312 Viertes Buch. Revolution und Reaktion.
wieder aufzurichten, so wie es Friedrich Wilhelm III. hinter-Er
wollte an der Grenze erscheinen, eine preußische
Sinarte ausstellen und alle alten treuen Preußen um diese
sammeln. Manteuffel fand ihn noch bei einem Besuch zu
Warschau im Frühjahr 1851, wie er scherzend an Bismarck
berrchtet wie ein dömont „begen' die Krotodilseier des
ihm sonst sehlende crast erhalten fönne. Se geschah schließun
nichts, aber nicht ohne Neid Hralten im September 1851
Schvarzenbeng ih Glückwunsche aus zu der ohne Widerstand
vollzogenen Aufhebung der österreichischen Verfassung.
# selbn kam namentlich dodhalt nicht weit, weil
und bie e fendale Ser in sich und untereinandere einig waren.
Des ersten unberechenbare Launenhaftigkeit, die, nicht immer
krankhaft, gelegentlich wohlberechnet bestimmten Absichten dienen
sollte, erschwerte die Geschäftsführung aufs äußerste. Ihn in
der gleichen Nichtung zu erhalten, war fast unmöglich. Den
Kabinettsrat Markus Niebuhr und Gerlach, die den Verkehr
zwischen ihm und den Ministern zumeist vermittelten, brachte
er fast zur Verzweiflung durch seine Unlust zu einem Entschluß
und die Plötzlichkeit, womit er einen ihm endlich abgerungenen
wieder fallen ließ. Der fromme Soldat freilich sah auch darin
nur eine gerechte Strafe seiner Sünden. „Es hat immer
wunderliche Herren gegeben,“ tröstete er sich, „und wird immer
welche geben, und es ist eben Gottes Wille, daß er uns zur
Bändigung des Jleischen von wähen sündigen Menschen
Beharren des #n auf der bon jenem nicht gebilligten
Umgestaltung der ersten Kammer oder wenn Gerlach in seiner
Ehrlichkeit des Königs geflissentlich verhüllte wahre Meinung
anderen offen aussprach, gerieten sie heftig aneinander, freilich
nur, um, einander unentbehrlich, sich schnell wieder zu versöonen.
Mit Wissen micht üloft auch im n Aufttage des Königs