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ihm versperrr, es gab ungemessene Bestellungen auf
Korn wie auf Victualien.!) Das ganze nördliche
Deutschland, das zehn Jahre lang, vom Baseler Frieden
1795 an bis zum französisch -preußischen Kriege 1806
im tiefsten Frieden blieb, ackerte während dieser Zeit
für die kriegführenden Mächte, deren Nachfrage den
Preis der Comestibilien dauernd auf einer gewissen
gleichmäßigen Höbe erhielt, was den norddeutschen Landbau
dahin leitete, sein Provuct zu verdoppeln. Die
hohen Getreidepreise in Mecklenburg eröffneten eine Erwerbsquelle,
wie sie früher niemals geströmt hatte.
Die Landstraßen Mecklenburgs waren in jenen Jahren
unaufhörlich mit schwerbeladenen Wagen bedeckt, welche
des Landes Segen nach den Seestädten führten, viele
mecklenburgische Familien haben in der damaligen Zeit
den Grund zu ihrem heutigen Wohlstand gelegt. :)
1) Armiral Nelsen, der einnnrrreißig Segel stark,
am 24. Mai 1801 auf der Nhere vor Warnemünde Anker
warf, verproviantirte sich aus Restock.
2) Noch waren die Landstraßen damals in schlechtestem
Stame und blieben es bis auf die neueste Zeit: erst nach
dem Weltfrieden ward die Chaussse nach Hamburg gebaut.
Noch vor vierzig Jahren war es fire Irce in Mecklenburg
bei den Nittern, es sei ganz unmöglich, Chausseen zu bauen,
crade so, wie es jetzt wicder eine fire Ivec derselben ist,
Mecklenburg konne sich nicht an den preußischen Jollverband
anschließen und Fabriken haben. Die Landstände setzten sich
förmlich den ven der Regierung vorgeschlagenen Chausseebauten
entgegen — jetzt ist von den Rittern zum großen
Theil selbst das ganze Land mit einem Netze guter Chausseen
durchzegen. Die Hamburg-Berliner Eisenbahn, die durch
Mecklenburg durchgeht, ward 1816 eröffnet.