Metadata : Gesetz- und Verordnungs-Blatt für das Königreich Bayern. 1906. (33)

Nr.  5.

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Ärzte:  Dr.  Friedrich  Crämer,  K.  Hofrat  und  prakt.  Arzt,  Dr.  Wilhelm  Herzog,
K.  Universitätsprofessor,  Dr.  Carl  Lukas,  prakt.  Arzt,  und  Dr.  Alfred  Nobiling,
K.  Hofstabsarzt,  sämtliche  in  München,  als  ärztliche  Sachverständige  beim  Schiedsgerichte
für  Arbeiterversicherung  der  K.  B.  Staatseisenbahnverwaltung  gewählt  worden  sind.

München,  den  27.  Januar  1906.

Ministerialrat  Englert,  Vorsitzender.

 

Hofdienst-Machrichten.

Im  Namen  Seiner  Moajestät  des  Königs.

Seine  Königliche  Hoheit  Prinz  Luitpold,
  des  Königreichs  Bayern  Verweser,
haben  Sich  allergnädigst  bewogen  gefunden,

unterm  3.  Januar  1906  den  Sekretär
am  K.  Anmtsgerichte  München  1  Pehilipp
Freiherrn  Tänzl  von  Trazberg  und

unterm  25.  Januar  1906  den  Leutnant
im  Infanterie-Leib-Regiment  Karl  Edlen  von
Grauvogl,  den  Leutnant  im  1.  Feld-Artillerie-Regiment
  Max  Edlen  von  Grauvogl  und
den  Leutnant  im  2.  Ulanen-Regiment  Waldemar
  Freiherrn  von  Leoprechting  zu  K.  Kammerjunkern,
  auf  deren  alleruntertänigstes  Ansuchen,
  zu  ernennen.

 

 

Königlich  Allerhöchste  Genehmigung  zur
Annahme  fremder  Dekorationen.
Im  Namen  Seiner  Majestät  des  Königs.
Seine  Königliche  Hoheit  Prinz  Luitpold,
  des  Königreichs  Bayern  Verweser,
haben  Sich  allergnädigst  bewogen  gefunden,
unterm  18.  Januar  1906  dem  K.  Staatsminister
  für  Verkehrsangelegenheiten  Heinrich
Ritter  von  Frauendorfer  für  das  ihm

von  Seiner  Königlichen  Hoheit  dem  Großherzoge
von  Hessen  und  bei  Rhein  verliehene  Großkreuz
des  Großherzoglich  Hessischen  Verdienst-Ordens
Philipps  des  Großmütigen,

unterm  29.  Januar  1906  dem  Leibjäger
Wilhelm  Reingruber  und  dem  Lakaien
Wilhelm  Engel,  beide  in  Diensten  Seiner
Königlichen  Hoheit  des  Prinzen  Ludwig  von
Bayern,  für  die  ihnen  von  Seiner  Majestät
dem  Könige  von  Sachsen  verliehene  K.  Sächsische
  Friedrich  August-Medaille  in  Silber
die  Bewilligung  zur  Annahme  und  zum  Tragen
zu  erteilen.

Auszug  aus  der  Adels-Matrikel
des  Königreiches.

Der  Adelsmatrikel  wurden  einverleibt:

am  17.  Januar  1906  der  Maler  Wilhelm
  von  Kotzebue  in  Traunstein  in  erblicher
  Weise  bei  der  Adels-Klasse  Lit.  K,
Fol.  76,  Akt  Nr.  1483,

am  29.  Januar  1906  der  Kommerzienrat
  Dr.  Heinrich  Ritter  von  Brunck,  Direktor
  der  Badischen  Anilin=  und  Sodafabrik
in  Ludwigshafen  a.  Rh.  für  seine  Person  als
Ritter  des  Verdienstordens  der  Bayerischen
Krone  bei  der  Ritter-Klasse  Lit.  B,  Fol.  85,
Akt  Nr.  2389,