Befriedigung
1981
1990
biger seine Forderung erst nach der
Berichtigung dieser Verbindlichkeiten
geltend macht.
Einen Überschuß hat der Erbe zum
Zwecke der B. des Gläubigers im
Wege der Zwangsvollstreckung nach
den Vorschriften über die Herausgabe
einer ungerechtfertigten Bereicherung
herauszugeben. Er kann die Herausgabe
der noch vorhandenen Nachlaßgegenstände
durch Zahlung des Wertes
abwenden. Die rechtskräftige Verurteilung
des Erben zur B. eines
ausgeschlossenen Gläubigers wirkt
einem anderen Gläubiger gegenüber
wie die B. 1974, 1989, 2013.
Die Haftung des Erben für die
Nachlaßverbindlichkeiten beschränkt sich
auf den Nachlaß, wenn eine Nachlaßpflegschaft
zum Zwecke der B. der
Nachlaßgläubiger (Nachlaßverwaltung)
angeordnet oder der Nachlaßkonkurs
eröffnet ist. 2013.
Auf Antrag eines Nachlaßgläubigers
ist die Nachlaßverwaltung anzuordnen,
wenn Grund zu der Annahme besteht,
daß die B. der Nachlaßgläubiger
aus dem Nachlasse durch das Verhalten
oder die Vermögenslage des
Erben gefährdet wird.
Ist die Anordnung der Nachlaßverwaltung
oder die Eröffnung des
Nachlaßkonkurses wegen Mangels einer
den-Kosten entsprechenden Masse nicht
thunlich oder wird aus diesem Grunde
die Nachlaßverwaltung aufgehoben oder
das Konkursverfahren eingestellt, so
kann der Erbe die B. eines Nachlaßgläubigers
insoweit verweigern, als
der Nachlaß nicht ausreicht.
Erbe ist in diesem Falle verpflichtet,
den Nachlaß zum Zwecke der B. des
Gläubigers im Wege der Zwangsvollstreckung
herauszugeben. 1992,
1991, 2013, 2036.
Der
1991 Die rechtskräftige Verurteilung des
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2059
717
1197
1410
1411
1459
Befriedigung
Erben zur B. eines Gläubigers wirkt
einem anderen Gläubiger gegenüber
wie die B. 1992, 2013, 2036, 2022
s. Eigentum 1000, 1003.
Das Recht der Nachlaßgläubiger, die
B. aus dem ungeteilten Nachlasse von
sämtlichen Miterben zu verlangen,
bleibt durch die Vorschriften des Abs. 1
unberührt.
Gesellschaft.
Die Ansprüche, die den Gesellschaftern
aus dem Gesellschaftsver hältnisse gegeneinander
zustehen, sind nicht übertragbar.
Ausgenommen sind die einem
Gesellschafter aus seiner Geschäftsführung
zustehenden Ansprüche, soweit
deren B. vor der Auseinandersetzung
verlangt werden kann, sowie die Ansprüche
auf einen Gewinnanteil oder
auf dasjenige, was dem Gesellschafter
bei der Auseinandersetzung zukommt.
Grundschuld.
Ist der Eigentümer eines mit einer
Grundschuld belasteten Grundstücks
der Gläubiger, so kann er nicht die
Zwangsvollstreckung zum Zwecke seiner
B. betreiben.
Güterrecht.
Die Gläubiger des Mannes können
bei g. Güterrecht nicht B. aus dem
eingebrachten Gut verlangen. 1525.
Die Gläubiger der Frau können bei
g. Güterrecht ohne Rücksicht auf die
Verwaltung und Nutznießung des
Mannes B. aus dem eingebrachten
Gute verlangen, soweit sich nicht aus
den §§ 1412 —141/1 ein anderes ergiebt.
1525.
Aus dem Gesamtgute der a. Oütergemeinschaft
können die Gläubiger des
Mannes und, soweit sich nicht aus
den §S8 1460 —1462 ein anderes ergiebt,
auch die Gläubiger der Frau
B. verlangen (Gesamtgutsverbindlichkeiten).