Staatsbibliothek des ewigen Bundes Logo
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Illustriertes Realienbuch.

Access restriction

There is no access restriction for this record.

Copyright

Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Bibliographic data

fullscreen: Illustriertes Realienbuch.

Monograph

Persistent identifier:
polack_realien_1902
Title:
Illustriertes Realienbuch.
Author:
Polack, Friedrich
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Theodor Hofmann
Document type:
Monograph
Collection:
sachsen
Publication year:
1902
DDC Group:
Geschichte
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Chapter

Title:
Bilder aus der alten vaterländischen Geschichte.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
B. Bilder aus der vaterländischen Geschichte.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
23. Friedrich Wilhelm I., der Soldatenfreund (1713 - 1740).
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Illustriertes Realienbuch.
  • Title page
  • Bilder aus der alten vaterländischen Geschichte.
  • Title page
  • Inhalt.
  • A. Bilder aus der alten Geschichte.
  • B. Bilder aus der vaterländischen Geschichte.
  • 1. Unsere deutschen Vorfahren.
  • 2. Die Völkerwanderung (375 - 568).
  • 3. Chlodwig der Frankenkönig (um 500).
  • 4. Die Ausbreitung des Christentums und Bonifatius, der Apostel der Deutschen († 754).
  • 5. Karl der Große (768 - 814).
  • 6. Heinrich I. von Sachsen (919 - 936).
  • 7. Otto I. der Große (936 - 973).
  • 8. Papst Gregor VII. und Kaiser Heinrich IV.
  • 9. Der erste Kreuzzug (1096 - 1099).
  • 10. Friedrich I. Barbarossa (1152 - 1190).
  • 11. Das Leben im Mittelalter.
  • 12. Rudolf von Habsburg (1273 - 1291).
  • 12. Rudolf von Habsburg (1273 - 1291).
  • 13. Die Anhaltiner (Askanier) in der Mark Brandenburg (1134 - 1319).
  • 14. Die Mark unter den Bayern (1324 - 1373).
  • 15. Die Mark unter den Luxemburgern (1373 - 1415).
  • 16. Die ersten Hohenzollern in der Mark.
  • 17. Maximilian I., der letzte Ritter (1493 - 1519).
  • 18. Das Morgenrot der Neuzeit in den Erfindungen und Entdeckungen.
  • 19. Dr. Martin Luther und die Reformation.
  • 20. Der 30jährige Krieg (1618 - 1648).
  • 21. Der große Kurfürst Friedrich Wilhelm von Brandenburg, der Schöpfer des preußischen Staates (1640 - 1688).
  • 22. Der erste König von Preußen, Friedrich I. (1688 - 1713).
  • 23. Friedrich Wilhelm I., der Soldatenfreund (1713 - 1740).
  • 24. Friedrich II. der Große oder Einzige (1740 - 1786).
  • 25. Friedrich Wilhelm II. (1786 - 1797) und die französische Revolution.
  • 26. Friedrich Wilhelm III. (1797 - 1840) und die Befreiungskriege (1813 - 1815).
  • 27. Friedrich Wilhelm IV. (1840 - 1861).
  • 28. Kaiser Wilhelm I., der Gründer des deutschen Reiches (1861 - 1888).
  • 29. Kaiser Wilhelm II. und die Gegenwart.
  • Gedenktage.
  • Zeittafel.
  • Bilder aus der Heimat- und Erdkunde.
  • Title page
  • Inhalt.
  • I. Lehrgang in der Heimatkunde.
  • II. Lehrgang in der Geographie oder Erdkunde.
  • Bilder aus der Naturbeschreibung und Naturlehre.
  • Title page
  • Inhalt.
  • Erster Teil. Naturbeschreibung in Gruppenbildern.
  • Zweiter Teil. Naturlehre oder Physik.
  • Dritter Teil. Chemie.
  • Das Großherzogtum Hessen.
  • I. Geschichtlicher Überblick.
  • II. Geographischer Überblick.
  • Erdkarte.
  • Deutsches Reich.
  • Europa.

Full text

— 70 — 1 
3. Die Krönung fand den 18. Januar 1701 in Königsberg statt. 
Friedrich brach mit seiner Gemahlin Sophie Charlotte und so zahlreichem 
Gefolge dahin auf, daß 30 000 Vorspannpferde nötig waren. Herolde ver- 
kündeten unter Glockengeläut und Volksjubel auf fünf öffentlichen Plätzen, 
daß Preußen zu einem Königreiche erhoben worden sei. Am Vorabend der 
Krönung stiftete Friedrich den Schwarzen Adlerorden mit seinem Wahlspruch 
als Inschrift: „Jedem das Seine.“ Der Krönungsschmuck war außer- 
ordentlich kostbar. Von den Knöpfen des Scharlachrockes kostete jeder 3000 
Dukaten, und der Purpurmantel war durch einen Haken mit drei Diamanten 
zusammengehalten, die eine Tonne Goldes wert waren. Im Saale des 
Schlosses setzte Friedrich sich und der Königin die Krone selber auf und em- 
pfing auf silbernem Throne die Huldigung. Der Weg nach der Kirche war 
mit rotem Tuche belegt, und Soldaten bildeten Spalier. König und Königin 
gingen unter einem Thronhimmel, den 10 Edelleute trugen. Zwei Bischöfe 
standen an der Kirchenthür und riefen: „Es gehen hier ein die Gesegneten 
des Herrn.“ Gepredigt wurde über Samuels Wort: „Wer mich ehret, den 
will ich wieder ehren.“ Knieend empfingen König und Königin am Altar 
die Salbung an Stirn und Handgelenk, wobei der Bischof rief: „Gott salbe 
unsern König und unsere Königin mit seinem heiligen Geistel!“ und alles 
Volk rief: „Amen, Amen! Glück zu dem König und der Königin!“ In 
feierlichem Zuge ging es dann zum Krönungsmahle. Dem Volke überließ 
man das rote Tuch auf dem Wege und warf Krönungsmünzen unter dasselbe. 
Auch für Speise und Trank war gesorgt: Ein mächtiger gebratener Ochse, 
gefüllt mit Schafen, Rehen, Hasen und Hühnern, gab den Hungrigen Speise, 
und zwei künstliche Adler sprudelten roten und weißen Wein für die 
Durstigen. Die Armen wurden reichlich bedacht und in Berlin und Königs- 
berg neue Armenhäuser gegründet. 
4. Schöpfungen unter Friedrichs Regierung. In Berlin wurde 
ein Gelehrtenverein mit Leibniz an der Spitze, in Halle eine 
Hochschule gegründet. An derselben wirkte August Hermann Francke; 
mit dem unerschöpflichen Kapital seiner Liebe und seines Gottvertrauens 
gründete er das Waisenhaus in Halle und rief die evangelische Mission ins 
Leben. In Berlin schuf der unsterbliche Schlüter das königliche Schloß, 
das Zeughaus, das Reiterstandbild des großen Kurfürsten und andere Kunst- 
werke. So wurde Berlin verschönert, durch die Friedrichstadt vergrößert 
und die Spree eingedämmt. Die Einwohnerzahl stieg von 20 000 auf 
61 000. Die Handwerker hatten guten Verdienst. Allerlei Fabriken wett- 
eiferten in der Herstellung gesuchter Waren. Der Handel nach fremden 
Ländern hob sich. In Charlottenburg umgab sich die edle und hoch- 
gebildete Königin Sophie Charlotte mit einem Kreise ausgezeichneter Männer 
und Frauen. 
5. Sein Ende. Die letzte Freude Friedrichs war die Geburt eines 
Enkels am 24. Januar 1712, der in der Taufe Friedrich, von der Nachwelt 
aber der Große genannt wurde. Sonst war sein Lebensabend trübe. Eine 
furchtbare Pest wütete in Preußen. Durch den großen Luxus und die Günst- 
linge war das Land in Schulden geraten. Das Volk seufzte unter schweren 
Abgaben und verwünschte sein dreifaches W, d. h. die Günstlinge Wartenberg, 
Wartensleben und Wittgenstein; den guten, menschenfreundlichen König aber 
liebte es. Auf dem Totenbette sprach Friedrich I.: „Die Welt ist nur ein 
Schauspiel, das bald vorüber geht. Wer nichts als dieses hat, ist übel dran.“ 
Sein Wahlspruch lautete: Jedem das Seinel
	        

Downloads

Downloads

Full record

ALTO TEI Full text PDF
TOC
Mirador

This page

PDF Image Preview Image Small Image Medium Image Large Image Master ALTO TEI Full text Mirador

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Formats and links

Formats and links

ausgabe:

The metadata is available in various formats. There are also links to external systems.

Formats

METS MARC XML Dublin Core

Links

OPAC DFG-Viewer Mirador

Cite

Cite

The following citation links are available for the entire work or the page displayed:

Full record

This page

Citation recommendation

Please check the citation before using it.

Search results

Search results

Central-Blatt für das Deutsche Reich. Siebzehnter Jahrgang. 1889.
3 / 702
Deutsches Kolonialblatt. XI. Jahrgang, 1900.
Back to search results Back to search results

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the fifth month of the year?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.