Contents : Württembergische Geschichtsquellen. Neunter Band. (9)

1290—1291.  al

127.  12%.  18.  Juni.  Altheim.  Heinrich  von  Gundelfingen
schenkt  an  Heiligkreuztal  das  Eigentum  der  von  den  Brüdern  Wezel
verkauften  und  ihm  aufgelassenen  Güter  in  Andelfingen.

WUR.  IX,  379.

5  128.  1290.  29.  Juni.  Heiligkreuztal.  Das  Kloster  Heiligkreuztal
  überlässt  den  Brüdern  Wezel  die  Besitzungen  in  Andelfingen,
deren  Eigentum  der  Edle  Heinrich  von  Gundelfingen  am  18.  Juni  1290
übertragen  hat,  wieder  gegen  einen  Wachszins  von  !ı  ®.  Beim
Verkauf  hat  das  Kloster  den  Vorkauf.

10  WUB.  IX,  380,

129.  1290.  6.  Dezember.  Mengen.  Abtissin  Adelheid  und
Konvent  von  Heiligkreuztal  beurkunden,  dass  H.  Bözli  von  Heiligkreuztal
  den  Maigerhof  in  Herbertingen  erworben  hat,  dessen  eine  Hälfte
unch  seinem  Tode  wieder  heimfällt,  für  die  andere  Hälfte  ist  jährlich

  !a  ®  Wachs  zu  entrichten,  weil  es  veräusserliches  Zinslehen  des
H.  Bözli  und  seiner  Erben  ist.

WUB.  IX,  41.

130.  1291.  9.  April.  Kuno,  Notar  des  Dompropstes  von
Strassburg,  Chorherr  zu  Surburg  und  Johann,  weiland  seines  Vetters
2  Konrad  Sohn,  Bürgers  in  Mengen  verzichten  auf  alle  Ansprüche
an  dus  Haus  des  Konrad  F  zu  Mengen,  von  ihm  schon  zu  seinem
und  seiner  Eltern  Seelenheil  an  Heiligkreuztal  geschenkt  unter  der
Bedinyung,  dass  das  Kloster  jährlich  3  ®  Konstanzer  Pfennige  davon
nisse  oder  ebensoviel  von  gleichwertigen  Gütern,  um  am  Jahrtage  im
5  Speisesaal  Brot,  Wein  und  Fische  verteilen  zu  können.  Auch  Abtissin
und  Konvent  verbinden  sich  diese  Satzung  einzuhalten.

WUB.  IX,  453.

131.  1291.  26.  November.  Riedlingen.  Abtissin  A[delheid]

und  Konvent  beurkunden,  dass  Ritter  Konrad  von  Grüningen  das
(ut  zu  Friedingen,  das  er  von  des  Klosters  Herren  Graf  Heinrich
con  Hettinyen  (-Veringen)  zu  Lehen  hatte,  mit  seiner  Söhne  des
Kitters  Otto  und  des  Konrad  und  JTeinrich,  die  dennoch  knethe
waren,  Willen  ans  Kloster  verkauft  hat  um  12  ®@  5  s.  Konstanzer.

WUB.  IX,  504.