174 Anmerkungen.
Interessen die erste Rolle gespielt hatten. „Su viel Potsdam, zu
wenig Weimar“, pflegte er zu sagen. In stiller Surüchgezogenheit
verlebte er daher von nun ab seine letzten Lebensjahre in Darmstadt,
wo er 1882 starb. — 1 WMünsche. — 2 Karl Abeodor Welcker,
liberaler Hublizist und Staatsrechtslehrer, Großdeutscher. Mit
Rotteck gab er ein weitverbreitetes Staatslexikon heraus. — 3 Die
Wahl zwischen zwei Möglichheiten. — 1 G. Waitz, Geschichtsforscher
und Mitarbeiter an den Monumenta Germaniae historia.
5 Der Sohn Kaiser Leopolds, Erzherzog Johann, war populär geworden
durch sein Mitwirken bei den Zufständen der Uiroler 1805
und 1800, sowie durch seine Heirat mit der Tochter des Dostmeisters
von Kussee. — / Kbgeordneter von MUürnberg. — 1 Kus
einem selbständigen Fürstentum ein abhängiges machen. — 8 Die
Demokraten Wiens hatten die herrschaft in der Stadt an sich
gerissen und sich mit den aufständischen Ungarn verbündet.
Truppen, die gegen die Ungarn gesandt wurden, meuterten, unterstützt
von den Arbeitermassen der Dorstädte. Der Kriegsminister
Latour wurde sogar am 6. GOktober 1848 ermordet. Da rückte
Hürst Windischgrätz gegen Wien, schlug das ungarische Entsatzheer
zurück und eroberte die Stadt. Mehrere demokratische Führer
wurden erschossen, unter ihnen auch einer der beiden Abgesandten
des Frankfurter Darlamentes, Robert Blum.
6. Friedrich Julius Stahl, 1802 in München geboren, war seit
1840 Drofessor des Staatsrechts an der Berliner Universität. Seit
seinem Übertritt zum Thristentum ein unerbittlicher Feind der Revolution
und des Ciberalismus, suchte er Recht und Staat allein auf
die christliche Offenbarung zu begründen. In dieser Kuffassung berührte
er sich eng mit Ludwig von Gerlach, mit dem er sich auch
während der 50er Jahre in die Führerschaft der konservativen
Dartei teilte. — 1 Charles Graf von Montalembert (1810—1870)
vertrat in der französischen Dairskammer die streng konservativ-Elerikale
Richtung. — 2 Kuf dem ersten Germanistentag zu Frankfurt
1846 war der Plan entstanden, eine Seitung zu gründen, die
die alleinige Kufgabe haben sollte, „das Gefühl der Gemeinsamkeit
und Einheit der UNation zu unterhalten und zu stärken“.
Die erste Nummer dieser „Deutschen Seitung“ erschien in Heidelberg
am 1. Juli 1847 unter der Redaktion vonGervinus und Bäusser. —
3 Derhandlung. — " Die Kssassinen waren eine islamitische Sekte