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Illustriertes Realienbuch.

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Bibliographic data

fullscreen: Illustriertes Realienbuch.

Monograph

Persistent identifier:
polack_realien_1902
Title:
Illustriertes Realienbuch.
Author:
Polack, Friedrich
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Theodor Hofmann
Document type:
Monograph
Collection:
sachsen
Publication year:
1902
DDC Group:
Geschichte
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Chapter

Title:
Bilder aus der alten vaterländischen Geschichte.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
B. Bilder aus der vaterländischen Geschichte.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
19. Dr. Martin Luther und die Reformation.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Illustriertes Realienbuch.
  • Title page
  • Bilder aus der alten vaterländischen Geschichte.
  • Title page
  • Inhalt.
  • A. Bilder aus der alten Geschichte.
  • B. Bilder aus der vaterländischen Geschichte.
  • 1. Unsere deutschen Vorfahren.
  • 2. Die Völkerwanderung (375 - 568).
  • 3. Chlodwig der Frankenkönig (um 500).
  • 4. Die Ausbreitung des Christentums und Bonifatius, der Apostel der Deutschen († 754).
  • 5. Karl der Große (768 - 814).
  • 6. Heinrich I. von Sachsen (919 - 936).
  • 7. Otto I. der Große (936 - 973).
  • 8. Papst Gregor VII. und Kaiser Heinrich IV.
  • 9. Der erste Kreuzzug (1096 - 1099).
  • 10. Friedrich I. Barbarossa (1152 - 1190).
  • 11. Das Leben im Mittelalter.
  • 12. Rudolf von Habsburg (1273 - 1291).
  • 12. Rudolf von Habsburg (1273 - 1291).
  • 13. Die Anhaltiner (Askanier) in der Mark Brandenburg (1134 - 1319).
  • 14. Die Mark unter den Bayern (1324 - 1373).
  • 15. Die Mark unter den Luxemburgern (1373 - 1415).
  • 16. Die ersten Hohenzollern in der Mark.
  • 17. Maximilian I., der letzte Ritter (1493 - 1519).
  • 18. Das Morgenrot der Neuzeit in den Erfindungen und Entdeckungen.
  • 19. Dr. Martin Luther und die Reformation.
  • 20. Der 30jährige Krieg (1618 - 1648).
  • 21. Der große Kurfürst Friedrich Wilhelm von Brandenburg, der Schöpfer des preußischen Staates (1640 - 1688).
  • 22. Der erste König von Preußen, Friedrich I. (1688 - 1713).
  • 23. Friedrich Wilhelm I., der Soldatenfreund (1713 - 1740).
  • 24. Friedrich II. der Große oder Einzige (1740 - 1786).
  • 25. Friedrich Wilhelm II. (1786 - 1797) und die französische Revolution.
  • 26. Friedrich Wilhelm III. (1797 - 1840) und die Befreiungskriege (1813 - 1815).
  • 27. Friedrich Wilhelm IV. (1840 - 1861).
  • 28. Kaiser Wilhelm I., der Gründer des deutschen Reiches (1861 - 1888).
  • 29. Kaiser Wilhelm II. und die Gegenwart.
  • Gedenktage.
  • Zeittafel.
  • Bilder aus der Heimat- und Erdkunde.
  • Title page
  • Inhalt.
  • I. Lehrgang in der Heimatkunde.
  • II. Lehrgang in der Geographie oder Erdkunde.
  • Bilder aus der Naturbeschreibung und Naturlehre.
  • Title page
  • Inhalt.
  • Erster Teil. Naturbeschreibung in Gruppenbildern.
  • Zweiter Teil. Naturlehre oder Physik.
  • Dritter Teil. Chemie.
  • Das Großherzogtum Hessen.
  • I. Geschichtlicher Überblick.
  • II. Geographischer Überblick.
  • Erdkarte.
  • Deutsches Reich.
  • Europa.

Full text

J — 53 — 
besiegt und gefangen weggeführt. Ein gewaltiger Krieger war Murad II. 
Ihm widerstanden nur der siebenbürgische Fürst Johann Hunyad und der 
Türkenbezwinger Skanderbeg in Albanien. Sein Sohn Mohammed II. 
eroberte Konstantinopel und vernichtete das griechische Reich. Dieses siechte 
seit Jahrhunderten in Streit und Unruhen aller Art dahin. Die Kaiser 
waren schwach und genußsiüchtig, das Volk abergläubisch und träge, die Geist- 
lichkeit im Hader mit Rom; 1054 trat eine völlige Trennung der morgen- 
ländischen von der abendländischen Kirche ein. 
Immer heftiger wurden die Angriffe der Türken. Endlich umschloß 
Mohammed mit seinen Scharen Konstantinopel zu Lande und zu Wasser. 
Drinnen herrschte Not und Zwietracht, Feigheit und Habsucht. Tapfer ver- 
teidigte der letzte Kaiser Konstantin XII. seine Hauptstadt, aber das Häuf- 
lein seiner Getreuen war zu klein, die türkische Ubermacht zu groß. Plötzlich 
erscholl der Ruf: „Die Türken sind 
in der Stadt!“ Durch ein lange ver- — H« 
rammelt gewesenes Thor waren sie »i; 
eingedrungen. Das raubte den Ver— --- / 
teidigern den letzten Rest von Mut 
und Besonnenheit. Der Kaiser riee. 
verzweifelt: „Ist denn kein Christ daeese.... — 
der mir mein Haupt nehme?“ Da sas . — 
trafen ihn die Todesstreiche zweier 
Türken, und seine letzten Getreuen 
stürzten mit ihm. Sein Haupt ließ 
der Sieger auf einer Säule ausstellen 
und dann durch alle Städte Klein— 
asiens senden. Das christliche Volk 
wurde wie Schlachtschafe verkauft, das 
Kreuz von der herrlichen Sophien- 
kirche geworfen und der Halbmond, 
das Wahrzeichen des Islam, aufgepflanzt, die Stadt grausam geplündert und 
dann zur Hauptstadt des türkischen Reiches gemacht. Dreißig Jahre war 
Mohammed II. der Ruhm des Islam und der Schrecken der Christen. 
Er unterwarf Griechenland und streckte schon seine Hand nach Italien aus, 
da ereilte ihn der Tod. — Durch das Mittagsläuten der Türkenglocken 
wurde die ganze abendländische Christenheit lange Zeit zu Gebet und Wach- 
samkeit vor den unversöhnlichen Feinden im Osten gemahnt. Nach der Er- 
oberung Konstantinopels flohen viele griechische Gelehrte ins Abendland, 
retteten dahin reiche Schätze der Bibliotheken und regten dort den Eifer für 
Sprachstudien und gelehrte Forschungen an. 
19. Dr. Martin Luther und die Reformation. 
1. Der begabte Bergmannssohn. Im Anfange des 16. Jahrhunderts 
kam ein tiefer Riß in die abendländische Kirche, indem sie sich durch die 
Reformation in eine katholische und evangelische spaltete. Das folgen- 
wichtige Ereignis knüpft sich an den Namen Dr. Martin Luthers. Luther 
wurde am Vorabend des Martinstages, den 10. November 1483, zu Eisleben 
geboren. Sein Vater, der Bergmann Hans Luther, war aus Möhra bei 
Eisenach der bessern Nahrung wegen nach dem Harze gezogen. Luther erzählt 
von seinen Eltern: „Ich bin eines Bauern Sohn. Mein Vater, Großvater 
und Ahnherr sind rechte Bauern gewest. Hernach ist mein Vater nach Mans- 
    
    
— NXN§ê Ö . 
- -::-,z-’T’s«-"- — 
32. Mohammed II.
	        

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Deutsches Kolonialblatt. XXI. Jahrgang, 1910.
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Deutsches Kolonialblatt. XVII. Jahrgang, 1906.
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