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1004 in Slhwee ron 078 Personen “ Ml., in Neurode von 97 Personen
7200,50 Mk. eingegangen. — Die Spar- und Darlehnskasse in
Griesheim bei Darmstadt hat seit ihrer Gründung (1888) bis Ende
1003 an Spareinlagen durch verabfolgte Karten beim Abholen die
Summe von 604 692,50 Mk. vereinnahmt. Die Ausgabe von Sparkarten
eschieht aburch den Gemeindediener. — Sdar und Darlehnskasse
5 eisenau b. Mainz lüber 6000 Einw.) sendet jeden Sonntag vormittag
drer Poten . Haus zu Haus und verkauft Eae eo im Werte
zu , 1,00, 2,00, 3,00, 5,00 Mk.; am Ende
si Wl’“ Aree die Karten eingesammelt und in das
eingelragen. Die Verzinsung erfolgt von Vierteljahr
n Vierteljahr Das gleiche System (sogenanntes System Ihrig)
herrscht in den meisten hessischen Ortschaften (Sparer meist Arbeiter,
Dienstboten, Kinder); 1005 wurden für 70 000 Mk. Karten
abacsebt. Oktober 1906 waren 516 400 Mk. Sparkapitalien angesammelt.
Die Spar- und Leihlasse in Fechen heim a. Moin, einem Ort
mit vorwiegend Arbeiterbevölkerung, läßt Sonntag morgen durch
mchrerc Erbeber Karten verkaufen. Dadurch wurden gespart 1003:
50 446 Mk.; 1904: 54 145 Mk.; 1905: 62 255 Mk. — Im Kreis Steinburg
mit 111 Landgemeinden und Gutsbe zirken verkauft der Lesezirkelbote
des vom Landrat Jungs giseerichteten und geleiteten gemeinnützigen
Kreisvereins 10 Pf.-Sparmarken für die Pfenmisspareinsichtung
der verschiedenen selbständigen Eparkass. ssen im Kreise. — In der
Lehrer — (ictzt Weaderlee n Stettin) begründeten m erdeen
* und Dezlebnet asse zu R w (Pommern) werden Sparmarken
z 10, 20, 50 und 100 Pf. Fcben. übrrall sind nd —lialen für0 den
#u der Egaund 0 ein ausgeg Seit 1806—1900 haben kleine
Besitzer, 120 Arbeiter, Dienstboten und Kinder usammen r—iV Mk.
erspart. In Kl.-Rakow kommt auf je 3, in Gr.-Rakow auf je s ,„in
Bretwisch auf je 7 Seelen ein af upuch. — Sparmarken und Sparkarten
finden ferner bei Konfirmanden und Schulsparkassen vielfache
Anwendung.
Von Gewerbeschullehrer Lembke, Heide, ist die Einführung des
Ersparnisbuches angeregt. Das s Ersparnisbuch ist ebenso wie die
gesperrten Sparkassenbücher als ein zweckmäßiger, weil billigerer
Ersat für die viel verbreitete Aussteuer- und Militärverdienstversicherung.
Vor den gesperrten Büchern hat es den Vorteil, daß der
Einleger nicht die Verfügung über das schon eingezahlte Kapital
verliert, sondern bis zu dessen Höhe ein Darlehn erhalten kann.
Das Ersparnisbuch verfolgt die Absicht, den Sparer zur Ansammlung
einer bestimmten Summe durch regelmäßige monatliche oder
wöchentliche Zahlungen anzuregen und die Erreichung dieses
Zieles durch Auferlegung eines freiwilligen Sparzwanges zu
sichern. Durch einen dem Büchlein beigefügten Tarif wird den
Einlegern deutlich vor Augen geführt, in welcher Höhe monatliche
oder wöchentliche Zahlungen nötig sind, um eine bestimmte
Summe Geldes in einer bestimmten Reihe von Jahren zu sparen.
Praktische Anleitung zur Einführung des Ersparnisbuches befindet
sich in der unten erwähnten Schrift.
Wo das System des gesperrten Sparkassenbuches eingeführt
ijt, können die Einlagen nicht nach Gutdünken abgehoben werden,