Full text : Rosenheimer Anzeiger. 62. Jahrngang (62)

Aummier  46

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Donnerstag,  24.  Februar  1916

 

Der  Weltkrieg.

Usfall  des  amerikanischen  Botaofters.



Berlin,  23.  Febr.  Einem  bedauerlichen
Mihgeschick  ist  der  amerikanische  Botschafter  in
Berlin,  Gerard,  während  eines  Ausfluges  nach
den  bayerischen  Upen  zum  Opfer  gefallen.  Der
Botschafter  hatte  sich  am  Freltag  nach  Partenkirchen
  begeben,  von  wo  er  Schiausflüge  unternahm.
  Bei  einem  solchen  Ausfluge  stürzte  er
und  dog  sich  einen  Bruch  des  rechten  Schkusselbeins
  zu.  Gestern  abend  wurde  er  in  einem
desonderen  Wagen  nach  Berlin  befördert  und
in  eine  Privatklinik  gebracht.  Die  Heilung  dürfte
mehrere  Wochen  in  Anspruch  nehmen.  (3.)

Derherabgeschossene  Zeppelin.

Paris,  23.  Febr.  Die  Agence  Havas  meldet
  aus  Bar-le-Duc:  Der  gestern  abend  gegen
8  Uhr  heruntergeschossene  Zeppelin  schwebte  mit
gelöschten  Lichtern  in  einer  Höhe  von  1800)
bis  2000  Metern  und  lämpfte  gegen  den  Wind.
Sobald  er  sich  in  Schußweite  befand,  begann
die  Beschießung.  Eine  Brandgranate  durchlohrte
  das  Luftschiff  und  blieb  an  der  Seile
sieden.  Das  Feuer  verbreitete  sich  entlang  des
ganzen  Luftschiffes,  dessen  Umrisse  sich  hell  abzeichneten.
  Das  Luftschiff  brannte  ohne  hörbdare
  Explosion  und  sank  sodann  langsam,  beleuchtet
  von  den  Stücken  der  brennenden  Häülle,
die  sich  nacheinander  abtrenneten.  Als  der  Zeppelin
  den  Boden  erreichte,  explodierten  die  von
ihm  mitgeführten  Bomben.  Die  herbeigeeille
Menge  fand  nur  noch  formlose  Trümmer.

Die  Ersolge  im  Artois.

Berzin,  23.  Febr.  Ueber  unferen  jüngsten
Erfolg  Im  Artois  wird  in  einem  Telegramm  des
Sonderberichterstatters  des  „Lok.-Anz.“  aus  dem
Großen  Hauptquartier  unter  dem  22.  Februar
gemelde!::  Das  in  unsere  Hände  gefallene
GCrabenstück  hat  durch  seine  erhöhte  Lage  einen
ganz  besonderen  Verteidigungswert  für  uns.
Sein  Uebergang  in  unsere  Hand  vermindert  für
den  Gegner  die  JZahl  der  Möglichkeiten,  Einklic
  in  unsere  Stellungen  zu  gewinnen.  Mehr
und  mehr  gelingt  es  unseren  Kämpfern  im  Artois,
  die  Beule,  die  uns  die  große  Herbstoffensive
  der  Franzosen  und  Engländer  im  vergangeney.
  Jahre  hier  schlug,  zu  glätten.

Der  Berichterstatter  der  „Vossischen  Zeitung“,
Dr.  Osborn,  meldet  aus  dem  Grohßen  Hauptquar#ler:
  Die  Erstürmung  der  frazzösischen
Stellung  östlich  Souchez  knüpft  an  die  erfolgreichen
  Vorstöße  der  deutschen  Artoisarmee  von
Ende  Januar  und  Anfang  Februar  an.  Das
Gelände,  das  gestern  genommen  wurde,  bildet
nach  Norden  hin  die  fast  unmittelbare  Fortsetzung
  der  neu  eroberten  Linien  von  Thelus
über  Vimy--Höhe  bis  Givenchy.  Auch  diesmal
handelle  es  sich  darum,  dem  Gegner  den  Rest
der  lleinen  Vorteile  zu  eytreißen,  die  er  bei
seiner  Herbstoffensive  erringen  konnte.  Die  nun
erstärmte  Stellung  bei  Souchez  nordwestlich  von
Givenchy  unterstütte  den  Feind  bei  seinen  Beschiehbungen
  von  Lievin  und  Lens  als  brauchbarer
  Beobachtungspuntt.  Ihre  Wegnahme
stellt  einen  erheblichen  und  bemerkenswerten
Vorteil  und  für  #en  Feind  einen  Verlust  dar,
den  er  schmerzlich  empfinden  wird.  (3.)

Eesunken.
Lo#don,  23.  Febr.  Lloyds  meldet:  Die
Besatzungen  von  zwei  englischen  Elscherbarken,
die  in  der  Nordsee  versenkt  wurden,  sind  in
Lowestoft  gelandet  worden.

Ansterdam,  23.  Febr.  Ein  Telegramm
aus  Maaklouis  meldet:  Der  englische  Dampfer
„ufel“  brachte  zwel  Mam  ven  der  Besatzung
des  nlederländischen  Dampfers  „La  Flandre",
an  Lond,  der  bei  Galloper  auf  eine  Mine  gelaufen
  und  gesunken  ist.

Die  Schweiz.

Vern,  23.  Febr.  (Meldung  der  Schweizerischen
  Tclegraphenagemmr.)  In  dem  soeben
ershlenenen  zweiten  Bericht  des  Bundesrates  an
die  Bondesversammlung  wird  darauf  hingewiesen,
  dab  die  Schweiz  nach  wie  vor  von  schweren
  Gefahren,  deren  Unterschätzung  gefährlich
wart,  bedroht  #.  14  Die  Kriegsereignisse,  die  sich
dor  den  Augen  der  Schweizer  abrollten,  mütlen
  wenigstens  die  Ueberzeugung  gezeitigt  haben
  bdah  die  Neutrak#tä#t  der  Schweiz  nur  so
lange  Schut  füär  ihre  Anabhngiskeit  bildet,  als
lie  nht  m#r  vom  Wellen  des  gangen  Volles
Hetragen  wird,  londern  aus  mit  ausreichenden

 

 

14.  s————-  –..
4.  b6

%

 

militärischen  Schutzmitteln  ausgestattet  ist,  und
daß  der  Zustand  der  Neutralität  nicht  nur
Rechte,  sondern  auch  Pflichten  schafft.  Die
oberste  Pflicht  gehe  dahin,  durch  Aufwendung
entsprechender  Verteidigungsmittel  den  sämtlichen
  Kriegführenden  den  Beweis  zu  liefern,
daß  die  Schweiz  den  Schutz  ihrer  Grenzen  nicht
nur  bewerkstelligen  wolle,  sondern  auch  könne.
Der  Bundesrat  beschloß,  die  Bundesversammlung
  auf  den  6.  März  einzuberufen.  (3.)

Wechsel  in  der  Washingtoner
britischen  Botschaft?

Genf,  23.  Febr.  In  Pariser  diplomatischen
Kreisen  verlautet,  daß  England  seinen  Vertreter
in  Washingion,  Cecil  Spring  Rice,  zurückberufen
werde.  Sein  Nachfolger  soll  James  Bryce  werden.
  (J.)

Die  Luftkämpfe  über  dem  Gardasee.

Lugano,  23.  Febr.  Die  österreichischen
Flugzeuge  kamen  am  Montag  in  zwei  Geschwadern
  an.  Dann  lösten  sich  die  beiden  Geschwader
in  kleine  Gruppen  auf,  worauf  sich  über  dem
Gardasee  interessonte  Luftkämpfe  abspielten.
Trotz  des  Widerstandes  der  italienischen  Flieger
und  der  Abwehrgeschütze  gelang  es  einigen  österreichischen
  Fliegern,  bis  Desenzano  vorzudringen
und  Bomben  zu  werden,  wodurch  eine  Anzahl
Menschen  getötet  und  verwundet  wurden.  Mittlerweile
  erhielten  die  Italiener  Verstärkungen,
so  daß  die  Oesterreicher  vor  der  lleberwacht
weichen  mußten.  Auf  dem  Rückfluge  warfen  sie
Bomben  auf  Sirmione,  serner  auf  Gargnano
und  Turcolano,  sowie  auf  Salo,  wo  eine  Bombe
im  Garten  der  Unterpräfektur  platzte  und  den
Gärtner  schwer  verwundete.  Auch  in  Verona
murde  zweimal  alarmiert,  da  man  auch  dort
die  Ankunft  der  feindlichen  Flieger  defürchiete.
Die  Mitteilungen  der  italienischen  Blätter  weisen
  starte  Jensurlücken  auf.  Ueber  Bergamo
kreisten  die  österreichischen  Flieger  lange,  doch
ohne  Bomben  abzuwersen.  Der  eigentliche  Angriff
  erfolgte  gegen  Desenzano,  Trezzo  d’'Adda
und  andere  Orte,  wo  es  einige  Tote  und  Verwundete
  gab.  (3.)

Die  Kohlennot  in  Italien.

Lugano,  23.  Febr.  Die  Kohlennot,  die  bereits
  vielfache  Einschränkungen  der  Industrie
verursacht  hat,  dürfte  auch  einen  Krach  der  italienischen
  Kleinbahnen  herbeiführen.  Eine  grohe
  Anzahl  oberitalienischer  Kleinbahnen,  insbesondere
  in  den  Provinzen  Bergamo  und  Brescia,
  hat  sich  bereits  zur  Einstellung  des  Betriebes
  gezwungen  gesehen.  In  wirtschaftlichen  Kreisen
  wird  vorausgesehen,  daß  dieses  Beispiel  bei
sehr  vielen  anderen  Kleinbahnen,  die  durch  den
Krieg  notleidend  geworden  sind,  Nachahmung
finden  werde.  (3.)

Der  Vormarsch  in  Albanien.

Berlin,  23.  Febr.  Der  Berichterstatter  des
„Berl.  Lok.-Anz.“  meldet  aus  dem  k.  k.  Kriegspressequartier:
  Die  glänzend  durchgeführten
Operationen  der  k.  u.  k.  Truppen  in  Nordalbanien
  haben  bereits  einen  pollen  Erfolg  gezeitigt
  und  die  Gegend  pom  Feinde  gesäubert.
Die  Gebiete  bis  zum  Flusse  Skumbi,  dann  bis
Verat  sädlich  des  Slumbi,  wurden  in  den  letzten
  Tagen  kreuz  und  quer  durchsucht  und  vom

 

Feinde  gründlich  gereinigt.  In  den  letzten  Tagen
  Herrschte  in  VNordalbanten  grotes  Unwetter,

 

und  sämtliche  albanische
wasser.  Die  Stege  und
murden  weggerissen,  und  die  Saumpsade  sind
sast  unpassierrar.  Um  Kanonen  und  Munilion,
sowie  Truppen  nachschieben  zu  lönnen,  muß  mit
gröhter  Anspannung  die  Wiederherstellung  vorgenommen
  werden,  was  die  Operationen  immerbin
  verzögert.  Aus  Montenegro  kommen  Meldungen,
  die  befagen,  daß  die  dortigen  Behörden
  mit  den  k.  u.  k.  Kommandanten  einträchtig
tätig  sind  und  geordnete  Verhältnisse  wiederkehren.
  Die  Montenegriner  sind  voll  des  Lobes
über  die  k.  u.  k.  Truppen.  (3.)
General  Sarrail  in  Salonikil.

London,  23.  Febr.  (Reuter.)  Der  Vertreter
der  „Associated  Preß“  berichtet  aus  Athen  vom
21.  do.:  Sarrail  hatte  eine  einstündige  Audienz
  beim  König  Konstantin,  der,  wie  er  nach
der  Konferenz  dem  Vertreter  der  „Associated
Preß“  mitteilte,  ganz  entzückt  über  das  Resullat
der  Konferenz  war,  die,  wie  er  innig  hoffe,
der  erste  Schritt  sein  werde,  zur  Aufklärung  der
Difserenzen  zwischen  Griechenland  und  dem  Vierverband
  und  zur  Aufhebung  aller  Reibungspunkte.
  Der  König  teilte  Sarrail,  ebenso  wie
er  dies  zu  Kitchener  und  Cochin  getan  hatte,
mit,  daß  der  Vierverband  niemals  eine  feindliche
  Handlung  des  griechischen  Heeres  zu  befürchten
  habe.  (Z.)

London,  23.  Febr.  Reuter  meldet  aus  Saloniki:
  Der  Besuch  des  Generals  Sarrail  in
Athen  hat  nach  allgemeiner  Auffassung  eine
große  Bedeutung,  da  er  mit  einer  Aenderung
der  Haltung  des  Vierverbandes  gegen  Griechenland
  Hand  in  Hand  geht.  Im  Publikum  hat
man  allgemein  das  Gefühl,  daß  wichtige  Beschlüsse
  Griechenlands  und  Numanie:  is  bevorsteben.
  (3.)

Genf,  23.  Febr.  Französische  Blätter  he—
ren  zu  den  Drahtungen  ihrer  Salonikier  Be—
richterstatter  die  Besserung  in  den  Beziehungen
der  griechischen  Regierung  zum  Generalstab  des
Saloniktier  Erpeditionskorps  hervor  und  versuchen
  den  Anschein  zu  erwecken,  daß  eine  Wendung
  in  der  Politik  Griechenlands  zugunsten
des  Vierverbandes  bevorstehe.  Der  Reise  des
Generals  Sarrail  nach  Athen  messen  diese  Blätter
  große  Bedeutung  bei.  Sein  Besuch  beim
König  Konstantin  wird  in  Zusammenhang  gebracht
  mit  der  Besichtigung  der  französisch-englischen
  Front  durch  griechische  Generale,  sowie  mit
den  von  General  Sarrail  gewährten  Erleichterungen
  zur  Verproviantierung  der  griechischen
Truppen  im  Gebiete  von  Serres.  (3.)

Flüsse  führen  Hochdie
  wenigen  Brücken

 

Bunie  Chroukt.
Krieg  und  Mode.

Weinn  der  Krieg  schrecklich  ist,  so  ist  die  gegenwärtige
  Mode  doch  beinahe  noch  schrecklicher,  das
ist  das  Urteil  des  führenden  französischen  Blaltes,
  der  „Temps“,  dem  wir  darin  wohl  voll  beistimmen
  können.  Auf  der  ersten  Seite  liest  man
dort  unter  dem  10.  Februar:

„Wird  man  je  Frfahren,  wer  diese  Mode  aufgebracht
  hat?  ....  Man  haätte  doch  wirklich
denlen  sollen,  daß  die  Mode  in  so  ernsten  Zeiten
weniger  tolle  Purzelbaume  schlagen  würde.  Man
würde  es  für  richtig  gehalten  haben,  wemn  sie
einmal  eine  Pause  gemacht  hätte,  sich  einmal  einen
  Wassenftillstand  gegönm  oder  sich  mit  kleinen
  Aenderungen  an  die  vor  dem  Kriege  üblichen
  Formen  gehalten  hätte.  Aber  der  böse  Geist,
der  geheimnisvoll  am  Werle  ist,  um  die  Herdennatur
  der  Frauen  zu  beweisen  und  sich  zu  diesem
Zweck  in  allerlei  schlechten  Scherzen  gefällt,
entschied  sich  eines  Tages  für  eine  gewagte  Neuheit.
  Von  da  ab  datieren  der  Stiefel  mit  dem
hohen  Absatz  und  der  kurze  Rock.  Wie  der  eine
und  andere  einschlugen,  ist  genugsam  bekannt

Der  Erfolg  laßt  lich  also  nicht  abstreiten.  Aber
wir  möchten  uns  die  Bemerkung  gestatten,  daß
diese  Mode  in  solcher  Zeit  übel  angebracht  ist.
Weder  ästhetische  Gründe,  noch  Sparsamkeitsrücksichten
  sind  zu  ihrer  Verteidigung  anzuführen.
Man  braucht  sich  nicht  erst  beim  Gerber  zu  erlundigen,
  um  zu  wissen,  daß  Leder  knapp  ist
und  immer  teurer  wird.  Das  stort  die  Mode
nicht,  jetzt  Schuhwert  in  Aufnahme  zu  bringen,
das  doppelt  so  viel  lolet,  als  die  bestgearbeileten
  Sachen  vorher.  Man  wird  zugunften  der
Mode  einwenden,  daß  der  Kostenpunkt  keine
Rolle  spielt,  daß  man  dus  Toiletlenbedürfnis
der  Frau  nicht  nach  dem  Vorbild  der  Brotmarlen
  an  bestimmte  Nationen  binden  kann.  Schön.
Die  Frauen  wollen  hübsch  ericheinen.  Aber  kleidet
  diese  Mode  sie  wirklich:  Darauf  lann  es
vom  ästhetischen  Standpunlt  nur  eine  Antwort
geben.  Es  gibt  ja  Frauen,  denen  alles  steht
und  diese  Bevorzugten  ihres  Geschlechts  haben
auch  bei  dieser  Mode  nicht  ihre  Linie  und  Eleganz
  eingebubt.  Aber  ach!  Wieviele  unerfreulicke
  Schaustellungen  siehen  diesen  verschwindenden
  Ausnahmen  gegenüber!  Man  weiß  wirklich
nicht,  worüber  man  am  meisten  taunen  soll,
über  die  Tyrannei  der  Mode  oder  den  Mut
der  Frauen,  die  sich  ihr  sügen.  Modisch  gekleidet
zu  sein,  scheint  ihnen  allen  die  Hauptsache.  Alle
Mißgrisse  und  Fehler  der  Natur  sollen  damit
verdeckt  werden.  Die  Frauen  glauben  wohl,  daß
die  hochgeschnürten  Stiefel  das  auch  verbergen.
was  sie  bedecken?  Daß  der  kurze  Rock  einer  fülli
gen  Gestalt  zu  besonderer  Wirkung  verhilft?  In
Wahrheit  ist  die  neue  Mode  undarmherzig  wie
nur  je  eine.  Wenn  künftige  Geschlechter  später  an
der  Hand  von  Dokumenten  sehen  werden,  wie
sich  die  Frauen  zu  einer  Zeit  herausstaffierten,
da  ihre  Männer  um  Tod  und  Leben  rangen,
werden  sie  kein  anderes  Urteil  fällen  lönnen,
als  daß  die  Frauen  unserer  Epoche  in  Toilettenfragen
  eine  befremdende  Bravour  an  den
Tag  legten.“

Und  was  werden  die  kritischen  Geister  lünftiger
  Tage  zu  den  deutschen  Frauen  sagen,  die
diese  Mode  von  den  Feinden  übernahmen,  deren

  Niederringung?  die.  erite  TVorbedingung  für

 

2—

Tinning:  Heftervater  Georg  Hamberger.

77  Jahre  ali.

Marbach:  Kainvater  Josef  Grimm,  69
Jabre  alt.
Wall:

Tonibauervater  Georg  Berghamer.
67  Jahbre  alt.

 

RKriegshumor.

Prager  Wurstladengespräch.  Dame:
  „Was  kostet  dieses  Würsichen?“  Wuritbandler.
  „24  Heller.“  Dame:  „Gut,  wickeln
Sie's  ein!“  Wursthändler:  „Haben  Sie  nichts
zum  Einwickeln  mit?  Das  Packzeug  ist  so  lnapp.“
Dame:  „Papier?  O  ja!  Nehmen  Sie  dieses
Trambahnbillett,  das  ich  noch  von  der  Herfahr:t
bei  mir  habe;  aber  packen  Sie  vorsichtig,  sodaß
die  Wurst  nicht  durch  das  Loch  herausfällt,  das“
der  Schaffner  hineingezwickt  hat!“

 

—deeennn
Bekanntmachung.

Betreff:  Städtischer  Reisvirkauf.

Die  Inhaber  von  Reiskarten  werden  darauf  aufmerksam  ge
9%h  daß  die  Ubzabe  von  Reis  im  Laden  Janstraße  3  (#enr

)  nur  noch  stettftudet

am  Dounerstag,  ben  24.  Februar
Wittwoch,  den  1.  März  und
Domnerstag,  den  2.  März  1916
jewells  vormitteg  von  6—12  Uhr  und  nachmiltag  3—7  Uhr.

Nosenhein,  den  22.  Februar  1916.
Gtab#tragtstrat,

Cebrauchte,  Futerhaltene

Kkreimafehie

Marke:  „Continental“  i##t
billig  ru  verllanfen.  1783

Rathauswasse  4  HII.

 

Seben  Cnantun

Aepfel

1072  S————  2966

Fraug  Nappl,  Gaͤrinerei
Drien  am  Chiemsee.