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von 1901 bis 1910 ein Geburtenrückgang von 6,8 mal 10
mal 60 641 = 4 091 588 Seelen. Seit dem Jahre 1910
war der Geburtenrückgang noch erheblich stärker, so daß
man für die letzten vier Jahre mit einem Durchschnitt
von noch nicht 29 Geburten rechnen kann. Es entfallen
demnach für diese Zeit auf je 1000 Einwohner über 11,7
Geburten weniger als in den Jahren 1871 bis 1880. Bei
Zugrundelegung der am 1. Dezember 1910 festgestellten
Bevölkerungsziffer von 64 925 993 Einwohnern ergibt
sich danach ein Geburtenrückgang von mindestens 11,7 mal
64 925 mal 4 = 3 038 488 Seelen. Zusammen erreicht
also der Geburtenrückgang in den ersten vierzehn
Jahren dieses Jahrhunderts die erstaunlich hohe Ziffer
von 7 180 076. Wir hätten also 1914 statt rund 68,1
Millionen vielmehr 76,2 Millionen Einwohner haben
können, ein ganz gewaltiger Unterschied. Dabei muß
besonders auf die fortschreitende Tendenz hingewiesen
werden, so daß wir uns mit Riesenschritten einem
jährlichen Geburtenrückgang von 1 Million nähern.
In den Städten stärker als auf dem
Lande.
Dieser starke Geburtenrückgang ist nun sehr ungleichmäßig.
Er ist in den Städten im allgemeinen größer
als auf dem Lande. Wir haben in den drei Jahren
vor dem Kriege in Preußen, wo wir eine genaue Statistik
über Stadt und Land haben, folgende Geburtenzahlen:
« Staat: Städte: Land:
1913: 29 26,6 32,2
1912: 29,8. 26,2 32,9
1911: 30,3 26,8 33,4.
Noch wichtiger ist es, wenn wir die Fruchtbarkeit der
Frauen in Stadt und Land vergleichen. Denn auf diese
kommt es an bei einem Vergleich. Die einfache Géburtszahl
besagt da weniger, weil die Bevölkerung oft