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der liegenden, Bächen der eigentliche Grenzbach ist, — die Lage der, zur genauen Vermessung
der Grenze anzulegenden, Hülfslinien genau beschrieben und die Verbindungspunkte,
wie auch die längs dem Grenzbache hinliegenden Winkelpunkte derselben, mit
Hülfe genauer und bestimmter Anmessungen, gehörig erörtert. Das Grenzbegehungs-Protokoll
wird in zwei gleichlautenden Exemplaren aufgenommen, täglich geschlossen und
gegenseitig anerkannt, auch von dem Geometer mit unterzeichnet.
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. 9.
Da, wo über den Lauf der Grenzen verschiedene Ansichten bestehen und eine Vereinbarung
nicht zu erreichen ist, ist der gegenwärtige Besitzstand sorgfältig zu sichern,
die Grenze in dem vorgefundenen Zustande zu lassen, es sind gemeinschaftliche Vermessungen
der von beiden Seiten behaupteten Grenzzüge zu vereinbaren und auszuführen
und das, was von beiden Seiten für oder gegen die behaupteten Grenzzüge vorgebracht
wird, in einem besonderen gemeinschaftlichen Protokolle zu behandeln, in der Hauptsache
aber das Grenz-Regulirungs-Geschäft in seiner Fortsetzung über den unbestrittenen Zug
nicht zu unterbrechen.
8. 10.
Ist das Grenzbegehungs= und Erkennungs-Geschäft beendiget, so wird der Bedarf
der erforderlichen Grenzsteine und Unterlagen sofort nach den Protokollen ermittelt, Vereinbarung
über die gemeinschaftliche Anschaffung derselben getroffen und alsbald Akkord mit
einem oder nach Umständen mehreren Lieferanten für die fertige Lieferung, für das
Brechen, Behauen, Anfahren und Einhauen bis auf den Platz der Verwendung, vorbehältlich
der Genehmigung der Oberbehörden, unter der Bedingung so zeitiger Lieferung
verhandelt, daß das Steinsetzen und die darauf folgende Vermessung und Kartirung der
Grenze sofort, nach eingegangener Genehmigung des Verfahrens, begonnen und noch in
demselben Jahre vollendet werden kann.
b. Versteinung der Landesgrenze.
Dieses Geschäft geschieht unter der Leitung der beauftragten Behörden und unter
Zuziehung derselben Personen, welche zur vorausgegangenen Grenzbegehung gezogen waren,
durch die verpflichteten Steinsetzer der angrenzenden Flurgemeinden und wird von
Punkt zu Punkt nach der Ordnung und Reihenfolge, welche im Grenzbegehungs-Protokolle
beobachtet wurde, nach vorheriger Prüfung der zu vermarkenden Puakte, ausgeführt
und dabei auf Herstellung eines hinlänglich sichern Standes der Steine, auf angemessene
Einsetzung derselben rücksichtlich der bezeichneten Steinseiten, auf Richtigkeit der
Nummernfolge und endlich auf das genaue und vorschriftsmäßige Einhauen der Steinschlaufen
durch die Steinsetzer gesehen und in der täglich abzuschließenden, auf das betreffende
Begehungs-Protokoll bezogenen, schriftlichen Verhandlungen über den Vollzug
der Steinsetzerarbeit, welche in zwei übereinstimmenden Exemplaren, niedergeschrieben und
gegenseitig bescheiniget wird, d.r Vollzug des Geschäfts von Stein zu Stein notirt.
c. Vermessung und Kartirung der Grenzen und Herstellung der Gegenstände.
12.
Sobald die Grenze vollkommen versteint ist, wird zur Herstellung der Grenzkarten
und der Grenzvermessungs-Register geschritten.