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Illustriertes Realienbuch.

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Bibliographic data

fullscreen: Illustriertes Realienbuch.

Monograph

Persistent identifier:
polack_realien_1902
Title:
Illustriertes Realienbuch.
Author:
Polack, Friedrich
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Theodor Hofmann
Document type:
Monograph
Collection:
sachsen
Publication year:
1902
DDC Group:
Geschichte
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Chapter

Title:
Bilder aus der alten vaterländischen Geschichte.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
B. Bilder aus der vaterländischen Geschichte.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
20. Der 30jährige Krieg (1618 - 1648).
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Illustriertes Realienbuch.
  • Title page
  • Bilder aus der alten vaterländischen Geschichte.
  • Title page
  • Inhalt.
  • A. Bilder aus der alten Geschichte.
  • B. Bilder aus der vaterländischen Geschichte.
  • 1. Unsere deutschen Vorfahren.
  • 2. Die Völkerwanderung (375 - 568).
  • 3. Chlodwig der Frankenkönig (um 500).
  • 4. Die Ausbreitung des Christentums und Bonifatius, der Apostel der Deutschen († 754).
  • 5. Karl der Große (768 - 814).
  • 6. Heinrich I. von Sachsen (919 - 936).
  • 7. Otto I. der Große (936 - 973).
  • 8. Papst Gregor VII. und Kaiser Heinrich IV.
  • 9. Der erste Kreuzzug (1096 - 1099).
  • 10. Friedrich I. Barbarossa (1152 - 1190).
  • 11. Das Leben im Mittelalter.
  • 12. Rudolf von Habsburg (1273 - 1291).
  • 12. Rudolf von Habsburg (1273 - 1291).
  • 13. Die Anhaltiner (Askanier) in der Mark Brandenburg (1134 - 1319).
  • 14. Die Mark unter den Bayern (1324 - 1373).
  • 15. Die Mark unter den Luxemburgern (1373 - 1415).
  • 16. Die ersten Hohenzollern in der Mark.
  • 17. Maximilian I., der letzte Ritter (1493 - 1519).
  • 18. Das Morgenrot der Neuzeit in den Erfindungen und Entdeckungen.
  • 19. Dr. Martin Luther und die Reformation.
  • 20. Der 30jährige Krieg (1618 - 1648).
  • 21. Der große Kurfürst Friedrich Wilhelm von Brandenburg, der Schöpfer des preußischen Staates (1640 - 1688).
  • 22. Der erste König von Preußen, Friedrich I. (1688 - 1713).
  • 23. Friedrich Wilhelm I., der Soldatenfreund (1713 - 1740).
  • 24. Friedrich II. der Große oder Einzige (1740 - 1786).
  • 25. Friedrich Wilhelm II. (1786 - 1797) und die französische Revolution.
  • 26. Friedrich Wilhelm III. (1797 - 1840) und die Befreiungskriege (1813 - 1815).
  • 27. Friedrich Wilhelm IV. (1840 - 1861).
  • 28. Kaiser Wilhelm I., der Gründer des deutschen Reiches (1861 - 1888).
  • 29. Kaiser Wilhelm II. und die Gegenwart.
  • Gedenktage.
  • Zeittafel.
  • Bilder aus der Heimat- und Erdkunde.
  • Title page
  • Inhalt.
  • I. Lehrgang in der Heimatkunde.
  • II. Lehrgang in der Geographie oder Erdkunde.
  • Bilder aus der Naturbeschreibung und Naturlehre.
  • Title page
  • Inhalt.
  • Erster Teil. Naturbeschreibung in Gruppenbildern.
  • Zweiter Teil. Naturlehre oder Physik.
  • Dritter Teil. Chemie.
  • Das Großherzogtum Hessen.
  • I. Geschichtlicher Überblick.
  • II. Geographischer Überblick.
  • Erdkarte.
  • Deutsches Reich.
  • Europa.

Full text

— 62 — 1 
Herzen lag, erhellt aus dem Worte: „Ich will nicht eher ruhen, bis auch 
der ärmste Mann Sonntags ein Huhn im Topfe hat.“ Wie leutselig König 
Heinrich IV. war, zeigt die Hebelsche Erzählung: „Seid ihr der König oder 
der Bauer?“ Der edle, milde Fürst wurde von einem fanatischen Mönche 
1610 ermordet, und Frankreich siel in neue Wirrnisse. 
20. Der 30 jährige Krieg (1618—1648). 
1. Ursachen des Krieges. Die Feindschaft zwischen den Protestanten 
und Katholiken dauerte auch nach dem Augsburger Religionsfrieden fort. 
Jene traten in der Union, diese in der Liga zu einem Bunde zusammen. 
Der Zündstoff häufte sich immer mehr und wartete nur noch auf den zün- 
denden Funken. In Böhmen hatten die Evangelischen durch den Majestäts- 
brief freie Religionsübung erhalten. Als der Erzbischof von Prag eine 
evangelische Kirche abreißen und eine andere schließen ließ, da beschwerten sie 
sich bei dem Kaiser, erhielten jedoch eine harte Antwort. Sie schrieben diese 
den kaiserlichen Räten zu, drangen unter Führung des Grafen Thurn auf 
das Prager Schloß und warfen nach einem heftigen Wortwechsel die Räte 
samt dem Schreiber zum Fenster hinaus. Wenn letztere auch mit dem Leben 
davon kamen, so war doch in das Pulverfaß der Funke gefallen, der den 
30 jährigen Kriegsbrand entzündete. 
2. Der böhmische Krieg (1618—1624). Die Protestanten richteten 
nun eine Regierung ein, vertrieben die Jesuiten, erklärten den Kaiser Ferdinand 
für einen „Erbfeind des evangelischen Glaubens 
und Sklaven der Jesuiten“ und erkannten ihn 
nicht als König von Böhmen an, wählten hin- 
gegen den Kurfürsten Friedrich von der 
Pfalz, das Haupt der Union. Der eitle 
Mann nahm die gefährliche Krone an, ohne 
Kraft und Weisheit zum Tragen derselben zu 
haben. Während er einen Winter lang in 
Prag Feste feierte und sich vergnügte, zog 
Maximilian von Bayern, das Haupt der Liga, 
heran und besiegte am weißen Berge bei 
Prag sein Heer (1620). Als der „Winter- 
»· könig“ die Unglücksbotschaft erhielt, ließ er 
·- die reich besetzte Tafel, Krone und Zepter im 
é% Sitich und floh in kopfloser Hast von hinnen. 
W/Er wurde in die Reichsacht gethan, irrte von 
—*6 — Land zu Land und starb endlich auf fremder 
   
   
Erde. Seine Pfalz mit der Kurwürde erhielt 
35. Wallenstein. sein Besieger. Ein hartes Gericht erging über 
die Böhmen. Der Kaiser zerschnitt den Maje- 
stätsbrief, verjagte die protestantischen Prediger, rief die Jesuiten zurück und be- 
strafte die Empörer mit Beil und Kerker, Verbannung und Verlust ihrer Güter. 
3. Der dänische Krieg (1624—30). Der Krieg wurde in Deutschland 
von dem ehernen Grafen Mansfeld und dem wilden Christian von Braun- 
schweig, der sich „Gottes Freund und der Pfaffen Feind“ nannte, fortgesetzt. 
Auf dem Fuße folgte ihren Raubchsaren der Liga-Feldherr Tilly, ein ernster, 
strenger und rechtschaffener Mann. An die Spitze der Protestanten wurde 
der Dänenkönig Christian IV. berufen. In dieser Zeit erbot sich der 
reiche böhmische Edelmann Albrecht von Wallenstein, dem Kaiser ein
	        

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Deutsches Kolonialblatt. XI. Jahrgang, 1900.
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