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Lehrbuch des Deutschen Staatsrechts.

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Bibliographic data

fullscreen: Lehrbuch des Deutschen Staatsrechts.

Periodical

Persistent identifier:
rgbl
Title:
Reichs-Gesetzblatt.
Place of publication:
Berlin
Document type:
Periodical
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1871
1918
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Periodical volume

Persistent identifier:
rgbl_1915
Title:
Reichs-Gesetzblatt. 1915.
Volume count:
49
Publisher:
Reichsdruckerei
Document type:
Periodical volume
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1915
DDC Group:
340
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

law_gazette

Title:
Stück Nr. 14
Volume count:
14
Document type:
Periodical
Structure type:
law_gazette

Contents

Table of contents

  • Lehrbuch des Deutschen Staatsrechts.
  • Title page
  • Vorbemerkung.
  • Rechtlicher Hinweis.
  • Inhaltsverzeichnis.
  • Index
  • Einleitung.
  • § 1. Begriff des Staatsrechts.
  • § 2. Die Staatswissenschaften.
  • § 3. Plan des Lehrbuchs.
  • Erstes Kapitel. Allgemeine Vorbegriffe.
  • § 4. Begriff des Staates.
  • § 5. Die Staatsgewalt.
  • § 6. Die Verschiedenheit der Staaten.
  • Zweites Kapitel. Geschichtliche Einführung.
  • § 7. Entwicklung der deutschen Staatsidee.
  • Erster Abschnitt. Zersplitterung und Zerfall.
  • Zweiter Abschnitt. Entwicklung der Landeshoheit.
  • Dritter Abschnitt. Entwicklung der deutschen Einheitsbewegung.
  • Vierter Abschnitt. Entwicklung der konstitutionellen Idee.
  • § 21. Vorgeschichte der sog. konstitutionellen Ideen.
  • I. Grundgedanken. Die Volksvertretung.
  • II. Der Gedanke der Vertretung im Mittelalter (Landstände).
  • III. Die englische Verfassung.
  • IV. Montesquieu's Darstellung.
  • V. Konstitutionelle Theorien.
  • § 22. Der Konstitutionalismus im 19. Jahrhundert.
  • § 23. Die preußische Verfassung.
  • Fünfter Abschnitt. (Anhang). Entwicklung der Wissenschaft des Staatsrechts.
  • Erstes Buch. Die Grundlagen des öffentlichen Rechts.
  • Erstes Kapitel. Die Quellen des Staatsrechts.
  • Zweites Kapitel. Herrschaftsbereich der Staatsgewalt.
  • Drittes Kapitel. Die Rechtsstellung der Unterthanen im Verhältnis zur Staatsgewalt.
  • Viertes Kapitel. Der Schutz des öffentlichen Rechts.
  • Zweites Buch. Die Organisation des Staates.
  • 1. Abschnitt. Die Organe in den Einzelstaaten.
  • 2. Abschnitt. Die Organisation des Deutschen Reiches.
  • Drittes Buch. Die Funktionen des Staates.
  • § 70. Einleitung.
  • Erstes Kapitel. Die Justiz.
  • Zweites Kapitel. Das Heerwesen.
  • Drittes Kapitel. Das Finanzwesen.
  • Viertes Kapitel. § 84. Die äußere Verwaltung.
  • Fünftes Kapitel. § 85. Die innere Verwaltung.
  • Paragraphenregister zur Reichsverfassung.
  • Werbung über Schriften des Verlags von Ferdinand Enke in Stuttgart.

Full text

§5 21. Vorgeschichte der sog. konstitutionellen Ideen. 81 
III. Als Heimat des dem konstitutionellen System zu Grunde 
liegenden Rechtsgedankens wird meistens England bezeichnet.! Dessen 
Verfassung wurde allerdings zum Vorbilde für viele Reformen ge- 
nommen. Beachtenswert ist jedoch, daß auch auf dem Koutinente, 
insbesondere in Spanien, die Grundsätze des modernen englischen 
Staatsrechts sich in frühen Zeiten verwirklicht finden.: In England 
gelang es den großen Vasallen am 15. Juni 1215, dem Könige die 
Magna Charta abzunötigen, welche neben einer gesetzlichen Beschrän- 
kung seiner Verwaltungsbefugnisse in der Bestimmung über die Be- 
rufung der Kronvasallen zu außerordentlicher Steuerbewilligung den 
Ansatz einer parlamentarischen Verfassung enthielt. Langsam aber 
kam dies zur Geltung, bis unter Heinrich III. auch Vertreter der 
niederen Ritterschaft berufen werden mußten. Die Versammlungen — 
schon früh parliamentum ? genannt — erscheinen als Gerichtshof für 
außerordentliche Fälle, als steuerbewilligender Körper, als großer 
Rat des Königs bei Erlaß von Gesetzen, und zerfallen seit Richard III. 
in das Haus der Barone und das Haus der Gemeinen. Der Versuch 
der Stuarts, die Grundlagen der Parlamentsverfassung zu beseitigen, 
hatte — im Gegensatze zu Deutschland — die gänzliche Niederlage 
der königlichen Gewalt zur Folge, so daß 1688 in der declaration 
of rights alle parlamentarischen Rechte neu bestätigt wurden. Seit- 
dem suchte das Parlament, das nach und nach neben den erbaristo- 
kratischen Elementen Städte und Bürgertum in sich aufnahm, sich 
selbst zum entscheidenden Faktor im Staatsleben zu machen. Es hat 
dies erreicht, insofern die Krone durch eine seit 1782 feststehende 
Praxis genötigt ist, das Ministerium aus der Majoritätspartei des 
Unterhauses zu bilden („parlamentarische Regierung"). Diese Ent- 
wickelung im britischen Inselreiche zeigt in früherer Zeit manche 
Aehnlichkeit mit kontinentalen Einrichtungen. Ihre Ausbildung in 
den letzten Jahrhunderten läßt eine Nachahmung unter anders ge- 
stalteten Verhältnissen meistens nicht zu.“ 
1 Gneist, Das englische Parla= taries, book I chapt. 2 (15. Aus- 
ment v. 9.— 19. Jahrhundert (1880). zabe v. 1809 Note 1 S. 147). Vgl. 
nglada y Korgas. Las sevoch Weigang, Deutsches Wör- 
] cntalunos (C. Bl. f. R. W. gerhuh 11 S. 305. 
S. 393). *- Bbismar 24. Septbr. 1849 
* Blackstone, COCommen- (Hahn 1 S. 24). Das Werk von 
v. Kirchenheim, Lehrbuch des Staaterechto. 6
	        

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