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Illustriertes Realienbuch.

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Bibliographic data

fullscreen: Illustriertes Realienbuch.

Monograph

Persistent identifier:
polack_realien_1902
Title:
Illustriertes Realienbuch.
Author:
Polack, Friedrich
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Theodor Hofmann
Document type:
Monograph
Collection:
sachsen
Publication year:
1902
DDC Group:
Geschichte
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Chapter

Title:
Bilder aus der alten vaterländischen Geschichte.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
B. Bilder aus der vaterländischen Geschichte.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
24. Friedrich II. der Große oder Einzige (1740 - 1786).
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Illustriertes Realienbuch.
  • Title page
  • Bilder aus der alten vaterländischen Geschichte.
  • Title page
  • Inhalt.
  • A. Bilder aus der alten Geschichte.
  • B. Bilder aus der vaterländischen Geschichte.
  • 1. Unsere deutschen Vorfahren.
  • 2. Die Völkerwanderung (375 - 568).
  • 3. Chlodwig der Frankenkönig (um 500).
  • 4. Die Ausbreitung des Christentums und Bonifatius, der Apostel der Deutschen († 754).
  • 5. Karl der Große (768 - 814).
  • 6. Heinrich I. von Sachsen (919 - 936).
  • 7. Otto I. der Große (936 - 973).
  • 8. Papst Gregor VII. und Kaiser Heinrich IV.
  • 9. Der erste Kreuzzug (1096 - 1099).
  • 10. Friedrich I. Barbarossa (1152 - 1190).
  • 11. Das Leben im Mittelalter.
  • 12. Rudolf von Habsburg (1273 - 1291).
  • 12. Rudolf von Habsburg (1273 - 1291).
  • 13. Die Anhaltiner (Askanier) in der Mark Brandenburg (1134 - 1319).
  • 14. Die Mark unter den Bayern (1324 - 1373).
  • 15. Die Mark unter den Luxemburgern (1373 - 1415).
  • 16. Die ersten Hohenzollern in der Mark.
  • 17. Maximilian I., der letzte Ritter (1493 - 1519).
  • 18. Das Morgenrot der Neuzeit in den Erfindungen und Entdeckungen.
  • 19. Dr. Martin Luther und die Reformation.
  • 20. Der 30jährige Krieg (1618 - 1648).
  • 21. Der große Kurfürst Friedrich Wilhelm von Brandenburg, der Schöpfer des preußischen Staates (1640 - 1688).
  • 22. Der erste König von Preußen, Friedrich I. (1688 - 1713).
  • 23. Friedrich Wilhelm I., der Soldatenfreund (1713 - 1740).
  • 24. Friedrich II. der Große oder Einzige (1740 - 1786).
  • 25. Friedrich Wilhelm II. (1786 - 1797) und die französische Revolution.
  • 26. Friedrich Wilhelm III. (1797 - 1840) und die Befreiungskriege (1813 - 1815).
  • 27. Friedrich Wilhelm IV. (1840 - 1861).
  • 28. Kaiser Wilhelm I., der Gründer des deutschen Reiches (1861 - 1888).
  • 29. Kaiser Wilhelm II. und die Gegenwart.
  • Gedenktage.
  • Zeittafel.
  • Bilder aus der Heimat- und Erdkunde.
  • Title page
  • Inhalt.
  • I. Lehrgang in der Heimatkunde.
  • II. Lehrgang in der Geographie oder Erdkunde.
  • Bilder aus der Naturbeschreibung und Naturlehre.
  • Title page
  • Inhalt.
  • Erster Teil. Naturbeschreibung in Gruppenbildern.
  • Zweiter Teil. Naturlehre oder Physik.
  • Dritter Teil. Chemie.
  • Das Großherzogtum Hessen.
  • I. Geschichtlicher Überblick.
  • II. Geographischer Überblick.
  • Erdkarte.
  • Deutsches Reich.
  • Europa.

Full text

I — 75 — 
kamen ihr in die Augen, wenn sie einen Schlesier sah. Friedrich hatte durch 
beißende Spöttereien über die „Weiberwirtschaft“ an den Höfen von Peters- 
burg und Paris jene Höfe bitter gekränkt. Dem österreichischen Minister 
Kaunitz gelang es endlich, mit Rußland, Frankreich, Sachsen und Schweden 
ein Bündnis zu schließen, das den Preußenkönig wieder zum Markgrafen von 
Brandenburg erniedrigen wollte. Friedrich erhielt von allem Kunde und be— 
schloß, seinen Feinden zuvorzukommen. Einer Welt in Waffen hatte er nur 
seinen Geist, sein Heer, die Liebe seines Volkes und englische Hilfsgelder 
entgegenzusetzen. 
b) Pirna und Lobositz 1756. Plötzlich brach ex in Sachsen ein und 
umzingelte das sächsische Heer bei Pirna. Als die Osterreicher zum Ent— 
satze heranzogen, besiegte er sie bei Lobositz a. d. Elbe. Die Sachsen 
wurden hierauf durch den Hunger zur Übergabe gezwungen. Die gemeinen 
Soldaten steckte Friedrich unter sein Heer, aber sie entliefen später einzeln 
und in Haufen. 
e) Der Sieg bei Prag 1757. Im Frühjahr, fiel Friedrich in Böhmen 
ein und drang bis Prag vor. Dort standen die Osterreicher verschanzt auf 
Anhöhen. „Frische Fische, gute Fische!“ rief Friedrich und befahl den An- 
griff. Der alte Schwerin rückte sich den Hut ins Gesicht und sagte: „Muß 
es denn heute geschlagen sein, so will ich den Feind angreifen, wo ich ihn 
sehe.“ Aber Tausende wurden von den Feuerschlünden niedergemäht oder 
versanken im Moore, das sie für Saatfelder gehalten hatten. Schon wankten 
die Linien, da ergriff Schwerin eine Fahne, stellte sich an die Spitze und 
rief: „Heran, ihr Kinder!“ Doch fünf Kugeln streckten den Helden nieder. 
Sein Tod entflammte aber die Soldaten zur äußersten Tapferkeit, und die 
Schlacht wurde gewonnen. Allein der Sieg war durch 16000 gefallene 
Preußen und Schwerin, „der allein 10 000 galt“, zu teuer erkauft. 
d) Die Niederlage bei Kollin, 18. Juni 1757. Hierauf wandte 
sich Friedrich gegen den klugen Marschall Daun und griff ihn am 18. Juni 
bei Kollin an der Elbe an. Alles ging anfänglich gut. Doch die Fehler 
einzelner Führer störten und verwirrten den Fortgang. Aus der Verwirrung 
wurde endlich wilde Flucht. Friedrich war bis an eine feindliche Batterie vor- 
gedrungen, ohne zu bemerken, daß sein Häuflein gefallen oder geflohen war. 
Ein Major rief ihm zu: „Majestät, wollen Sie die Batterie allein erobern?“ 
Auf dem Rückzuge reichte ihm ein Soldat einen Trunk aus einem Pferde- 
eimer mit den Worten: „Majestät, trinken Sie doch und lassen Sie Schlacht 
Schlacht sein. Es ist nur gut, daß Sie noch leben. Unser Herrgott kann 
uns schon wieder den Sieg geben.“ In einem Dorfe saß der König auf 
einer Brunnenröhre und zeichnete mit seinem Krückstocke Figuren in den Sand, 
als die Reste seines Heeres vorüberzogen. „Kinder,“ rief er, „ihr habt 
heute einen schweren Tag gehabt, aber ich will alles wieder gut machen.“ 
e) Der Glückstag bei Roßbach, 5. Nov. 1757. Zunächst wandte 
er sich gegen die Franzosen, die Thüringen durchschwärmten und bis Roß- 
bach bei Weißenfels vorgedrungen waren. Sie waren dreimal stärker als die 
Preußen und hatten nur die eine Sorge, Friedrich möchte ihnen entwischen. 
Ihr Feldherr hatte den Parisern versprochen, ihnen bald den Preußenkönig 
als Gefangenen zu schicken. Die Preußen kochten ihr Essen, als die Fran- 
zosen heranzogen. Im Nu stand aber die Armee schlagfertig da. Der Reiter- 
general Seydlitz fuhr wie ein Wirbelwind aus einem Hohlwege unter die 
Franzosen. Die Kanonen spieen ihren eisernen Hagel von einem Hügel, und 
die Infanterie schoß, stach und hieb drauf und drein. In wilder Flucht
	        
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