Full text : Spittler’s sämmtliche Werke. Vierzehnter Band. (14)

235

Zeit  gewoͤhnlichen  Zinse  zu  zahlen,  oder  auch  das  Kapital
selbst  wieder  abzutragen.  Unstreitig  hat  zwar  die  Bank-Kompagnie
  gute  Dienste  gethan.  Sie  har  Erchequer-Bills  in
Umlauf  gebracht,  die  größten  Geldgeschäfte  durch  die  Banknoten
  erleichtert,  und  sowohl  den  öffenrlichen,  als  Privat-Kredit
  herrlich  unterstützt;  aber  es  ist  doch  zu  hoffen,  daß  man
sich  bei  einem  neuen  Kontrakt  zwischen  der  Regierung  und
Kompagnie  ersterer  Seits  nicht  damit  befriedigen  lasse,  einen
Geldvorschuß  oder  andern  ähnlichen,  ungleichen  Vortheil  zu
erhalten,  sondern  daß  man  darauf  besiehen  werde,  die  Hälfte
des  reinen  jährlichen  Profiks,  den  die  Kompagnie  zieht,  haben
zu  wollen.  Der  Staat  sollte  sich  auch  vorbehalten,  zu  jeder
Zeit,  wenn  es  ihm  gut  duͤnke,  eine  andere  Bank  zu  errichten.
Ein  Gedanke,  der  zwar  den  Monopoliums-Freunden  nicht
gefallen  wird,  dessen  Ausführung  aber  gewiß  von  großem
Wortheil  wäre.

Nun  noch  eine  kurze  Uebersicht  vom  allmählichen  Steigen
  des  Bankkapitals  und  der  Dividenden,  auch  Darstellung
der  Summen,  die  der  Staat  der  Bank-Kompagnie  schuldig
geworden,  und  wegen  deren  Vorschießung  die  Kompagnie
theils  anfangs  ihre  Privilegien  erhalten,  theils  nachher  verlängerteren
  Genuß  derselben  gewonnen:

Original-Kapital  der  Bank  160963.  1,200,000  Pf.
Original-Dividend  8  Procent.
Kapital  im  Jahr  1696  —977.  2,/201,  171
Dioidend  23.  März  1708  9  Procent;  von

470  8  bis  4730  wechselten  die  Dividende

von  9  zu  6  Procent.
Kapital  1708  44/40  2,545

—  14709  PpPpP058,547

—  4710  58359,995

—  17222222  8,959,995