Full text : Deutsches Kolonialblatt. XXIV. Jahrgang, 1913. (24)

G#  166  20

Kolonialministerium  vereinigten  Dienstzweige  auf
1911/12  und  1912/13  ausgeworfen,  aber  bei
Verkündung  des  Gesetzes  noch  nicht  verausgabt
waren,  nunmehr  von  diesem  Ministerium  selbst
verwaltet  werden  sollen.

Auf  die  in  Tripolitanien  und  der  Cyrenaiko
  erwachsenden  und  die  für  das  Kolonialministerium
  erforderlichen  Ausgaben  sollen  die
Vorschriften  des  Artikels  5  des  Gesetzes  vom
28.  März  1912  (Nr.  232)  Anwendung  finden.
Über  sie  wird  ein  besonderer  Rechenschaftsbericht
ausgearbeitet  werden,  der  im  Anschluß  an  die
allgemeine?  Rechnungslegung  über  den  Staatisdem

  Parlamente  worgeleet.  werden  soll.

*  aus  "  Gaszzetta  u  e  del  Regno
Nr.  300,  vom  0.  —  1012.)

 

Dber  pesihmpferverwehr  Scbafrinos  mit  *

Zeitungsnachrichten  zufolge  haben  die  mdesl
  mgen  in  Pretoria  mit  der  Union  5nnt  Line

ine  Bereinbarung  dahin  getroffen,  daß  die  Abfahrtsm
  der  Postdampfer  s.  werden  sollen.  Hiernach
  verlassen  die  Postdampfer  Southampton  Freitags
(anstatt  Sonnabends,  wie  und  Kapstadt  Sonnabends
  (anstatt  Mittwochs,  wie  bisher);  die  Uberfabrtszeiten
  bleiben  dieselben  g  und  15  Stunden);

e  Dampfer  werden  Fersiad

Montag  (ansiatt
*  W—  wie  kus  es  outha
Dienstag  (anstatt  #a#  —.  wie  suo  n  ein- 



e  Anderungen  werden  dem  Inland,  insbesondiele
  23  urg  und  Pretorig.  zugute  kommen,

da  diese  X.  in  mstand  gesetzt  werden,  aus
Europa  Wsblüäe  ddn  mit  dem  nächsten  Vostdempfer
  zu  S  lechter  werden  indessen

bei  der  Anderung  Durban  und  Kapstadt  fahren.  Sas
die  Verbindung  des  letzteren  Platzes  mit  Berlin  ant,
  so  konnte  bisher  die  Antwort  auf  ein  Schreiben
langt,  Berlin  in  41  Tagen  in  Kapstadt  sein;  nach  GEinmist
  der  Anderungen  wird  eine  Antwort  erst  44  dage
nach  Absendun  ees  Briefes  eintreffen  können.  In
Berlin  werden  Lamn  allerdings  6  Tage  für  die  Beant#=ng
  hen  anstatt  8  Tage  wie
bisher.  Die  She  auf  ein  Schreiben  von  Berlin
nach  Kapstadt  konnte  bisher  an  ersterem  Platze  in
39  Tagen  erwartet  werden,  während  sie  nach  Inlaast
treten  der  neuen  Vereinbarung  gesst  in  48  Tagen
Berlin  eintreffen  kann.  Für  die  Beantwortung  beedn
eber.  bete  zur  Verfügung  siehen  anstatt  1  Tag

(Bericht  des  Kaiserl.  Generalkonsulats
"  in  Kapstadt.)

Frachttreie  Beförderung  südafrikanischer  Baumwolle.

Die  Union  Castle  Line  macht  bekannt,  daß  sie
sdasritanische  Baumwolle  bis  r*  er-  Ter  enge
von  2000  t  frachtfrei  nach  unebrn  rdem
werde  und  zwar  von  5  V  der  Siee
güshen  Fe  aus.  Sir  Q  *  *
iese  Weise  —isr  fa  Seefracht  auf  engitschen
  Markt  gebracht  werden  k5  kommen  8500
Ballen  im  Werte  von  60  000  bis  Vehb#  2  gleich.
(Aus  einem  Bericht  des  Kaiserlich  dentsch
Generalkonsulats  in  Kapstadt.

—  —

Literstur-Berlcht.

#  vron  W  uin  31  Blett  und  3  Ansatntücken
1  rs  tet  vass  1u  von  N.  Moisel.
m  nd  mit  Unters  ka
Kolonialamts  b  dure  it  Reimer.
Blatt  B.,  C,  D.  D..  Er.
Blatt  B.  Kussert.  umfalt  die  ebenen  Gebiete
tar  der  deutschen  Tachadseeländer  mit  den
Sultanaten  Qulfei,  Kusteri  Bornn  *#l#i  one  und
einen  W  7%  Me##der  er  die
—*.  et  .—

—  O.  zeigt  den  südlichen  schmalen
Aualäufer  der  Residentur  der  Techadeeelinder  em
Logone  entlang,  die  Inselberglandschaften  im  Norden
der  Residentur  Adamauas  und  den  Oberiauf  des
Mao-Kabi  mit  den  Tuburi-Sümpfen.

Blatt.  .  Schebschi-Gebirge.  gibe  eine  Da

etollung  nten  u
Sehatcche  Grbiese  aowie  eines  Teiles  —
vermarkenden  Grenze  zwinchen  Vola  vod  Cross-  r—

Blatt  Garua,  veranschsulicht  das  Zentrum
—  —  -  Garus,  darunter  die  2  bis  vor
erforschten  Teile  des  Faro-  und  Benue-—

  —  uns  die  Zerri#e#heit  des  Namdschi-Gebirges
  —  auf  früheren  Karten  Saari-Masiv  genannt
  —  5  erkennen.

 

Blatt  E.,  Ngaundere,  führt  zu  dem  voch  r##

adentur  Garua  gebörenden  Nordrand  des  Te
Fruner  Hochplateaus  und  liefert  einige  wertvolle  4
schlüme  über  das  noch  wenig  erforschte,  stark  “
zweigte  Stronerbiee  des  Wina.

Die  Kartenblättr  eind  klar  und  —J  Ider
  Tio  sowie  in  der  Beschriftung  und  reichne
sich  durch  plastische  Darstellung  der  G-ndefonnan#
nen  aus.  —  zeigen  die  Blätter,  den  noch  4
manche  1%  zu  —  ist.  Mögen  die  je#mnt  in  I#½
Kolonie  gesandten  Karten  die  Veranlassu
daß  die  hoeh  anerkennenswerte  freiwillige  Foi
taigkeit  sich  in  den  noch  nicht  aufgenommenen  2
bieten  kräftig  entfaltet,  denn  werden  auch  die  Löch
bald  geschlossen  sein

Die  noch  fehlenden  fünt  Blätter  der  K#ust
1  300  000  eind  in  der  Zeichnung  vollendet,  0
bie  April  dieses  Jahres  die  ganze  Kame  gi
sein  wird.  Es  ist  dann  in  wenig  mebr  als  zwel  ah
eine  Karte  von  31  Blatt  und  drei  Ansatz#ücken  5
schaffen;  eine  sehr  anerkennenswerte  Leistung,
dem  Bearbeiter  und  dem  —
D.  Reimer  (Erost  Vobsen)  volle  Pe##nuog  S