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die oͤstlichen Provinzen des ehemaligen Persischen Reichs, und
bald hielt auch keine andere Macht mehr, die der Sturm
dieser Seldschjukischen Türken traf. Eine Dynastie,
von ihrem Stifter, einem Krieger Persischer Abkunft. Buiden
genannt, hatte schon seit hundert Jahren den größten
Theil des ehemaligen Persischen Reichs unter ihrer Gewalt
behauptet und selbst den Califen zu Bagdad — denn so weit
erstreckte sich ihre Herrschaft — nur als Clienten geduldet.
Jetzt fielen aber auch sie vor den Seldschjuken, und der Sturm
gieng, so bald die Buiden überwältigt waren, über Kleinasien
und Syrien her.
Das Byzantinische Reich schien diesmal verloren, denn
drei solcher Helden nach einander, als Togrulbegh, und
sein Bruderssohn Alp Arslan und der noch siegreichere
102. Sohn des letzteren, der tapfere Malek Schach war, hatten
1092 selbst die Araber in der schönsten Periode ihres Califats nie
gehabt. Auch sind damals tausende der tapfersten Ritter,
von religidsem Helden-Enthusiasmus ergriffen, aus dem Westen
von Europa nach Asien gezogen, das heilige Land diesen
wilden Siegern zu entreissen, und den Byzantinischen Kaiser
zu schützen.
7. Gleich aber nach Malek Schach theilte sich das Reich,
und in Kleinasien entstund eine eigene Dynastie desselben, die
sich 220 Jahre lang erhielt, bis sie endlich im Sturm der
Mongolischen Eroberungen zu Grunde gieng. Zwar ist's ungewiß,
ob ganz zu Grunde gieng? Ob vielleicht die Osm anischen
Türken, die seit dem Ende des dreizehnten Jahrhunderté
zum neuen mächtigen Reich emporwuchsen, bloß
ein Ueberrest der Seldschjukischen Macht sind? oder ob sie ein
eigener Stamm, eine eigene für sich bestehende Horde waren,
die, seit das sie vom Orus hinwegzog, von Schicksalen aller