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Illustriertes Realienbuch.

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Bibliographic data

fullscreen: Illustriertes Realienbuch.

law_collection

Persistent identifier:
armee_verordnungs_blatt
Title:
Armee-Verordnungs-Blatt
Document type:
law_collection
Collection:
preussen
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund

law_collection_volume

Persistent identifier:
armee_verordnungs_blatt_1898
Title:
Armee-Verordnungs-Blatt Zweiunddreißigster Jahrgang
Volume count:
32
Place of publication:
Berlin
Publisher:
E. S. Mittler und Sohn, Königliche Hofbuchhandlung
Document type:
law_collection_volume
Collection:
preussen
Publication year:
1898
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

law_gazette

Title:
Armee-Verordnungs-Blatt Nr. 1.
Volume count:
1
Document type:
law_collection
Structure type:
law_gazette

Contents

Table of contents

  • Illustriertes Realienbuch.
  • Title page
  • Bilder aus der alten vaterländischen Geschichte.
  • Title page
  • Inhalt.
  • A. Bilder aus der alten Geschichte.
  • B. Bilder aus der vaterländischen Geschichte.
  • 1. Unsere deutschen Vorfahren.
  • 2. Die Völkerwanderung (375 - 568).
  • 3. Chlodwig der Frankenkönig (um 500).
  • 4. Die Ausbreitung des Christentums und Bonifatius, der Apostel der Deutschen († 754).
  • 5. Karl der Große (768 - 814).
  • 6. Heinrich I. von Sachsen (919 - 936).
  • 7. Otto I. der Große (936 - 973).
  • 8. Papst Gregor VII. und Kaiser Heinrich IV.
  • 9. Der erste Kreuzzug (1096 - 1099).
  • 10. Friedrich I. Barbarossa (1152 - 1190).
  • 11. Das Leben im Mittelalter.
  • 12. Rudolf von Habsburg (1273 - 1291).
  • 12. Rudolf von Habsburg (1273 - 1291).
  • 13. Die Anhaltiner (Askanier) in der Mark Brandenburg (1134 - 1319).
  • 14. Die Mark unter den Bayern (1324 - 1373).
  • 15. Die Mark unter den Luxemburgern (1373 - 1415).
  • 16. Die ersten Hohenzollern in der Mark.
  • 17. Maximilian I., der letzte Ritter (1493 - 1519).
  • 18. Das Morgenrot der Neuzeit in den Erfindungen und Entdeckungen.
  • 19. Dr. Martin Luther und die Reformation.
  • 20. Der 30jährige Krieg (1618 - 1648).
  • 21. Der große Kurfürst Friedrich Wilhelm von Brandenburg, der Schöpfer des preußischen Staates (1640 - 1688).
  • 22. Der erste König von Preußen, Friedrich I. (1688 - 1713).
  • 23. Friedrich Wilhelm I., der Soldatenfreund (1713 - 1740).
  • 24. Friedrich II. der Große oder Einzige (1740 - 1786).
  • 25. Friedrich Wilhelm II. (1786 - 1797) und die französische Revolution.
  • 26. Friedrich Wilhelm III. (1797 - 1840) und die Befreiungskriege (1813 - 1815).
  • 27. Friedrich Wilhelm IV. (1840 - 1861).
  • 28. Kaiser Wilhelm I., der Gründer des deutschen Reiches (1861 - 1888).
  • 29. Kaiser Wilhelm II. und die Gegenwart.
  • Gedenktage.
  • Zeittafel.
  • Bilder aus der Heimat- und Erdkunde.
  • Title page
  • Inhalt.
  • I. Lehrgang in der Heimatkunde.
  • II. Lehrgang in der Geographie oder Erdkunde.
  • Bilder aus der Naturbeschreibung und Naturlehre.
  • Title page
  • Inhalt.
  • Erster Teil. Naturbeschreibung in Gruppenbildern.
  • Zweiter Teil. Naturlehre oder Physik.
  • Dritter Teil. Chemie.
  • Das Großherzogtum Hessen.
  • I. Geschichtlicher Überblick.
  • II. Geographischer Überblick.
  • Erdkarte.
  • Deutsches Reich.
  • Europa.

Full text

— 76 — J 
stoben die Franzosen davon, ließen alles im Stich und warfen Flinten, Hüte, 
Stjefel und Tornister weg. Nur 91 Tote kostete der fröhliche Sieg von 
Roßbach am 5. Nov. den Preußen. Ganz Deutschland jubelte: „Und wenn 
der große Friedrich kommt und klopft nur auf die Hosen, so läuft die ganze 
Reichsarmee, Panduren und Franzosen.“ 
) Der glänzende Sieg bei Leuthen, 5. Dez. 1757. Schlimm sah 
es inzwischen in Schlesien aus. Dort traf Friedrich mit 33000 Mann 
seiner „Potsdamer Wachtparade“ auf die 80 000 des Erzherzogs Karl von 
Lothringen bei Leuthen am 5. Dezember. „Leben Sie wohl,“ schloß 
Friedrich seine Ansprache an seine Offiziere, „in kurzem haben wir den Feind 
geschlagen, oder wir sehen uns nicht wieder!" Mit Löwenmut fielen die 
Preußen die lange Linie der Osterreicher an und schlugen sie endlich durch 
die schräge Schlachtordnung gänzlich in die Flucht. Auf dem Schlachtfelde 
stimmte ein Soldat „Nun danket alle Gott“ an. Das ganze siegreiche Heer 
fiel ein, und erhebend stieg der „Choral von Leuthen“ zu dem dunkeln Nacht- 
himmel empor. Abends wäre Friedrich fast von österreichischen Offizieren 
gefangen worden, aber seine Geistesgegenwart rettete ihn. 
8) Der blutige Sieg bei Zorndorf, 25. Aug. 1758. Die Russen 
waren in der Neumark eingefallen, hatten alles verwüstet und Küstrin ver- 
brannt. Bei Zorndorf traf Friedrich auf sie, und Wunder der Tapferkeit 
geschahen, besonders von der Seydlitz'schen Reiterei. Wie Schlachtschafe 
wurden die Russen niedergemetzelt, denn lebend wichen sie nicht von der Stelle. 
Im Angesichte des Todes thaten sie sich gütlich am Branntwein. Als die 
Offiziere die Fässer zerschlagen ließen, da leckten sie das köstliche Feuerwasser 
von der Erde auf. „Mit solchen Lumpenkerlen muß ich mich schlagen!“ 
äußerte Friedrich voll Ekel. Zu Senpdlitz sprach er: „Auch diesen Sieg ver- 
danke ich Ihm!“ 
h) Der Uberfall bei Hochkirch, 14. Okt. 1758. In Sachsen be- 
zog Friedrich bei Hochkirch ein offenes Lager gegenüber der festen Stellung 
Dauns. „Wenn uns hier die Osterreicher nicht angreifen, so verdienen sie 
gehängt zu werden!“ meinte der Marschall Keith. Friedrich antwortete: 
„Hoffentlich werden sie uns mehr fürchten als den Galgen!“ Den 14. Ok- 
tober gegen Morgen wurden die Preußen plötzlich überfallen und nur durch 
Zietens Wachsamkeit vor gänzlicher Vernichtung bewahrt. — Im Westen 
jagte Ferdinand von Braunschweig die Franzosen über den Rhein und 
schlug sie bei Krefeld. 
i) Das Unglück bei Kunersdorf 1759. Das Unglücksjahr 1759 
brachte Unfall auf Unfall. Bei Kunersdorf, in der Nähe Frankfurts, den 
12. August, stand Friedrich den Russen und Osterreichern (unter Soltikow 
und Laudon) gegenüber. Schon wichen die Russen; aber Friedrich rief aus: 
„Es genügt nicht, sie zu schlagen, man muß sie vernichten!“ und drang auf 
Fortsetzung des Kampfes. Doch die ermatteten Preußen waren den frischen 
österreichischen Truppen nicht mehr gewachsen und erlitten eine vollständige 
Niederlage. Zwei Pferde wurden unter Friedrich erschossen, und eine Kugel 
prallte von einer goldenen Dose in seiner Westentasche ab. „Giebt es keine 
verwünschte Kugel für mich!“ rief Friedrich verzweiflungsvoll. Die Zwie- 
tracht der beiden feindlichen Feldherren rettete ihn vor Vernichtung. In 
demselben Jahre ging Dresden verloren, und der General Fink wurde bei 
Maxen gefangen genommen, aber Ferdinand von Braunschweig schlug 
die Franzosen bei Minden.
	        

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