Full text : Großherzoglich Sachsen Weimar-Eisenachisches Regierungs-Blatt aufs Jahr 1817. (1)

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Beschlusi  von  dem  Minister?al  /  Publicandum
uͤber  die  tu  rns  Jeno.

"
Von  den  Werh#ensse  beiden  Hoͤse,  S.  Weimar
und  S.  Gola  zu  einander,  in  Begzeh  hung  auf
die  Atademie.

Die  Rechte  und  *  bindlichkziten  binsichtlich  der
Abademie,  lehen  auch  künktig,  so  wie  solchrs  biser
rnr  Edsd  an  als  Grundsad  angenommen

ist,  d  den  hoͤthsten  Häusenn  Weimar  und
o  dn  zu  Acicrn  2  iu.  2  Sker  berichlet
daher  gleichzeitig  on  bride,  öber  jeden,  hochlter  Entschliekung
  bedürlenden  Gegenstand  —  hat  auch  in  ben
Käuen,  in  weschen  ihr  von  dem  Einen  oder  dem  Andern
  einseitig  Be-ichte  abgesordert  werden  so#en,  diese
Berchte  mit  on  dunjenigen  Hok  zu  eestarten,  welcher
soiche  nicht  abgesordert  hat,  und  datel  von  der  erbane-Es
  tann  keins
Vafügung  zunbseln,  von  einem  desselben  er  ossen  werden,
  ohne  dab  zuver  die  Con  auimie  “  andern  cclangt
kaaen  im  Faue,  auf  dem  Verzune
siet,  i  *  n  2  und  besupt,  elner
  einseitigen  iei  Felge  zu  leillen.  Es  muß
aber,  wenn  dies  Stalt  rr  7  in  dem  bchsten
Eclasse  dieseibe  ausdröchlich  us  n  Beziehu.  ig  auf  die
Dringlichkeit  der  Soche  dazu  nr#ndths-  igt  werden,  auch
ist  altdann  von  dem  voaegenden  bole  de  dem  Andern  sosort
  Nachricht  davon  zu  Pwiheien-In

  Absscht  auf  die  biledins  Stellen  akademischer
  Lehrer  und  anderer  mie  angestellter
Person#en,  slehe  es  jedem  der  *  boͤchsien  Hefe  zu,
auf  die  erhallenen  Denominatlensberichle  der  Universs=4%
  oder  auf  andere  Veranlassungen  Piee  Veen
dem  andern  zu  ersffnen,  und  c#  en  jedem
eir-zinen  Falle  die  Uebereinkunst  durch  (#nüten  Communiconten
  zu  versuchen.  Um  sedoch  für  die  Fr  In
denen  eine  Wereiniung  nicht  zu  entangen  leon  sollie,
eine  gemisse  Megel  #zufreen,  und  zu  verbedern,  daß
die  Encscheldung.  nicht  zum  Nachehen  de  Unider  si  tt

feslgeseht  wirden.  daß  bei  dem  erllen  Follr,  einer  selchen
  Stellindesrun),  in  weichem  dle  Vereinigung  nicht
erlanat  wetden  die  Meinung  dis  Greshezegl.

Haus  s  Welmar,  im  zwiiten  aber,  die  des  Herzonlichen
Zu  Gotha  vern  allen,  und  els  wn  entschridence

ngenommen  werten,  Unm  in  ti  ser  Moaße  bi  allen
senzenenn  Ahnlichen  *  Bhbin  Bat  den  werden
  sell,  iend  awar  bei  a  cilcbtsinten  Sieen,
er  Zei#felse  nach,  rr  cseber,  ezur  Unterschied  der
Sel.  selest.

Es  sod  hierbei  de  zerberige  Einrichiung  leltzehalten
werden,  nach  welchte  die  de  die  Besuguls  und
Verpilchtung  hat,  zu  der  eich  erledigenren
Ocmarstel#e  dle  ersten  n  ourch  Berichtsrestartung
  4  *  die  Stellen  in  der  sac  die  Vrrtung.
wemischen  Fiscos  zu  errichtenden  Commisson

und  50  dazu  4%%  1—nnt  gers  und  Unteramten
  allein  ausgenommen,  welche  11n  böchsten  Höse
Waht  □  EIL  vort
wirkliche  Einwelsung  in  die  t  Stellen  991
der  okademische  Senat  nicht  eher  als  nach  Einlongung
der  conformen  Belehle  von  belden  Hösen  zu  dewinken,
und  6  macht  sich  jere  1  Prcblen  Vaciscenten  verbindlich,
  das  conforme  Rescaipt  auch  in  dem  Folle,  wenn
der  vorherangekäbreen  Nnordnung  zusolge  die  allernitende
  Entscheidung  geten  leine  elgen:  Memung  auage-Kuen
  sepn  sollue,  unweigerlich  und  ungesäum  zu  er-—



5.  5.
Bestsehung  brr.  Eimahen  und  Autgabe  der

Dle  Einkuͤnfte  8  —  Fit:us
sie  jebt  aus  dem  Ertrage  der  Dota
Apolda,  dem  ate  bei  Waiterdof,  den  schon  seie
diterer  Zeit  dewisligten  und  sixirten  Otodheroal.  und
Herzogl.  Wa  Geldbeicrä#gen,  deu  ##  schassen  an
Hotz  und  Gktaide,  dem  Eitrag  von  der  K.kker,  und
Bionwirthschaft,  der  ———  den  Kinsen
von  Lizaten,  der  Lindenstäückswiese  im  Mankenharnklann:
  und  sonst  bestehen,  bleiden  ihm  seiner  unverl



so  wie
lalauͤter  *  und

In  NRäcksicht  auf  die  Detalgöeer  genehmige  S.
Gotha,  dle  w  S.  Weimar  einslweilen  der  Verpochtung
  wegen  9  Verichritte,  auch  f#ind  bride
höchste  Höe  2  überelnsekommen,  daß  die  —
kelleren  verpachtet  werde.

Sodam  machen  ir  g  dle  beiden  Ooͤfe  anbeischig,
nicht  nur  allet  dassenise,  wiew#nt  Uunker  vorbehastener
(pecieller  Beslmmumg  und  Werthellung  eines  jeden
Deis-  lorczuzahlen,  was  fl.  dasher  an  die  Atademie
geseislet  baben,  wie  seiches  dle,  bu  m  Vertrate  angehängie
  Uebersscht  an.,  B  besanz  Weimar
  verspricht  iür  in  ie  Lao"  7*  von

und  G.  *  2  3  die  144#  S.  Meinin
gen  und  S.  Coburg  übernommenen  Lestungen,  Anns:
buiche  Summ'  vor

thl  Conv.  Mänze
um  Beslen  der  Mrakewie  zu  V#rwilligen,  deren  überr#nkun'temäßive
  Verlheilung  in  den  weitern  Confevensprotetollen
  batgelrgt  werden  wird,  so  wie  der  da-