Anhang. 103
Von Oesterreich: die obere und untere Grafschaft Hohenberg (42 430 E.);
die Landvogtei Alrdorf (19 123 E.); die Landgrafschaft Nellenburg (8004 E.); die
Stadt und Herrschaft Ehingen und die Donaustädte Munderkingen, Riedlingen,
Mengen, Saulgau (10 625 E.); die Städte Villingen und Bräunlingen (6834 E.);
die Herrschaft Triberg (vom Breisgau, 8159 E.).
Vom Deutschorden: das Neckar-Oberamt Horneck mit den Aemtern Gundelsheim,
Heilbronn, Heuchlingen, Kirchhausen, Neckarsulm, Nitzenhausen, Stocksberg
(nach Abzug des an Baden gefallenen Theils 13 369 E.).
Vom Johanniter= (oder Malteser-) Orden: die früher St. Blasische Grafschaft
Bonndorf (9962 E.); die Kommenden Affaltrach und Hall, Dätzingen und
Rohrdorf, Rottweil, Hemmendorf und Rexingen (3351 E.)t)
Zusammen: eine Bevölkerung von 121 857 Einwohnern.
Die Landeshoheit über reichsritterschaftliche Güter und Orte in
großer Anzahl, so unter anderem besonders: Ahldorf, Aichelberg (O.A. Schorndorf),
Alfdorf, Allmendingen, Altheim (O. A. Ehingen), Anhausen (O.A. Münsingen), Baisingen,
Berneck, Bettenhausen, Bieringen (O. A. Horb), Bierlingen, Bittelbronn, Börstingen,
Buchenbach, Buttenhausen, Dotternhausen, Dürnau, Eglingen, Ehestetten,
Eichelberg (O. A. Weinsberg), Eschenau, Essingen, Fachsenfeld, Felldorf, Geislingen
(O. A. Balingen), Göttelsingen, Granheim, Grieningen, Großaspach, Gündringen,
Harthausen, Hirrlingen, Hochdorf (O. A. Vaihingen), Hohenstadt, Horn (O. A. Gmünd),
Hüttlingen, Jebenhausen, Kilchberg, Kleinbottwar, Kochendorf, Kocherstetten, Lautern,
Lauterburg, Lautlingen, Lehrensteinsfeld, Leinroden, Leinstetten, Leinzell, Margrethausen,
Mühlen a. N., Mühlhausen (O. A. Cannstatt), Mühringen, Neubronn (O. A.
Aalen), Neuhütten, Neunthausen, Niederalfingen, Nordstetten, Obernau, Ober= u. Unter-Thalheim,
Oppenweiler, Poltringen und Oberndorf, Rechberghausen, Rechtenstein,
Roßwangen, Rübgarten, Schechingen, Schotzach, Steinbach, Unter-Boihingen, Unter-Marchthal,
Unter-Schwandorf, Vollmaringen, Wachendorf, Wäschenbeuren, Wankheim,
Weiler (O. A. Weinsberg), Wellendingen, Wiesenstetten, Wilflingen, Züttlingen,
Zwiefaltendorf.
3) Durch die rheinische Bundesakte vom 12. Juli 1806:
Von Bayern: die Herrschaft Wiesensteig (6021 E.).
Von Baden : die ehemalige Reichsstadt Biberach mit Gebiet (8270 E.).
Von Oesterreich (nachträglich): die fünfte Donaustadt Waldsee (1356 E.); die
Grafschaft Schelklingen (857 E.).
Die Deutschordens-Kommenden Kapfenburg (2191 E.) und Altshausen
(2847 E.); die kurz zuvor von Bayern aufgehobene Abtei Wiblingen (2816 E.).
Mediatisirt und der württembergischen Hoheit unterworfen wurden: die
bohenlohischen Fürstenthümer mit Ausnahme der Aemter Schillingsfürst und Kirchberg
(57 680 E.); die Besitzungen der Fürsten und Grafen von Truchseß-Waldburg
(24 146 E.); ein Theil der Besitzungen des Fürsten von Thurn und Taxis: die Grafschaft
Friedberg-Scheer, Buchau lehemals Reichsstadt und Reichsstift) und Marchthal
(ehemaliges Reichsstift) 2c. (22 678 E.); die noch nicht württembergischen Theile
der Grafschaft Limpurg (11 704 E.); das Fürstenthum Ochsenhausen, ehemaliges dem
Fürsten von Metternich zugetheiltes Reichsstift (5939 E.); die Herrschaft Warthausen
ꝛc. des Grafen von Stadion (5041 E.); das dem Prinzen von Oranien zugetheilte
1) Uebrigens blieben durch Vertrag mit dem Johanniter-Orden vom 4. Aug.
1806 obige Kommenden noch für einige Jahre im Besitz des Ordens unter dem
Schutz und der Souveränität der württembergischen Krone.