Full text : Königlich Württembergisches Staats- und Regierungs-Blatt vom Jahr 1809. (4)

Superintendenz  auf  Michaelis  1809.

Lehrgegenstände.

Methode.

1

Stttliches  Verheleu  Beshästigung  ausser

den  Schulstunden.

Einkommen.

 

Lelche  ihm  in  der  Schule
  übertragen  sind?
Auch  wie  weit  er  die
Kinder  nach  der  Klassencintheilung
  zu  bilden
  hat?  Ob  sie  bis
zur  Confirmation  oder
nur  bis  zu  einer  gewissen
  Stufe  des  Alters
  oder  der  Kenntnisse
  ihm  überlassen
blieben.

 

Perstehr  er  eine  der  neuern

  Methoden,  als  die
Stephanische,  Pestalozzische
  2c.  so  muß  diese
  namentlich  angegeben
  und  bezeugt  werden,
  ob  er  sie  mit  gutem
  Erfolge  gebraucht
oder  nicht?
keine  dieser  Methoden,
so  muß  angegeden  werden,
  welchen  Lehrgeenstand
  er  besonders
Eniich  und  mit  glücklichem
  Erfolge  vorträgt?
  Auch  wärevon
ihm  eine  Beschreibung
der  Methode  dieses  Gegenltandes,
  dem  er
esonders  gewachsen
seyn  soll,  einzufor
dern  und  beizu
sein  ortrag

Ist

hlecht,  so  waͤren  die
e)  in  seiner  Amtsfuͤh-„ob
  er  treu,  gewissenhaft,
  fleissig  ist.
fl)  Verhalten  ausser  sei-Mängel

  seiner  Methode
  eben  so  detaillirt,

  wie  ihre  Vorzüge!,

anzugeben  und  diese

Ruubrik  nicht  blos  mit
44n  oder  schlecht  abzuertigen.


7

Kennt  er

egen.

a)  gegen  den  Geistlichen.

6ä5)  gegen  den  Schulmeister.


)  gegen  die  Kinder,  wobei
  seine  Behandlung

derselben  sowol  beim
Vortrag,  als;  beim
Strafen  (seine  Schulwerden

  kann,  auch
duödrücktich  bemerkt

roher

dient,  e
schafrlich  ist  oder  seine

ob  sie  mir  ihm  zufrieden
  ist  oder  nicht?  Im
lezten  Falle,  wgrum
nicht  ?

ner  Amtsführung,  ob
er  still,  eingezogen  lebt
oder  nicht?  was  für

sein  Acusseretz

 

»  schilder.
ist,  oder  nicht?

disciplin)  geschildert

werden  soll,  ober  sich
Schimpfworte
gegen  die  Kinder  beob
  er  leiden.

Affecten  zu  beherrschen
weiß.

4)  gegen  die  Gemeine

Tugenden  ihm  eigen
sind  und  welche  Untuenden
  er  dussert?  Ob

 

walles,  was  er  arbeitet,

ob  er  dem  Schulmeister
  in  seinen  häuslichen
  oder  Feldgeschäf.
ten  helfen  muß?
er  etwas  liest?  Und
welches  Buch  er  in  dem
Jahre  gelesen  hat?2  Ob
er  sich  weiter  zu  vervollkommnen
  sucht?
Wa  für  Mittel  er
dazu  gebraucht?  Ob
er  Privatstunden  gebe
und  wie  viele  des
Tags?  Worin  er  sie
gebe?  Ob  mit  Jufriedenhcit
  oder  nicht?

Obl

a)  vom  Schulmeisier.

)  von  der  Commun
  oder  oem
pio  Conpore.
h  von  Accidemien,
Nebendienst.
d)  vom  Schulgelb

2)  von  Privatstunden.