Full text : Deutsches Kolonialblatt. XXIV. Jahrgang, 1913. (24)

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2.  Dans  les  deux  segments  partout  ou  l
a  des  Iles  la  frontière  sera  formée  par  une
igne  se  tenant  au  milien  entre  les  fles  et  la
rive  qui  appartient  à  P’autre  puissance.  Pour
whe  reste  elle  suit  le  thalweg  du  fleuve.

3.  Dans  les  deux  segments  les  indigenes
de  part  et  d'autre  auront  le  droit  dans  toute  la
largeur  du  fleuve  pour  suffire  à  leurs  bescoins

a)  de  prendre  de  D’eau,

b)  de  pecher,

c)  de  prendre  du  sable  salin  pour  DUextraction
  du  sel.

2.  In  beiden  Abschnitten  soll  überall  da,  wo#
Inseln  vorhanden  sind,  die  Grenze  durch  eine
Linie  gebildet  werden,  die  halbwegs  zwischen  den
Inseln  und  dem  der  anderen  Macht  gehörenden
Ufer  verläuft.  Im  übrigen  folgt  sie  dem  Talweg
des  Flusses.

3.  Innerhalb  der  beiden  Abschnitte  soll  es
den  beiderseitigen  Eingeborenen  gestattet  sein,  in
der  ganzen  Breite  des  Flusses  nach  Bedarf

a)  Wasser  zu  entnehmen,

b)  dem  Fischfang  obzuliegen,

JP)  Salzsand  zur  Salzgewinnung  zu  entnehmen.


Verfügung  des  Couverneurs  von  Ramerun,  betr.  AKbänderung  der  Verfügung,  betr.
die  Hbgabe  von  Krankenbedürfnissen  aus  amtlichen  Beständen,  vom  13.  Juli  1911.7)
Vom  4.  September  1912.

(Amtsblatt  1912,  Nr.  18,  S.  202.)

In  Abänderung  bzw.  Ergänzung  der  Verfügung,  betr.  die  Abgabe  von  Krankenbedürfnissen
aus  amtlichen  Beständen,  vom  13.  Juli  1911  (Amtsbl.  S.  303)  bestimme  ich  folgendes:
1.  In  Ziffer  4  Zeile  4  sind  die  Worte:  „nicht  mehr“  durch  das  Wort  „weniger“

zu  ersetzen.

2.  Hinter  dem  1.  Absatz  der  Ziffer  4  wird  folgender  Absatz  eingeschoben:

«  ,,ChininkannannichteingeboteneGouvernements-undSchutztruppenangehörige
und  deren  Familienmitglieder  auch  zur  Ausübung  der  Chininprophylaxis  unentgeltlich
  verabfolgt  werden;  an  letztere  indessen  nur  dann,  wenn  das  Diensteinkommen
des  Familienhauptes  weniger  als  jährlich  4800  “  beträgt.“

Buea,  den  4.  September  1912.

Der  Kaiserliche  Gouverneur.
J.  A.:
Adae.

Bekanntmachung  des  Couverneurs  von  Kamerun,  betr.  die  Einfuhr-  und  Ausfuhrplätze

  sowie  die  JSollstellen.

Vom  1.  Oktober  1912.

(Amtsblatt  1912,  Nr.  21,  S.  327.)
Der  Bekanntmachung,  betreffend  die  Einfuhr=  und  Ausfuhrplätze  sowie  die  Zollstellen,  vom
1.  August  1911  (Amtsbl.  S.  382;  Kol.  Bl.  1912,  S.  384)  ist  mit  Wirkung  vom  1.  Oktober  d.  Is.
hinzuzusetzen  unter  Ziffer  1  a:  Zollstelle  am  Muni-Becken,  unter  Ziffer  1b:  Zollstelle  an  der  Sangaündung,
  unter  Ziffer  3a:  Muni-Becken  und  unter  Ziffer  3b:  Zollstelle  an  der  Sanga-Mündung.

Buea,  den  1.  Oktober  1912.

Der  Kaiserliche  Gouverneur.
Ebermaier.

Verordnung  des  Couverneurs  von  Kamerun,  betr.  die  Sinfuhr  europälschen  Rindviehs.
Vom  15.  November  1912.
(Amtsblatt  1912,  Nr.  24.  S.  392f.)
Auf  Grund  des  §  15  des  Schutzgebietsgesetzes  (Reichs-Gesetzbl.  1900,  S.  813)  und  des  §  5
der  Verfügung  des  Reichskanzlers  vom  27.  September  1903  (Kol.  Bl.  S.  509)  wird  unter  Auf-*)

  Vgl.  „D.  Kol.  Bl.“=  1911,  S.  922f.

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