Volltext : Zentralblatt für das Deutsche Reich. Fünfunddreißigster Jahrgang. 1907. (35)

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der  entsprechenden  Gesetzesvorschrift  unter  dem  Steuerbetrage  nachrichtlich  zu  verweisen,  z.  B.
(§5  Abs.  1  Satz  2,  oder:  §  10  Abs.  4,  oder:  §  15  Abs.  1).  In  den  Fällen  des  §  6  ist  außerdem
  der  in  Betracht  kommende  ausländische  Staat  anzugeben.

t.  Bei  Teilzahlungen  von  gestundeten  Steuerbeträgen  ist  bei  der  ersten  Zahlung  der  Gesamtwertbetrag
  der  Erwerbsanfälle  anzugeben.  Die  Zahlung  ist  mit  „St.  1“  (d.  h.  Stundung,  I.  Teilzahlung)
  unter  dem  Gesamtwertbetrage  zu  bezeichnen.  Die  weiteren  Zahlungen  sind  nach  der
Reihe  mit  „St.  II“  und  so  fort  kenntlich  zu  machen.  Die  Eintragung  dieser  Bezeichnung  erfolgt
an  Stelle  und  in  der  Spalte  des  Gesamtwertbetrags,  der  nur  bei  der  ersten  Zahlung  einzutragen
ist.  In  der  Spalte  der  Anfälle  ist  bei  den  mit  „St.  II"  und  so  fort  bezeichneten  Einträgen  das
Jahr  der  ersten  Zahlung  anzugeben.  Verteilt  sich  der  so  bezahlte  Teil-Steuerbetrag  auf  Erwerber,
  die  verschiedenen  Steuerklassen  angehören,  so  hat  die  Eintragung  in  gleicher  Weise  bei
jeder  dieser  Klassen  zu  erfolgen.  ·  .
.ErstattungenundNacherhebungensindohneÄnderungderursprünglichenEinträgeineinem
Unterabschnitt  am  Schlusse  jedes  Heftes  anzuschreiben.  Die  Anschreibung  erfolgt  in  dem  An—
schreibebuche  für  dasjenige  Rechnungsjahr,  in  dem  die  Erstattungen  und  Nacherhebungen  tat—
sächlich  erfolgt  sind.  ·  «

In  die  Spalte  für  die  Zahl  der  Anfälle  wird  das  Jahr  der  ersten  Zahlung  eingetragen
und  nur,  wenn  durch  die  anderweite  Feststellung  auch  die  früher  verzeichnete  Zahl  der  Anfälle
berührt  wird,  auch  diese  Zahl.

Kommt  infolge  der  den  Erstattungen  oder  Nacherhebungen  zu  Grunde  liegenden  ander—
weiten  Feststellung  des  Sachverhalts  ein  anderer  Erwerber  oder  eine  andere  Staffel  für  den
Vermögenserwerb  in  Frage,  so  ist  die  frühere  Eintragung  in  dem  Hefte,  in  dem  sie  erfolgte,
oder  in  der  Spalte  des  Heftes,  in  der  sie  erfolgte,  in  Abgang  zu  stellen  und  unter  Berück—
sichtigung  der  anderweiten  Feststellung  in  dem  dieser  entsprechenden  Hefte  oder  in  der  ihr  ent—
sprechenden  Spalte  in  Zugang  zu  bringen.

Anfälle,  bei  denen  die  Steuer  ganz  niedergeschlagen  wurde,  sind  im  Jahre  der  Niederschlagung
mit  der  Zahl  der  Anfälle,  dem  Gesamtwertbetrag  und  der  Steuer  mit  roter  Tinte  einzutragen.
Ist  die  Steuer  teilweise  niedergeschlagen,  so  ist  nur  der  niedergeschlagene  Teil  der  Steuer  rot
einzutragen.  Bei  der  Niederschlagung  gestundeter  Steuerbeträge  wird  nach  der  Vorschrift  für
letztere  (siehe  Nr.  6)  verfahren  mit  der  Maßgabe,  daß  der  niedergeschlagene  Steuerbetrag  rot
eingetragen  wird.  «
Nach  Abschluß  des  Rechnungsjahrs  sind  die  einzelnen  Hefte  aufzurechnen,  und  das  durch  Berücksichtigung
  der  Erstattungen  und  Nacherhebungen  berichtigte  Ergebnis  ist  in  die  Nachweisung  l  A
z  übertragen.  Die  mit  roter  Tinte  bewirkten  Einträge  sind  gesondert  aufzurechnen  und  zu
übertragen.  ·