des Protektorats, die Freimaurerbrr. an ihre „unauflösliche Untertanenpflicht“
erinnern? Vergeblich war natürlich solch Bemühen. Die Freimaurerei, einschließlich
der altpreußischen Logen, wollte den Umsturz.
Br. Dulon, evangelischer Prediger in Magdeburg und Redner der dortigen
Loge, sagte in seinem Buche: „Vom Kampfe um Völkerfreiheit, ein Lesebuch für
das deutsche Volk, 1849“ u. a. nach Br. Didler:
„Revolution! — welche Macht von Gedanken in diesem Worte! — Revolution — wie schlägt
das Herz so hoch bei dem Klange dieses Wortes! Wie atmen wir frei auf, als umrauschte uns
Frühlingsluft, als umfinge uns die Heiterkeit eines sonnenhellen frischen Morgens!“ — „Revolution,
du Bote Gottes, du Gesandter des Himmel,s, erleuchtet hast du die Bölker und mit der
Gewalt eines Blitzstrahles hast du die Herzen durchzuckt, jetzt ist ein neues menschliches Leben
angebrochen, ein Tag, wie die Welt ihn nicht schöner gesehen hat. Das ist dein Segen, dein
großes Geschenk, du Bote Gottes, du Erlöser der Menschheit, Revolution.“
„Ich bin der Republik näher getreten insofern, als ich in der Republik das unausbleibliche
Schicksal Deutschlands und Europas erkenne. Stets habe ich die Republik als die einzige vernünftige
Staatsform, als letztes Ziel des politischen Strebens betrachtet. Unwiderruflich steht
es geschrieben im Buche des Schicksals, die Zukunft gehört der Republik! (Die sich nach Gründung
der europäischen Universalrepublik, dann über alle Teile der Erde verbreitet und „alle Völker
der Erde vereinigt“.)“
Ferner sagt der Freimaurer Steff nach der gleichen Quelle:
„Man soll die Hunde, die Gegner der Revolution, totschlagen, das Volk durch Schauder und
Schrecken aufrütteln, die Feinde der „edlen Menschlichkeit“ verfolgen und sich Listen von denen
machen, die zum Besten der Republik sterben müssen. Die Alten haben ihrem Götzengotte Menschen
geopfert; wir müssen dem Gott der Freiheit Menschen opfern. Erst wenn das Blut von
Tausenden solcher Opfer geflossen ist, wird Friede, Freiheit und Liebe wieder auf Erden einkehren.“
Auch die deutschen Freimaurer wollten nach der grauenvollen Weisung Garibaldis
gehen:
„Der Weg, den wir gehen müssen, ist ein furchtbarer Weg. Wir wühlen die Tiefen des
Menschenmeeres auf, bis die blutigen Wogen über den Häuptern der Gewaltigen und Reichen
zusammenschlagen und sie ertränken. In unseren Herzen darf kein Mitleid wohnen.“
Auch in Deutschland sollte das Jahr 1848 solchen Umsturz zeitigen.
Im Mai 1847 fand ein großer Freimaurerkongreß in Straßburg im Elsaß
statt. Anwesend waren die Führer der französischen Revolution des Jahres 1848,
wie Lamartine, Crémieux, Cavaillac, Blanc und andere, aber auch die Deutschen
Freimaurer Fickler, Hecker, Herwegh, Blum, Feuerbach, Jacobi und Welker, die
später in der Revolution in Deutschland eine führende Rolle gespielt haben und
zum Teil durch jüdische Namen jüdisches Blut kund kun, und Brr. aus aller Welt.
Die Revolutionen 1848 wurden beraten.
In dieser Revolution sah man in Berlin nur „Juden und Freimaurer“ als
Leiter, Jesuitensendlinge traten als „Polen“ vertarnt auf. Die Revolution war
ebenso wie die in Mailand auf den 18. März und die gleiche Stunde angesetzt
worden. Am 18. März 1314 hatte der Herrenmeister des Tempelordens Molay
den Feuertod erlitten. Die „Vossische Zeitung“ berichtete:
„Zuverlässige briefliche Nachrichten haben mitgeteilt, daß man schon am Freitag, den
17. März 1848 in Leipzig davon sprach, was am 18. und 19. hier in Berlin vorgehen würde, nur
noch verstärkt: daß nämlich die ganze königliche Familie verkrieben und die Republik proklamiert
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