 Ziff. 4
PStB. zu verordnen, was folgt:
§ 1.
Die Polizeistunde wird für die Städte auf 12 Uhr mitternacht, für die übrigen Gemeinden
auf 11 Uhr abends mit der Maßgabe festgesetzt, daß bis 6 Uhr morgens Gäste
in Schankstuben und an öffentlichen Vergnügungsorten nicht verweilen dürfen.
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