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Illustriertes Realienbuch.

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Bibliographic data

fullscreen: Illustriertes Realienbuch.

Monograph

Persistent identifier:
polack_realien_1902
Title:
Illustriertes Realienbuch.
Author:
Polack, Friedrich
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Theodor Hofmann
Document type:
Monograph
Collection:
sachsen
Publication year:
1902
DDC Group:
Geschichte
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Chapter

Title:
Bilder aus der alten vaterländischen Geschichte.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
B. Bilder aus der vaterländischen Geschichte.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
21. Der große Kurfürst Friedrich Wilhelm von Brandenburg, der Schöpfer des preußischen Staates (1640 - 1688).
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Illustriertes Realienbuch.
  • Title page
  • Bilder aus der alten vaterländischen Geschichte.
  • Title page
  • Inhalt.
  • A. Bilder aus der alten Geschichte.
  • B. Bilder aus der vaterländischen Geschichte.
  • 1. Unsere deutschen Vorfahren.
  • 2. Die Völkerwanderung (375 - 568).
  • 3. Chlodwig der Frankenkönig (um 500).
  • 4. Die Ausbreitung des Christentums und Bonifatius, der Apostel der Deutschen († 754).
  • 5. Karl der Große (768 - 814).
  • 6. Heinrich I. von Sachsen (919 - 936).
  • 7. Otto I. der Große (936 - 973).
  • 8. Papst Gregor VII. und Kaiser Heinrich IV.
  • 9. Der erste Kreuzzug (1096 - 1099).
  • 10. Friedrich I. Barbarossa (1152 - 1190).
  • 11. Das Leben im Mittelalter.
  • 12. Rudolf von Habsburg (1273 - 1291).
  • 12. Rudolf von Habsburg (1273 - 1291).
  • 13. Die Anhaltiner (Askanier) in der Mark Brandenburg (1134 - 1319).
  • 14. Die Mark unter den Bayern (1324 - 1373).
  • 15. Die Mark unter den Luxemburgern (1373 - 1415).
  • 16. Die ersten Hohenzollern in der Mark.
  • 17. Maximilian I., der letzte Ritter (1493 - 1519).
  • 18. Das Morgenrot der Neuzeit in den Erfindungen und Entdeckungen.
  • 19. Dr. Martin Luther und die Reformation.
  • 20. Der 30jährige Krieg (1618 - 1648).
  • 21. Der große Kurfürst Friedrich Wilhelm von Brandenburg, der Schöpfer des preußischen Staates (1640 - 1688).
  • 22. Der erste König von Preußen, Friedrich I. (1688 - 1713).
  • 23. Friedrich Wilhelm I., der Soldatenfreund (1713 - 1740).
  • 24. Friedrich II. der Große oder Einzige (1740 - 1786).
  • 25. Friedrich Wilhelm II. (1786 - 1797) und die französische Revolution.
  • 26. Friedrich Wilhelm III. (1797 - 1840) und die Befreiungskriege (1813 - 1815).
  • 27. Friedrich Wilhelm IV. (1840 - 1861).
  • 28. Kaiser Wilhelm I., der Gründer des deutschen Reiches (1861 - 1888).
  • 29. Kaiser Wilhelm II. und die Gegenwart.
  • Gedenktage.
  • Zeittafel.
  • Bilder aus der Heimat- und Erdkunde.
  • Title page
  • Inhalt.
  • I. Lehrgang in der Heimatkunde.
  • II. Lehrgang in der Geographie oder Erdkunde.
  • Bilder aus der Naturbeschreibung und Naturlehre.
  • Title page
  • Inhalt.
  • Erster Teil. Naturbeschreibung in Gruppenbildern.
  • Zweiter Teil. Naturlehre oder Physik.
  • Dritter Teil. Chemie.
  • Das Großherzogtum Hessen.
  • I. Geschichtlicher Überblick.
  • II. Geographischer Überblick.
  • Erdkarte.
  • Deutsches Reich.
  • Europa.

Full text

I — 65 — 
Gottes Ehre und das Wohl der Kirche im Auge gehabt habe“. Zwei Jahre 
später raffte ein plötzlicher Tod Bernhard von Weimar hinweg, und 
Frankreich nahm sein Heer und seine Eroberungen in Besitz. Unter den schwe— 
dischen Heerführern machte sich besonders Torstensson furchtbar. In seinem 
siechen Körper, der immer in der Sänfte getragen wurde, wohnte ein feuriger, 
rastlos thätiger Geist. Siegreich durchflog er Deutschland von einem Ende 
zum andern, und zweimal zitterte Wien vor ihm. Über Bayern schwang der 
französische General Türenne die Geißel, und namenlose Leiden sah der alte 
Maximilian sein Volk erdulden. In Böhmen hauste der Schwede Königs- 
mark. Schon hatte er die Kleinseite Prags eingenommen und überschüttete 
die Stadt mit glühenden Kugeln. Da erscholl aus Münster und Osnabrück 
nach langen Unterhandlungen das ersehnte Wort: Friede! — 
6. Der westfälische Friede (1648) enthielt folgende Hauptbestimmungen: 
Die Epvangelischen erhielten gleiche Rechte mit den Katholischen. Der Besitz 
der Kirchengüter wurde nach dem Besitzstande des Jahres 1624 geregelt. Die 
Reichsfürsten wurden fast unabhängig, und der Kaiser behielt nur einen 
Schatten von Macht. Schweden bekam außer 15 Millionen Thalern Kriegs- 
kosten den größten Teil von Pommern, Frankreich den größten Teil vom 
Elsaß, Brandenburg Hinterpommern und die Bistümer Magdeburg, 
Halberstadt, Minden und Kammin, Sachsen die Lausitz, Bayern die Ober- 
pfalz, ein Sohn des Winterkönigs die Unterpfalz mit einer achten Kur- 
würde. Friede war's, doch der Friede eines Friedhofs! Deutschland war 
stellenweise zur Wüste geworden. Viele Städte und Dörfer waren von der 
Erde verschwunden oder menschenleer, die Bevölkerung durch Schwert, Hunger 
und Seuchen auf die Hälfte zusammengeschmolzen, Wohlstand, Handel und 
Gewerbe vernichtet, Kunst und Wissenschaft gelähmt. Zum Landbau fehlten 
Saatkorn, Zugvieh und Menschenhände. Aus den verwilderten Soldaten- 
horden bildeten sich Räuberbanden. Unglauben, Aberglauben und Laster aller 
Art waren grausig gewachsen, alle edlen Sitten verfallen. Das waren die 
□ - - o 
Früchte des Religionskrieges! 
21. Der große Kurfürst Friedrich Wilhelm 
von Brandenburg, der Schöpfer des preußischen Staates 
(640—1688). 
1. Der sittenstrenge Jüngling. Als siebenjähriger Knabe wurde 
Friedrich Wilhelm vor den Kriegsstürmen nach Küstrin geflüchtet und dort er- 
zogen. Später reiste er zu seiner Ausbildung nach Holland. Hier hatte er 
an dem weisen und tapfern Statthalter von Oranien das Vorbild eines 
guten Regenten und an den fleißigen Holländern das Muster glücklicher 
Unterthanen. Er nahm sich vor, sein Land und Volk ebenso mächtig und 
glücklich zu machen. Als man ihn im Haag zu Ausschweifungen verleiten 
wollte, floh er ins Feldlager zu Oranien und äußerte dabei: „Ich bin es 
meinen Eltern, meinem Lande und meiner Ehre schuldig.“ Oranien klopfte 
ihm auf die Schulter und sagte: „Eure Flucht ist heldenmütiger, als wenn 
ich diese Festung eroberte. Vetter, ihr habt das gethan, ihr werdet mehr 
thun; denn wer sich selbst besiegt, ist großer Thaten fähig.“ 
2. Der entschlossene Regent. Sein Regierungsantritt erfolgte in 
seinem 20. Jahre unter den traurigsten Umständen. Sein verwüstetes Land 
hielten die Schweden zum Teil besetzt; die Truppen hatten dem Kaiser Treue 
geschworen, und die Regierungsgewalt hatte der Minister Schwarzenberg 
Polack, Geschichtsbilder. 5
	        

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